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Wachstumsregion
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Gemeinde in Saarland · St. Wendel

Photovoltaik in St. Wendel

Solaranlagen
2.382 Anlagen
Installierte Leistung
56,2 MW installiert
Leistung pro Einwohner
2,21 kW pro Kopf

42 % über Bundesdurchschnitt

Wachstumsregion – 30 % der Gesamtleistung im letzten Jahr neu installiert

Wie viele Solaranlagen gibt es in St. Wendel?

St. Wendel in Saarland verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 56,2 MW, verteilt auf 2.382 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 25.441 Einwohner sind das 2,21 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – St. Wendel liegt damit 42 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 8 Regionen in diesem Umfeld belegt St. Wendel damit Platz 5 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 17,1 MW, das entspricht etwa 30 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 45 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 24 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,21

kW
▲ +42 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

45,4

%

1.082 Speicher bei 2.382 Anlagen

Installiert

56,2 MW

Zubau 12 Mon.

17,1 MW

+30 %

Solaranlagen

2.382

Einwohner

25.441

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in St. Wendel?

Segmentierter PV-Zubau in St. Wendel — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In St. Wendel trägt das Freifläche-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+10 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +8 %
  • Heimsegment▲ +10 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in St. Wendel: 17.139 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01938November 2025: 9 kW, Vorjahr 8 kWDezember 2025: 10 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 7 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 9 kW, Vorjahr 14 kWMärz 2026: 20 kW, Vorjahr 24 kWApril 2026: 35 kW, Vorjahr 20 kWMai 2026: 38 kW, Vorjahr 36 kWJuni 2026: 24 kW, Vorjahr 22 kWJuli 2026: 27 kW, Vorjahr 36 kWAugust 2026: 24 kW, Vorjahr 29 kWSeptember 2026: 22 kW, Vorjahr 20 kWOktober 2026: 25 kW, Vorjahr 14 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0171342November 2025: 189 kW, Vorjahr 257 kWDezember 2025: 147 kW, Vorjahr 165 kWJanuar 2026: 139 kW, Vorjahr 163 kWFebruar 2026: 150 kW, Vorjahr 144 kWMärz 2026: 175 kW, Vorjahr 118 kWApril 2026: 245 kW, Vorjahr 132 kWMai 2026: 118 kW, Vorjahr 137 kWJuni 2026: 342 kW, Vorjahr 138 kWJuli 2026: 219 kW, Vorjahr 208 kWAugust 2026: 137 kW, Vorjahr 72 kWSeptember 2026: 149 kW, Vorjahr 219 kWOktober 2026: 136 kW, Vorjahr 199 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0121242November 2025: 0 kWDezember 2025: 207 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 242 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 41 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 76 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 96 kWOktober 2026: 79 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
07k13kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 989 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 13.293 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
177 249 kW +8 %
Heimsegment
2–30 kWp
174 2,1 MW +10 %
Gewerbe
>30 kWp
4 423 kW —
Freifläche
Freifläche
2 14,3 MW —
Gesamt 362 17,1 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in St. Wendel zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in St. Wendel, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in St. Wendel 264 Speicher mit zusammen 2,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +19 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+10 %
Anlagen
174
Kapazität
943 kWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+19 %
Anlagen
85
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
12,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
3
Kapazität
207 kWh
Ø/Anlage
69 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
264
Kapazität
2,2 MWh
Ø/Anlage
8,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht St. Wendel im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

St. Wendel 2,21 kW
Ø St. Wendel 2,95 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

St. Wendel liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an St. Wendel auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 45 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 1.082 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In St. Wendel setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Mit 2,21 kW pro Einwohner liegt St. Wendel spürbar über dem Bundesdurchschnitt. 2.382 Anlagen und 56,2 MW Leistung untermauern diesen Vorsprung.

Einordnung

Mit Platz 5 von 8 und 68 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt St. Wendel zu den Vorreitern im Landkreis St. Wendel. Deutschlandweit eingeordnet schneidet St. Wendel mit 2,21 kW pro Einwohner leicht überdurchschnittlich ab.

Gemeinden im Landkreis St. Wendel

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in St. Wendel: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

23,6 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

45 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

362 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Mittelstadt bringt St. Wendel vor allem Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 71 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 10,6 kWp. 53 % der Leistung stammen aus Freiflächenanlagen; die Pro-Kopf-Zahl des Ortes sagt deshalb wenig über die Belegung der Dächer. 45 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Der Zubau der letzten zwölf Monate (362 Anlagen, 17,1 MW) geht überwiegend auf Freiflächen- und Gewerbeprojekte zurück; bei 25.441 Einwohnern sagt eine Pro-Kopf-Zahl hier nichts über die Dächer aus. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau vervielfacht.

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu St. Wendel?

66606

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in St. Wendel — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In St. Wendel gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.382 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 56,2 MW. Das entspricht 2,21 kW pro Einwohner.
1.082 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 45,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau St. Wendel [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-st-wendel/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in St. Wendel installiert?

In St. Wendel sind 56,2 MW PV-Leistung in 2.382 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 5 von 8 im Landkreis St. Wendel. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 25.441 Einwohner entspricht der Bestand 2,21 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht St. Wendel im Vergleich da?

Mit 2,21 kW pro Einwohner liegt St. Wendel über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Wachstumsregion" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis St. Wendel belegt St. Wendel Platz 5 von 8. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in St. Wendel?

In St. Wendel sind 1.082 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 45,4 % bezogen auf die Solaranlagen. St. Wendel liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in St. Wendel?

In den letzten 12 Monaten wurden in St. Wendel 17,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 362 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 674 Watt in zwölf Monaten, das 3,2-Fache des Bundesdurchschnitts und mehr als Saarland insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 30 Prozent – rund 30 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in St. Wendel üblich?

Eine typische Dachanlage in St. Wendel hat 10,6 kWp; das ist der Durchschnitt der 1.698 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 71 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Mittelstadt wie St. Wendel stehen dahinter überwiegend Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 53 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 615 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört St. Wendel?

St. Wendel liegt im Landkreis St. Wendel im Bundesland Saarland. Im Landkreis St. Wendel gibt es insgesamt 8 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in St. Wendel?

In St. Wendel entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 2 neuen Anlagen und 14,3 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 174 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in St. Wendel?

In St. Wendel wurden in den letzten 12 Monaten 177 Balkonkraftwerke registriert (249 kW). Das sind +8 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in St. Wendel?

In St. Wendel wurden in den letzten 12 Monaten 2 Freiflächenanlagen zugebaut (14,3 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in St. Wendel?

In St. Wendel wurden in den letzten 12 Monaten 362 neue Solaranlagen mit insgesamt 17,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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