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55 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Niedersachsen · Friesland

Photovoltaik in Schortens

45 % unter Bundesdurchschnitt

2.151 Anlagen mit 17,4 MW – Daten, Trends und Vergleich

Schortens, Landkreis Friesland in Niedersachsen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 17,4 MW, verteilt auf 2.151 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 20.995 Einwohnern entspricht das 0,83 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Schortens liegt damit 45 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 7 von 8 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,9 MW neue Leistung hinzu – rund 11 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 46 % und eine mittlere Anlagengröße von 8,1 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,83

kW
▼ -45 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

46,0

%

989 Speicher bei 2.151 Anlagen

Installiert

17,4 MW

Zubau 12 Mon.

1,9 MW

+11 %

Solaranlagen

2.151

Einwohner

20.995

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Schortens?

Segmentierter PV-Zubau in Schortens — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Schortens trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-15 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -28 %
  • Heimsegment▼ -15 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Schortens: 1.927 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02142September 2025: 12 kW, Vorjahr 23 kWOktober 2025: 15 kW, Vorjahr 11 kWNovember 2025: 12 kW, Vorjahr 8 kWDezember 2025: 6 kW, Vorjahr 6 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 10 kWFebruar 2026: 8 kW, Vorjahr 8 kWMärz 2026: 28 kW, Vorjahr 39 kWApril 2026: 36 kW, Vorjahr 36 kWMai 2026: 21 kW, Vorjahr 35 kWJuni 2026: 24 kW, Vorjahr 36 kWJuli 2026: 27 kW, Vorjahr 37 kWAugust 2026: 16 kW, Vorjahr 42 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0110220September 2025: 126 kW, Vorjahr 217 kWOktober 2025: 116 kW, Vorjahr 96 kWNovember 2025: 160 kW, Vorjahr 187 kWDezember 2025: 112 kW, Vorjahr 220 kWJanuar 2026: 157 kW, Vorjahr 192 kWFebruar 2026: 148 kW, Vorjahr 141 kWMärz 2026: 184 kW, Vorjahr 214 kWApril 2026: 125 kW, Vorjahr 142 kWMai 2026: 137 kW, Vorjahr 78 kWJuni 2026: 161 kW, Vorjahr 152 kWJuli 2026: 164 kW, Vorjahr 151 kWAugust 2026: 53 kW, Vorjahr 135 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
050100September 2025: 0 kW, Vorjahr 100 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 70 kWJanuar 2026: 55 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
143 209 kW -28 %
Heimsegment
2–30 kWp
152 1,6 MW -15 %
Gewerbe
>30 kWp
1 55 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 301 1,9 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Schortens zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Schortens, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Schortens 238 Speicher mit zusammen 1,8 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +5 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-9 %
Anlagen
157
Kapazität
803 kWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+5 %
Anlagen
77
Kapazität
942 kWh
Ø/Anlage
12,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
238
Kapazität
1,8 MWh
Ø/Anlage
7,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Schortens im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Schortens 0,83 kW
Ø Friesland 3,00 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Schortens hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Schortens auf?

Auffällig hoch: 46 % aller Solaranlagen in Schortens laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Mit 0,83 kW pro Kopf liegt Schortens noch unter dem Bundesschnitt. 2.151 Anlagen und 17,4 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Friesland steht Schortens auf Platz 7 von 8. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,83 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Friesland

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Welche Postleitzahl gehört zu Schortens?

26419

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Schortens — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Schortens gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.151 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 17,4 MW. Das entspricht 0,83 kW pro Einwohner.
989 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 46,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Schortens [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-schortens/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Schortens installiert?

In Schortens sind 17,4 MW PV-Leistung in 2.151 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 7 von 8 im Landkreis Friesland. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 20.995 Einwohner entspricht der Bestand 0,83 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Schortens im Vergleich da?

Mit 0,83 kW pro Einwohner liegt Schortens unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Friesland belegt Schortens Platz 7 von 8. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Schortens?

In Schortens sind 989 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 46,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Schortens?

In den letzten 12 Monaten wurden in Schortens 1,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 301 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 11 Prozent – rund 11 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Schortens?

Schortens liegt im Landkreis Friesland im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Friesland gibt es insgesamt 8 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Schortens?

In Schortens entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 152 neuen Anlagen und 1,6 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 143 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Schortens?

In Schortens wurden in den letzten 12 Monaten 143 Balkonkraftwerke registriert (209 kW). Das sind -28 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Schortens?

In Schortens wurden in den letzten 12 Monaten 301 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,9 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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