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37 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Baden-Württemberg · Rhein-Neckar-Kreis

Photovoltaik in Schwetzingen

63 % unter Bundesdurchschnitt

1.082 Anlagen mit 12,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Schwetzingen, Landkreis Rhein-Neckar-Kreis (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-08-28 1.082 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 12,2 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 21.767 Einwohnern entspricht das 0,56 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Schwetzingen liegt damit 63 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 53 von 54 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,1 MW neue Leistung hinzu – rund 9 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 47 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,56

kW
▼ -63 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

46,7

%

505 Speicher bei 1.082 Anlagen

Installiert

12,2 MW

Zubau 12 Mon.

1,1 MW

+9 %

Solaranlagen

1.082

Einwohner

21.767

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Schwetzingen?

Segmentierter PV-Zubau in Schwetzingen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Schwetzingen wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+7 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +2 %
  • Heimsegment▲ +7 %
  • Gewerbe▼ -89 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Schwetzingen: 1.135 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01121September 2025: 10 kW, Vorjahr 6 kWOktober 2025: 11 kW, Vorjahr 3 kWNovember 2025: 11 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 16 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 5 kW, Vorjahr 8 kWMärz 2026: 9 kW, Vorjahr 14 kWApril 2026: 10 kW, Vorjahr 9 kWMai 2026: 11 kW, Vorjahr 11 kWJuni 2026: 9 kW, Vorjahr 10 kWJuli 2026: 10 kW, Vorjahr 21 kWAugust 2026: 7 kW, Vorjahr 20 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
064128September 2025: 103 kW, Vorjahr 41 kWOktober 2025: 56 kW, Vorjahr 76 kWNovember 2025: 128 kW, Vorjahr 50 kWDezember 2025: 45 kW, Vorjahr 102 kWJanuar 2026: 54 kW, Vorjahr 66 kWFebruar 2026: 69 kW, Vorjahr 31 kWMärz 2026: 33 kW, Vorjahr 93 kWApril 2026: 60 kW, Vorjahr 116 kWMai 2026: 92 kW, Vorjahr 74 kWJuni 2026: 106 kW, Vorjahr 20 kWJuli 2026: 73 kW, Vorjahr 43 kWAugust 2026: 38 kW, Vorjahr 86 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0405809September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 198 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 164 kW, Vorjahr 231 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 809 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 37 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 213 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
92 111 kW +2 %
Heimsegment
2–30 kWp
79 856 kW +7 %
Gewerbe
>30 kWp
1 164 kW -89 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 175 1,1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Schwetzingen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Schwetzingen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Schwetzingen 116 Speicher mit zusammen 878 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +39 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-4 %
Anlagen
76
Kapazität
376 kWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+39 %
Anlagen
38
Kapazität
495 kWh
Ø/Anlage
13 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
116
Kapazität
878 kWh
Ø/Anlage
7,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Schwetzingen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Schwetzingen 0,56 kW
Ø Rhein-Neckar-Kreis 1,16 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Schwetzingen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Schwetzingen auf?

505 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Schwetzingen – eine Quote von 47 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

12,2 MW Solarleistung aus 1.082 Anlagen – Schwetzingen hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Baden-Württemberg gegeben.

Einordnung

Platz 53 von 54 im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis: Schwetzingen liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Schwetzingen?

68723

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Schwetzingen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Schwetzingen gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.082 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 12,2 MW. Das entspricht 0,56 kW pro Einwohner.
505 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 46,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Schwetzingen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-schwetzingen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Schwetzingen installiert?

In Schwetzingen sind 12,2 MW PV-Leistung in 1.082 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 53 von 54 im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 21.767 Einwohner entspricht der Bestand 0,56 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Schwetzingen im Vergleich da?

Mit 0,56 kW pro Einwohner liegt Schwetzingen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis belegt Schwetzingen Platz 53 von 54. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Schwetzingen?

In Schwetzingen sind 505 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 46,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Schwetzingen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Schwetzingen 1,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 175 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Schwetzingen?

Schwetzingen liegt im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis gibt es insgesamt 54 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Schwetzingen?

In Schwetzingen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 79 neuen Anlagen und 856 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Schwetzingen?

In Schwetzingen wurden in den letzten 12 Monaten 92 Balkonkraftwerke registriert (111 kW). Das sind +2 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Schwetzingen?

In Schwetzingen wurden in den letzten 12 Monaten 175 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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