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157 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Soest

Photovoltaik in Ense

57 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 1.958 Anlagen mit 29,5 MW Gesamtleistung

Ense, Landkreis Soest in Nordrhein-Westfalen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.958 Solaranlagen und 29,5 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 12.383 Einwohnern entspricht das 2,38 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Ense liegt damit 57 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 5 von 14 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,8 MW neue Leistung hinzu – rund 6 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 38 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 15 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,38

kW
▲ +57 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

37,6

%

737 Speicher bei 1.958 Anlagen

Installiert

29,5 MW

Zubau 12 Mon.

1,8 MW

+6 %

Solaranlagen

1.958

Einwohner

12.383

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Ense?

Segmentierter PV-Zubau in Ense — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Ense setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+9 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +9 %
  • Heimsegment▼ -32 %
  • Gewerbe▼ -8 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Ense: 1.845 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01224September 2025: 6 kW, Vorjahr 11 kWOktober 2025: 10 kW, Vorjahr 5 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 5 kWJanuar 2026: 6 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 9 kW, Vorjahr 7 kWMärz 2026: 4 kW, Vorjahr 9 kWApril 2026: 24 kW, Vorjahr 14 kWMai 2026: 16 kW, Vorjahr 19 kWJuni 2026: 17 kW, Vorjahr 6 kWJuli 2026: 14 kW, Vorjahr 13 kWAugust 2026: 10 kW, Vorjahr 18 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0157314September 2025: 43 kW, Vorjahr 156 kWOktober 2025: 207 kW, Vorjahr 188 kWNovember 2025: 109 kW, Vorjahr 178 kWDezember 2025: 75 kW, Vorjahr 250 kWJanuar 2026: 96 kW, Vorjahr 314 kWFebruar 2026: 33 kW, Vorjahr 94 kWMärz 2026: 107 kW, Vorjahr 32 kWApril 2026: 95 kW, Vorjahr 141 kWMai 2026: 85 kW, Vorjahr 107 kWJuni 2026: 156 kW, Vorjahr 203 kWJuli 2026: 103 kW, Vorjahr 63 kWAugust 2026: 126 kW, Vorjahr 97 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0160319September 2025: 319 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 163 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 100 kW, Vorjahr 254 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 50 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 70 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 65 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
84 122 kW +9 %
Heimsegment
2–30 kWp
101 1,2 MW -32 %
Gewerbe
>30 kWp
3 488 kW -8 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 188 1,8 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Ense zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Ense, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Ense 149 Speicher mit zusammen 1,6 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,9 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-20 %
Anlagen
89
Kapazität
489 kWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+0 %
Anlagen
58
Kapazität
835 kWh
Ø/Anlage
14,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
293 kWh
Ø/Anlage
146,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
149
Kapazität
1,6 MWh
Ø/Anlage
10,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Ense im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Ense 2,38 kW
Ø Soest 1,92 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Ense erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Ense auf?

737 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Ense – eine Quote von 38 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Mit 2,38 kW pro Kopf liegt Ense deutlich über dem Bundesschnitt – 1.958 Anlagen und 29,5 MW Gesamtleistung belegen den konsequenten Ausbau vor Ort.

Einordnung

Innerhalb des Landkreises Soest belegt Ense Platz 5 von 14 – ganze 176 % über dem Landesdurchschnitt. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Ense mit 2,38 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Gemeinden im Landkreis Soest

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Welche Postleitzahlen gehören zu Ense?

5946959494

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Ense — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Ense gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.958 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 29,5 MW. Das entspricht 2,38 kW pro Einwohner.
737 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 37,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Ense [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-ense/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Ense installiert?

In Ense sind 29,5 MW PV-Leistung in 1.958 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 5 von 14 im Landkreis Soest. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 12.383 Einwohner entspricht der Bestand 2,38 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Ense im Vergleich da?

Mit 2,38 kW pro Einwohner liegt Ense über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Soest belegt Ense Platz 5 von 14. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Ense?

In Ense sind 737 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 37,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Ense?

In den letzten 12 Monaten wurden in Ense 1,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 188 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Ense?

Ense liegt im Landkreis Soest im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Soest gibt es insgesamt 14 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Ense?

In Ense entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 101 neuen Anlagen und 1,2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Ense?

In Ense wurden in den letzten 12 Monaten 84 Balkonkraftwerke registriert (122 kW). Das sind +9 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Ense?

In Ense wurden in den letzten 12 Monaten 188 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,8 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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