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80 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Rhein-Sieg-Kreis

Photovoltaik in Swisttal

Solaranlagen
2.171 Anlagen
Installierte Leistung
23,3 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,25 kW pro Kopf

Nah am Bundesdurchschnitt

2.171 Anlagen mit 23,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Swisttal?

Swisttal, Landkreis Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 23,3 MW, verteilt auf 2.171 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 18.580 Einwohnern entspricht das 1,25 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Swisttal liegt damit 20 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 1 von 19 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 2,3 MW neue Leistung hinzu – rund 10 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 55 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,25

kW
▼ -20 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

54,6

%

1.186 Speicher bei 2.171 Anlagen

Installiert

23,3 MW

Zubau 12 Mon.

2,3 MW

+10 %

Solaranlagen

2.171

Einwohner

18.580

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Swisttal?

Segmentierter PV-Zubau in Swisttal — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Swisttal wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+14 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +14 %
  • Heimsegment▼ -5 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Swisttal: 2.305 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01529November 2025: 12 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 10 kW, Vorjahr 9 kWJanuar 2026: 9 kW, Vorjahr 6 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 13 kWMärz 2026: 20 kW, Vorjahr 22 kWApril 2026: 12 kW, Vorjahr 11 kWMai 2026: 29 kW, Vorjahr 15 kWJuni 2026: 19 kW, Vorjahr 27 kWJuli 2026: 17 kW, Vorjahr 14 kWAugust 2026: 28 kW, Vorjahr 15 kWSeptember 2026: 12 kW, Vorjahr 15 kWOktober 2026: 15 kW, Vorjahr 11 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0117234November 2025: 107 kW, Vorjahr 197 kWDezember 2025: 73 kW, Vorjahr 150 kWJanuar 2026: 151 kW, Vorjahr 92 kWFebruar 2026: 222 kW, Vorjahr 201 kWMärz 2026: 234 kW, Vorjahr 152 kWApril 2026: 127 kW, Vorjahr 89 kWMai 2026: 68 kW, Vorjahr 220 kWJuni 2026: 145 kW, Vorjahr 181 kWJuli 2026: 156 kW, Vorjahr 218 kWAugust 2026: 188 kW, Vorjahr 141 kWSeptember 2026: 149 kW, Vorjahr 111 kWOktober 2026: 168 kW, Vorjahr 126 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
067133November 2025: 98 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 81 kWJanuar 2026: 133 kW, Vorjahr 30 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 100 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 60 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
119 185 kW +14 %
Heimsegment
2–30 kWp
156 1,8 MW -5 %
Gewerbe
>30 kWp
3 330 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 280 2,3 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Swisttal zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Swisttal, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Swisttal 229 Speicher mit zusammen 2,1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,3 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +4 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+3 %
Anlagen
135
Kapazität
725 kWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+4 %
Anlagen
88
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
13,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
4
Kapazität
174 kWh
Ø/Anlage
43,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
229
Kapazität
2,1 MWh
Ø/Anlage
9,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Swisttal im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Swisttal 1,25 kW
Ø Rhein-Sieg-Kreis 0,83 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Swisttal liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Swisttal auf?

1.186 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Swisttal – eine Quote von 55 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

23,3 MW aus 2.171 Anlagen: Swisttal liegt beim Solarausbau nah am deutschen Durchschnitt. Für Nordrhein-Westfalen ist das ein typischer Wert, der weiteres Wachstum ermöglicht.

Einordnung

Swisttal positioniert sich im Landkreis Rhein-Sieg-Kreis auf Platz 1 von 19 – ein Wert über dem Landesmittel. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 1,25 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Rhein-Sieg-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Swisttal: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

10,7 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

55 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

280 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Kleinstadt bringt Swisttal vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 75 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 9,8 kWp. Mit 481 Steckersolargeräten (119 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Swisttal angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Speicher gehören in Swisttal zum Standard: 55 % der Anlagen sind mit einer Batterie gekoppelt, deutlich mehr als die rund 40 % im Bund. Ein Angebot ohne Speicheroption wäre hier die Ausnahme.

Der Zubau in Swisttal läuft gebremst: 280 neue Anlagen mit 2,3 MW in zwölf Monaten sind 124 Watt je Einwohner, rund 41 % unter dem Bundeswert und etwa im Landestempo Nordrhein-Westfalens. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Tempo mit plus 4 % weitgehend stabil.

In Nordrhein-Westfalen gilt eine Solarpflicht bei Neubauten, ab 2026 auch bei Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

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Welche Postleitzahl gehört zu Swisttal?

53913

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Swisttal — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Swisttal gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.171 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 23,3 MW. Das entspricht 1,25 kW pro Einwohner.
1.186 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 54,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Swisttal [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-swisttal/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Swisttal installiert?

In Swisttal sind 23,3 MW PV-Leistung in 2.171 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 1 von 19 im Landkreis Rhein-Sieg-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 18.580 Einwohner entspricht der Bestand 1,25 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Swisttal im Vergleich da?

Mit 1,25 kW pro Einwohner liegt Swisttal unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rhein-Sieg-Kreis belegt Swisttal Platz 1 von 19. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Swisttal?

In Swisttal sind 1.186 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 54,6 % bezogen auf die Solaranlagen. In Swisttal ist der Speicher damit die Regel und nicht die Ergänzung; die Quote liegt rund 15 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Swisttal?

In den letzten 12 Monaten wurden in Swisttal 2,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 280 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 124 Watt in zwölf Monaten, rund 41 % weniger als der Bundesdurchschnitt und etwa das Landestempo Nordrhein-Westfalens. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Swisttal üblich?

Eine typische Dachanlage in Swisttal hat 9,8 kWp; das ist der Durchschnitt der 1.636 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 75 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Swisttal stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 481 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Swisttal?

Swisttal liegt im Landkreis Rhein-Sieg-Kreis im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Rhein-Sieg-Kreis gibt es insgesamt 19 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Swisttal?

In Swisttal entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 156 neuen Anlagen und 1,8 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Swisttal?

In Swisttal wurden in den letzten 12 Monaten 119 Balkonkraftwerke registriert (185 kW). Das sind +14 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Swisttal?

In Swisttal wurden in den letzten 12 Monaten 280 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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