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81 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Rhein-Sieg-Kreis

Photovoltaik in Swisttal

Nah am Bundesdurchschnitt

2.109 Anlagen mit 22,8 MW – Daten, Trends und Vergleich

Swisttal, Landkreis Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 22,8 MW, verteilt auf 2.109 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 18.580 Einwohnern entspricht das 1,23 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Swisttal liegt damit 19 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 1 von 19 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 2,2 MW neue Leistung hinzu – rund 9 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 54 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,23

kW
▼ -19 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

53,8

%

1.135 Speicher bei 2.109 Anlagen

Installiert

22,8 MW

Zubau 12 Mon.

2,2 MW

+9 %

Solaranlagen

2.109

Einwohner

18.580

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Swisttal?

Segmentierter PV-Zubau in Swisttal — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Swisttal wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+15 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +15 %
  • Heimsegment▼ -21 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Swisttal: 2.159 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01529September 2025: 15 kW, Vorjahr 8 kWOktober 2025: 11 kW, Vorjahr 6 kWNovember 2025: 12 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 10 kW, Vorjahr 9 kWJanuar 2026: 9 kW, Vorjahr 6 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 13 kWMärz 2026: 20 kW, Vorjahr 22 kWApril 2026: 12 kW, Vorjahr 11 kWMai 2026: 29 kW, Vorjahr 15 kWJuni 2026: 17 kW, Vorjahr 27 kWJuli 2026: 17 kW, Vorjahr 14 kWAugust 2026: 18 kW, Vorjahr 15 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0112223September 2025: 111 kW, Vorjahr 217 kWOktober 2025: 126 kW, Vorjahr 175 kWNovember 2025: 107 kW, Vorjahr 197 kWDezember 2025: 73 kW, Vorjahr 150 kWJanuar 2026: 159 kW, Vorjahr 92 kWFebruar 2026: 213 kW, Vorjahr 201 kWMärz 2026: 223 kW, Vorjahr 152 kWApril 2026: 118 kW, Vorjahr 89 kWMai 2026: 68 kW, Vorjahr 220 kWJuni 2026: 125 kW, Vorjahr 181 kWJuli 2026: 146 kW, Vorjahr 218 kWAugust 2026: 127 kW, Vorjahr 141 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
067133September 2025: 60 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 97 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 81 kWJanuar 2026: 133 kW, Vorjahr 30 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 100 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
117 173 kW +15 %
Heimsegment
2–30 kWp
135 1,6 MW -21 %
Gewerbe
>30 kWp
4 390 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 256 2,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Swisttal zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Swisttal, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Swisttal 207 Speicher mit zusammen 2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +8 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-14 %
Anlagen
119
Kapazität
625 kWh
Ø/Anlage
5,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+8 %
Anlagen
85
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
14,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
3
Kapazität
134 kWh
Ø/Anlage
44,7 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
207
Kapazität
2 MWh
Ø/Anlage
9,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Swisttal im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Swisttal 1,23 kW
Ø Rhein-Sieg-Kreis 0,80 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Swisttal liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Swisttal auf?

1.135 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Swisttal – eine Quote von 54 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

22,8 MW aus 2.109 Anlagen: Swisttal liegt beim Solarausbau nah am deutschen Durchschnitt. Für Nordrhein-Westfalen ist das ein typischer Wert, der weiteres Wachstum ermöglicht.

Einordnung

Swisttal positioniert sich im Landkreis Rhein-Sieg-Kreis auf Platz 1 von 19 – ein Wert über dem Landesmittel. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 1,23 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Rhein-Sieg-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Swisttal?

53913

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Swisttal — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Swisttal gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.109 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 22,8 MW. Das entspricht 1,23 kW pro Einwohner.
1.135 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 53,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Swisttal [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-swisttal/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Swisttal installiert?

In Swisttal sind 22,8 MW PV-Leistung in 2.109 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 1 von 19 im Landkreis Rhein-Sieg-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 18.580 Einwohner entspricht der Bestand 1,23 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Swisttal im Vergleich da?

Mit 1,23 kW pro Einwohner liegt Swisttal unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rhein-Sieg-Kreis belegt Swisttal Platz 1 von 19. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Swisttal?

In Swisttal sind 1.135 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 53,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Swisttal?

In den letzten 12 Monaten wurden in Swisttal 2,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 256 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Swisttal?

Swisttal liegt im Landkreis Rhein-Sieg-Kreis im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Rhein-Sieg-Kreis gibt es insgesamt 19 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Swisttal?

In Swisttal entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 135 neuen Anlagen und 1,6 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 4 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Swisttal?

In Swisttal wurden in den letzten 12 Monaten 117 Balkonkraftwerke registriert (173 kW). Das sind +15 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Swisttal?

In Swisttal wurden in den letzten 12 Monaten 256 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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