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160 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Saarland · Merzig-Wadern

Photovoltaik in Perl

60 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 818 Anlagen mit 23,1 MW Gesamtleistung

Perl, Landkreis Merzig-Wadern in Saarland kommt mit Stand 2026-08-28 auf 818 Solaranlagen und 23,1 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 9.503 Einwohnern entspricht das 2,43 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Perl liegt damit 60 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 3 von 7 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,9 MW neue Leistung hinzu – rund 4 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 48 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 28 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,43

kW
▲ +60 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,8

%

391 Speicher bei 818 Anlagen

Installiert

23,1 MW

Zubau 12 Mon.

0,9 MW

+4 %

Solaranlagen

818

Einwohner

9.503

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Perl?

Segmentierter PV-Zubau in Perl — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Perl wächst das Balkonkraftwerk-Segment am stärksten (+29 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+29 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +29 %
  • Heimsegment▼ -22 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Perl: 909 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0713September 2025: 13 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 4 kWNovember 2025: 1 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 5 kWApril 2026: 9 kW, Vorjahr 9 kWMai 2026: 6 kW, Vorjahr 5 kWJuni 2026: 9 kW, Vorjahr 5 kWJuli 2026: 7 kW, Vorjahr 1 kWAugust 2026: 10 kW, Vorjahr 6 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
074147September 2025: 52 kW, Vorjahr 128 kWOktober 2025: 105 kW, Vorjahr 55 kWNovember 2025: 52 kW, Vorjahr 126 kWDezember 2025: 75 kW, Vorjahr 38 kWJanuar 2026: 34 kW, Vorjahr 82 kWFebruar 2026: 54 kW, Vorjahr 39 kWMärz 2026: 15 kW, Vorjahr 51 kWApril 2026: 61 kW, Vorjahr 73 kWMai 2026: 58 kW, Vorjahr 126 kWJuni 2026: 63 kW, Vorjahr 90 kWJuli 2026: 147 kW, Vorjahr 62 kWAugust 2026: 20 kW, Vorjahr 79 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
050100September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 100 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
41 61 kW +29 %
Heimsegment
2–30 kWp
59 737 kW -22 %
Gewerbe
>30 kWp
1 100 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 102 909 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Perl zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Perl, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Perl 77 Speicher mit zusammen 714 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,3 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +35 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+35 %
Anlagen
36
Kapazität
197 kWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-17 %
Anlagen
40
Kapazität
515 kWh
Ø/Anlage
12,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
77
Kapazität
714 kWh
Ø/Anlage
9,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Perl im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Perl 2,43 kW
Ø Merzig-Wadern 2,04 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Perl erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Perl auf?

391 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Perl – eine Quote von 48 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Perl erzeugt 1,6-mal so viel Solarstrom pro Kopf wie der deutsche Durchschnitt. 818 Anlagen liefern zusammen 23,1 MW und positionieren die Region weit vorn in Saarland.

Einordnung

Innerhalb des Landkreises Merzig-Wadern belegt Perl Platz 3 von 7 – ganze 91 % über dem Landesdurchschnitt. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Perl mit 2,43 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Gemeinden im Landkreis Merzig-Wadern

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Welche Postleitzahl gehört zu Perl?

66706

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Perl — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Perl gibt es laut solarzubau.de aktuell 818 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 23,1 MW. Das entspricht 2,43 kW pro Einwohner.
391 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Perl [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-perl/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Perl installiert?

In Perl sind 23,1 MW PV-Leistung in 818 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 3 von 7 im Landkreis Merzig-Wadern. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 9.503 Einwohner entspricht der Bestand 2,43 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Perl im Vergleich da?

Mit 2,43 kW pro Einwohner liegt Perl über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Merzig-Wadern belegt Perl Platz 3 von 7. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Perl?

In Perl sind 391 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Perl?

In den letzten 12 Monaten wurden in Perl 0,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 102 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 4 Prozent – rund 4 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Perl?

Perl liegt im Landkreis Merzig-Wadern im Bundesland Saarland. Im Landkreis Merzig-Wadern gibt es insgesamt 7 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Perl?

In Perl entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 59 neuen Anlagen und 737 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Perl?

In Perl wurden in den letzten 12 Monaten 41 Balkonkraftwerke registriert (61 kW). Das sind +29 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Perl?

In Perl wurden in den letzten 12 Monaten 102 neue Solaranlagen mit insgesamt 909 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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