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37 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Baden-Württemberg · Lörrach

Photovoltaik in Weil am Rhein

63 % unter Bundesdurchschnitt

1.589 Anlagen mit 18,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Weil am Rhein, Landkreis Lörrach in Baden-Württemberg kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.589 Solaranlagen und 18,1 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 32.236 Einwohnern entspricht das 0,56 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Weil am Rhein liegt damit 63 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 32 von 32 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,6 MW neue Leistung hinzu – rund 9 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 50 % und eine mittlere Anlagengröße von 11 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,56

kW
▼ -63 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

50,2

%

797 Speicher bei 1.589 Anlagen

Installiert

18,1 MW

Zubau 12 Mon.

1,6 MW

+9 %

Solaranlagen

1.589

Einwohner

32.236

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Weil am Rhein?

Segmentierter PV-Zubau in Weil am Rhein — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Weil am Rhein wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+12 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +12 %
  • Heimsegment▼ -15 %
  • Gewerbe▼ -91 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Weil am Rhein: 1.586 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01122September 2025: 5 kW, Vorjahr 5 kWOktober 2025: 5 kW, Vorjahr 4 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 7 kWDezember 2025: 19 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 8 kWFebruar 2026: 6 kW, Vorjahr 6 kWMärz 2026: 7 kW, Vorjahr 7 kWApril 2026: 10 kW, Vorjahr 10 kWMai 2026: 18 kW, Vorjahr 12 kWJuni 2026: 18 kW, Vorjahr 15 kWJuli 2026: 22 kW, Vorjahr 16 kWAugust 2026: 14 kW, Vorjahr 21 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0143285September 2025: 209 kW, Vorjahr 148 kWOktober 2025: 131 kW, Vorjahr 140 kWNovember 2025: 77 kW, Vorjahr 164 kWDezember 2025: 128 kW, Vorjahr 134 kWJanuar 2026: 96 kW, Vorjahr 285 kWFebruar 2026: 60 kW, Vorjahr 91 kWMärz 2026: 79 kW, Vorjahr 20 kWApril 2026: 143 kW, Vorjahr 126 kWMai 2026: 127 kW, Vorjahr 101 kWJuni 2026: 136 kW, Vorjahr 100 kWJuli 2026: 140 kW, Vorjahr 165 kWAugust 2026: 39 kW, Vorjahr 135 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0234467September 2025: 83 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 61 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 96 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 467 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 203 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 82 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
105 128 kW +12 %
Heimsegment
2–30 kWp
116 1,4 MW -15 %
Gewerbe
>30 kWp
1 83 kW -91 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 223 1,6 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Weil am Rhein zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Weil am Rhein, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Weil am Rhein 167 Speicher mit zusammen 1,6 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +22 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-6 %
Anlagen
95
Kapazität
452 kWh
Ø/Anlage
4,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+22 %
Anlagen
68
Kapazität
976 kWh
Ø/Anlage
14,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-33 %
Anlagen
3
Kapazität
130 kWh
Ø/Anlage
43,3 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
167
Kapazität
1,6 MWh
Ø/Anlage
9,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Weil am Rhein im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Weil am Rhein 0,56 kW
Ø Lörrach 0,95 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Weil am Rhein hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Weil am Rhein auf?

Auffällig hoch: 50 % aller Solaranlagen in Weil am Rhein laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Mit 0,56 kW pro Kopf liegt Weil am Rhein noch unter dem Bundesschnitt. 1.589 Anlagen und 18,1 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Platz 32 von 32 im Landkreis Lörrach: Weil am Rhein liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Lörrach

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Weil am Rhein?

79576

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Weil am Rhein — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Weil am Rhein gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.589 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 18,1 MW. Das entspricht 0,56 kW pro Einwohner.
797 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 50,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Weil am Rhein [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-weil-am-rhein/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Weil am Rhein installiert?

In Weil am Rhein sind 18,1 MW PV-Leistung in 1.589 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 32 von 32 im Landkreis Lörrach. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 32.236 Einwohner entspricht der Bestand 0,56 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Weil am Rhein im Vergleich da?

Mit 0,56 kW pro Einwohner liegt Weil am Rhein unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Lörrach belegt Weil am Rhein Platz 32 von 32. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Weil am Rhein?

In Weil am Rhein sind 797 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 50,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Weil am Rhein?

In den letzten 12 Monaten wurden in Weil am Rhein 1,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 223 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Weil am Rhein?

Weil am Rhein liegt im Landkreis Lörrach im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Lörrach gibt es insgesamt 32 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Weil am Rhein?

In Weil am Rhein entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 116 neuen Anlagen und 1,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 105 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Weil am Rhein?

In Weil am Rhein wurden in den letzten 12 Monaten 105 Balkonkraftwerke registriert (128 kW). Das sind +12 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Weil am Rhein?

In Weil am Rhein wurden in den letzten 12 Monaten 223 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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