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128 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Hessen · Schwalm-Eder-Kreis

Photovoltaik in Schrecksbach

Solaranlagen
412 Anlagen
Installierte Leistung
5,9 MW installiert
Leistung pro Einwohner
2,00 kW pro Kopf

28 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 412 Anlagen mit 5,9 MW Gesamtleistung

Wie viele Solaranlagen gibt es in Schrecksbach?

Schrecksbach, Landkreis Schwalm-Eder-Kreis in Hessen verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 5,9 MW, verteilt auf 412 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 2.938 Einwohner sind das 2,00 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Schrecksbach liegt damit 28 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 27 Regionen in diesem Umfeld belegt Schrecksbach damit Platz 16 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,3 MW, das entspricht etwa 5 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 38 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 14 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,00

kW
▲ +28 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

37,6

%

155 Speicher bei 412 Anlagen

Installiert

5,9 MW

Zubau 12 Mon.

0,3 MW

+5 %

Solaranlagen

412

Einwohner

2.938

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Schrecksbach?

Segmentierter PV-Zubau in Schrecksbach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Schrecksbach wächst das Balkonkraftwerk-Segment am stärksten (+30 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
25 33 kW +30 %
Heimsegment
2–30 kWp
17 245 kW -39 %
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 42 277 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Schrecksbach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Schrecksbach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Schrecksbach wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Schrecksbach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Schrecksbach 2,00 kW
Ø Schwalm-Eder-Kreis 2,16 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Schrecksbach liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Schrecksbach auf?

Mit einer Speicherquote von 38 % gehört Schrecksbach zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 155 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Überdurchschnittlich gut aufgestellt: In Schrecksbach erzeugen 412 PV-Anlagen eine Gesamtleistung von 5,9 MW. Pro Kopf liegt die Region damit oberhalb des bundesweiten Mittels.

Einordnung

Platz 16 von 27 im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis: Schrecksbach übertrifft den Landesdurchschnitt um 105 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. Deutschlandweit eingeordnet schneidet Schrecksbach mit 2,00 kW pro Einwohner leicht überdurchschnittlich ab.

Gemeinden im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Schrecksbach: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

14,3 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

38 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

42 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Schrecksbach ist eine Landgemeinde; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. 77 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 12,6 kWp. 81 Balkonkraftwerke sind registriert, 25 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. 38 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Mit 94 Watt je Einwohner in zwölf Monaten (42 Anlagen, 0,3 MW) gehört Schrecksbach zu den ausbauschwachen Orten, deutlich unter Bundesschnitt und unter dem Tempo Hessens. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 40 % zurückgegangen.

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Schrecksbach?

34637

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Schrecksbach — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Schrecksbach gibt es laut solarzubau.de aktuell 412 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 5,9 MW. Das entspricht 2,00 kW pro Einwohner.
155 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 37,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Schrecksbach [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-schrecksbach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Schrecksbach installiert?

In Schrecksbach sind 5,9 MW PV-Leistung in 412 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 16 von 27 im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 2.938 Einwohner entspricht der Bestand 2,00 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Schrecksbach im Vergleich da?

Mit 2,00 kW pro Einwohner liegt Schrecksbach über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis belegt Schrecksbach Platz 16 von 27. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Schrecksbach?

In Schrecksbach sind 155 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 37,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Schrecksbach liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Schrecksbach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Schrecksbach 0,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 42 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 94 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Hessen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Schrecksbach üblich?

Eine typische Dachanlage in Schrecksbach hat 12,6 kWp; das ist der Durchschnitt der 318 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 77 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Schrecksbach stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 81 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Schrecksbach?

Schrecksbach liegt im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis im Bundesland Hessen. Im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis gibt es insgesamt 27 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Schrecksbach?

In Schrecksbach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 17 neuen Anlagen und 245 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 25 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Schrecksbach?

In Schrecksbach wurden in den letzten 12 Monaten 25 Balkonkraftwerke registriert (33 kW). Das sind +30 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Schrecksbach?

In Schrecksbach wurden in den letzten 12 Monaten 42 neue Solaranlagen mit insgesamt 277 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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