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84 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Bayern · Augsburg

Photovoltaik in Diedorf

Nah am Bundesdurchschnitt

1.283 Anlagen mit 13,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Diedorf, Landkreis Augsburg in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.283 Solaranlagen und 13,7 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 10.699 Einwohnern entspricht das 1,28 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Diedorf liegt damit 16 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 41 von 46 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,2 MW neue Leistung hinzu – rund 9 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 50 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,28

kW
▼ -16 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

49,9

%

640 Speicher bei 1.283 Anlagen

Installiert

13,7 MW

Zubau 12 Mon.

1,2 MW

+9 %

Solaranlagen

1.283

Einwohner

10.699

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Diedorf?

Segmentierter PV-Zubau in Diedorf — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Diedorf wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-9 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -50 %
  • Heimsegment▼ -9 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Diedorf: 1.224 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0714September 2025: 6 kW, Vorjahr 7 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 5 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 7 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 8 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 7 kWMärz 2026: 9 kW, Vorjahr 10 kWApril 2026: 8 kW, Vorjahr 11 kWMai 2026: 11 kW, Vorjahr 12 kWJuni 2026: 7 kW, Vorjahr 14 kWJuli 2026: 5 kW, Vorjahr 13 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 12 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
083165September 2025: 129 kW, Vorjahr 148 kWOktober 2025: 61 kW, Vorjahr 92 kWNovember 2025: 37 kW, Vorjahr 84 kWDezember 2025: 102 kW, Vorjahr 33 kWJanuar 2026: 34 kW, Vorjahr 157 kWFebruar 2026: 54 kW, Vorjahr 66 kWMärz 2026: 92 kW, Vorjahr 74 kWApril 2026: 70 kW, Vorjahr 144 kWMai 2026: 90 kW, Vorjahr 136 kWJuni 2026: 154 kW, Vorjahr 108 kWJuli 2026: 165 kW, Vorjahr 31 kWAugust 2026: 77 kW, Vorjahr 97 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
057113September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 80 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 113 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
43 54 kW -50 %
Heimsegment
2–30 kWp
95 1,1 MW -9 %
Gewerbe
>30 kWp
1 80 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 140 1,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Diedorf zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Diedorf, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Diedorf 111 Speicher mit zusammen 1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +6 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+6 %
Anlagen
64
Kapazität
403 kWh
Ø/Anlage
6,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-14 %
Anlagen
45
Kapazität
578 kWh
Ø/Anlage
12,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
40 kWh
Ø/Anlage
40 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
111
Kapazität
1 MWh
Ø/Anlage
9,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Diedorf im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Diedorf 1,28 kW
Ø Augsburg 2,35 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Diedorf liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Diedorf auf?

640 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Diedorf – eine Quote von 50 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

13,7 MW aus 1.283 Anlagen: Diedorf liegt beim Solarausbau nah am deutschen Durchschnitt. Für Bayern ist das ein typischer Wert, der weiteres Wachstum ermöglicht.

Einordnung

Platz 41 von 46 im Landkreis Augsburg: Diedorf liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 1,28 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Augsburg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Diedorf?

86356863918642086497

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Diedorf — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Diedorf gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.283 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 13,7 MW. Das entspricht 1,28 kW pro Einwohner.
640 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 49,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Diedorf [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-diedorf/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Diedorf installiert?

In Diedorf sind 13,7 MW PV-Leistung in 1.283 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 41 von 46 im Landkreis Augsburg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 10.699 Einwohner entspricht der Bestand 1,28 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Diedorf im Vergleich da?

Mit 1,28 kW pro Einwohner liegt Diedorf unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Augsburg belegt Diedorf Platz 41 von 46. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Diedorf?

In Diedorf sind 640 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 49,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Diedorf?

In den letzten 12 Monaten wurden in Diedorf 1,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 140 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Diedorf?

Diedorf liegt im Landkreis Augsburg im Bundesland Bayern. Im Landkreis Augsburg gibt es insgesamt 46 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Diedorf?

In Diedorf entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 95 neuen Anlagen und 1,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Diedorf?

In Diedorf wurden in den letzten 12 Monaten 43 Balkonkraftwerke registriert (54 kW). Das sind -50 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Diedorf?

In Diedorf wurden in den letzten 12 Monaten 140 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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