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5,8× Bundesschnitt
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern · Mecklenburgische Seenplatte

Photovoltaik in Sponholz

Solaranlagen
115 Anlagen
Installierte Leistung
6,6 MW installiert
Leistung pro Einwohner
9,03 kW pro Kopf

5,8× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Sponholz?

Sponholz, Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern kommt mit Stand 2026-10-27 auf 115 Solaranlagen und 6,6 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 731 Einwohnern entspricht das 9,03 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Sponholz liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (5,8-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Das reicht für Platz 33 von 124 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,0 MW neue Leistung hinzu – rund 1 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 28 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 57 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

9,03

kW
▲ 5,8× Bundesschnitt vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

27,8

%

32 Speicher bei 115 Anlagen

Installiert

6,6 MW

Zubau 12 Mon.

38 kW

+1 %

Solaranlagen

115

Einwohner

731

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Sponholz?

Segmentierter PV-Zubau in Sponholz — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Sponholz wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
4 5 kW -6 %
Heimsegment
2–30 kWp
4 33 kW —
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 8 38 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Sponholz zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Sponholz, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Sponholz wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Sponholz im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Sponholz 9,03 kW
Ø Mecklenburgische Seenplatte 6,22 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Sponholz hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Sponholz auf?

Kaum eine Region erreicht diese Dichte: 9,03 kW Solarleistung pro Einwohner machen Sponholz zu einem der solarstärksten Orte Deutschlands.

Überblick

Mehr als das Doppelte des Bundesdurchschnitts: In Sponholz kommen auf jeden Einwohner 9,03 kW Solarleistung. 115 Anlagen mit insgesamt 6,6 MW zeigen, wie weit die Energiewende hier bereits fortgeschritten ist.

Einordnung

Sponholz führt das Feld im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte deutlich an: Platz 33 von 124, 155 % über dem Landesschnitt. Bundesweit betrachtet gehört Sponholz mit 9,03 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Sponholz: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

57,4 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

28 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

8 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Kleinstgemeinde wie Sponholz prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, Scheunen und Stallgebäude die Dachlandschaft: 48 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 10,8 kWp. 59 % der Leistung stammen aus Freiflächenanlagen; die Pro-Kopf-Zahl des Ortes sagt deshalb wenig über die Belegung der Dächer. Nur 28 % der Anlagen in Sponholz haben einen Speicher, deutlich weniger als im Bund (rund 40 %). Das liegt meist an einem älteren Bestand aus der Volleinspeisungszeit, nicht an den Dächern.

Der Zubau der letzten zwölf Monate (8 Anlagen, 0,0 MW) geht überwiegend auf Freiflächen- und Gewerbeprojekte zurück; bei 731 Einwohnern sagt eine Pro-Kopf-Zahl hier nichts über die Dächer aus. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 19 % beschleunigt.

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Sponholz?

17039

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Sponholz — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Sponholz gibt es laut solarzubau.de aktuell 115 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 6,6 MW. Das entspricht 9,03 kW pro Einwohner.
32 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 27,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Sponholz [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-sponholz/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Sponholz installiert?

In Sponholz sind 6,6 MW PV-Leistung in 115 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 33 von 124 im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 731 Einwohner entspricht der Bestand 9,03 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Sponholz im Vergleich da?

Mit 9,03 kW pro Einwohner liegt Sponholz über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte belegt Sponholz Platz 33 von 124. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Sponholz?

In Sponholz sind 32 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 27,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Sponholz liegt damit spürbar unter dem Bundeswert, was typisch für Orte mit vielen älteren Volleinspeiseanlagen ist. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Sponholz?

In den letzten 12 Monaten wurden in Sponholz 0,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 8 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 52 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Mecklenburg-Vorpommern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 1 Prozent – rund 1 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Sponholz üblich?

Eine typische Dachanlage in Sponholz hat 10,8 kWp; das ist der Durchschnitt der 55 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 48 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstgemeinde wie Sponholz stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, Scheunen und Stallgebäude. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 59 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 32 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Sponholz?

Sponholz liegt im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gibt es insgesamt 124 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Sponholz?

In Sponholz entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 4 neuen Anlagen und 33 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 4 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Sponholz?

In Sponholz wurden in den letzten 12 Monaten 4 Balkonkraftwerke registriert (5 kW). Das sind -6 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Sponholz?

In Sponholz wurden in den letzten 12 Monaten 8 neue Solaranlagen mit insgesamt 38 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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