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Solar-Vorreiter
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Baden-Württemberg · Rhein-Neckar-Kreis

Photovoltaik in Neckarbischofsheim

3,7× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Neckarbischofsheim, Landkreis Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg kommt mit Stand 2026-08-28 auf 572 Solaranlagen und 23,4 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 4.195 Einwohner sind das 5,58 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Neckarbischofsheim liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (3,7-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Im Vergleich der 54 Regionen in diesem Umfeld belegt Neckarbischofsheim damit Platz 2 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 17,1 MW, das entspricht etwa 73 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 35 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 41 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

5,58

kW
▲ +267 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

35,0

%

200 Speicher bei 572 Anlagen

Installiert

23,4 MW

Zubau 12 Mon.

17,1 MW

+73 %

Solaranlagen

572

Einwohner

4.195

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Neckarbischofsheim?

Segmentierter PV-Zubau in Neckarbischofsheim — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Neckarbischofsheim trägt das Freifläche-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
19 28 kW -12 %
Heimsegment
2–30 kWp
23 312 kW +9 %
Gewerbe
>30 kWp
3 231 kW
Freifläche
Freifläche
1 16,6 MW
Gesamt 46 17,1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Neckarbischofsheim zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Neckarbischofsheim, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Neckarbischofsheim 35 Speicher mit zusammen 348 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +30 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+30 %
Anlagen
20
Kapazität
99 kWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+26 %
Anlagen
14
Kapazität
194 kWh
Ø/Anlage
13,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
55 kWh
Ø/Anlage
55 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
35
Kapazität
348 kWh
Ø/Anlage
9,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Neckarbischofsheim im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Neckarbischofsheim 5,58 kW
Ø Rhein-Neckar-Kreis 1,16 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Neckarbischofsheim erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Neckarbischofsheim auf?

Rechnerisch entfallen auf jeden Einwohner 5,58 kW Photovoltaik – ein Wert, der Neckarbischofsheim weit vor den meisten Vergleichsregionen platziert.

Überblick

Kaum eine Region in Baden-Württemberg kommt an Neckarbischofsheim heran: 5,58 kW pro Kopf, verteilt auf 572 Anlagen mit zusammen 23,4 MW Leistung.

Einordnung

Platz 2 von 54 im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis: Neckarbischofsheim übertrifft den Landesdurchschnitt um 291 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 5,58 kW pro Einwohner setzen Neckarbischofsheim deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis

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Welche Postleitzahlen gehören zu Neckarbischofsheim?

7491574924

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Neckarbischofsheim — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Neckarbischofsheim gibt es laut solarzubau.de aktuell 572 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 23,4 MW. Das entspricht 5,58 kW pro Einwohner.
200 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 35,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Neckarbischofsheim [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-neckarbischofsheim/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Neckarbischofsheim installiert?

In Neckarbischofsheim sind 23,4 MW PV-Leistung in 572 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 2 von 54 im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.195 Einwohner entspricht der Bestand 5,58 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Neckarbischofsheim im Vergleich da?

Mit 5,58 kW pro Einwohner liegt Neckarbischofsheim über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis belegt Neckarbischofsheim Platz 2 von 54. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Neckarbischofsheim?

In Neckarbischofsheim sind 200 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 35,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Neckarbischofsheim?

In den letzten 12 Monaten wurden in Neckarbischofsheim 17,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 46 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 73 Prozent – rund 73 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Neckarbischofsheim?

Neckarbischofsheim liegt im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis gibt es insgesamt 54 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Neckarbischofsheim?

In Neckarbischofsheim entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 1 neuen Anlagen und 16,6 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 23 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Neckarbischofsheim?

In Neckarbischofsheim wurden in den letzten 12 Monaten 19 Balkonkraftwerke registriert (28 kW). Das sind -12 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Neckarbischofsheim?

In Neckarbischofsheim wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (16,6 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Neckarbischofsheim?

In Neckarbischofsheim wurden in den letzten 12 Monaten 46 neue Solaranlagen mit insgesamt 17,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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