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280 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Niedersachsen · Friesland

Photovoltaik in Wangerland

2,8× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wangerland, Landkreis Friesland in Niedersachsen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 39,0 MW, verteilt auf 1.412 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 9.149 Einwohnern entspricht das 4,26 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Wangerland liegt damit 180 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 2 von 8 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,2 MW neue Leistung hinzu – rund 3 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 41 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 28 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

4,26

kW
▲ +180 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

41,1

%

581 Speicher bei 1.412 Anlagen

Installiert

39,0 MW

Zubau 12 Mon.

1,2 MW

+3 %

Solaranlagen

1.412

Einwohner

9.149

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Wangerland?

Segmentierter PV-Zubau in Wangerland — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Wangerland wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-1 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -6 %
  • Heimsegment▼ -1 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Wangerland: 1.208 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01121September 2025: 12 kW, Vorjahr 8 kWOktober 2025: 5 kW, Vorjahr 3 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 1 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 2 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 13 kW, Vorjahr 8 kWApril 2026: 9 kW, Vorjahr 8 kWMai 2026: 21 kW, Vorjahr 8 kWJuni 2026: 4 kW, Vorjahr 17 kWJuli 2026: 4 kW, Vorjahr 18 kWAugust 2026: 6 kW, Vorjahr 10 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
081162September 2025: 109 kW, Vorjahr 56 kWOktober 2025: 115 kW, Vorjahr 149 kWNovember 2025: 55 kW, Vorjahr 122 kWDezember 2025: 77 kW, Vorjahr 47 kWJanuar 2026: 31 kW, Vorjahr 78 kWFebruar 2026: 103 kW, Vorjahr 119 kWMärz 2026: 71 kW, Vorjahr 105 kWApril 2026: 135 kW, Vorjahr 34 kWMai 2026: 107 kW, Vorjahr 99 kWJuni 2026: 114 kW, Vorjahr 53 kWJuli 2026: 84 kW, Vorjahr 120 kWAugust 2026: 127 kW, Vorjahr 162 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
01k3kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 150 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 362 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 2.575 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 67 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
59 79 kW -6 %
Heimsegment
2–30 kWp
98 1,1 MW -1 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 158 1,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Wangerland zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Wangerland, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Wangerland 129 Speicher mit zusammen 1,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +26 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+15 %
Anlagen
69
Kapazität
351 kWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+26 %
Anlagen
57
Kapazität
729 kWh
Ø/Anlage
12,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
96 kWh
Ø/Anlage
48 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
129
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
9,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Wangerland im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Wangerland 4,26 kW
Ø Friesland 3,00 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Wangerland erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Wangerland auf?

Was die Zahlen konkret bedeuten: Mit 4,26 kW pro Einwohner kann Wangerland rechnerisch einen erheblichen Teil des eigenen Strombedarfs solar decken. Das macht die Region zu einem Vorbild für die dezentrale Energieversorgung – nicht nur in der Theorie, sondern messbar in den Einspeisedaten.

Überblick

4,26 kW Solarleistung pro Einwohner – dieser Wert stellt Wangerland an die Spitze des bundesweiten Vergleichs. 1.412 Anlagen und 39,0 MW Gesamtleistung stehen hinter dieser Bilanz.

Einordnung

Innerhalb des Landkreises Friesland belegt Wangerland Platz 2 von 8 – ganze 198 % über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit betrachtet gehört Wangerland mit 4,26 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Friesland

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Wangerland?

2640926434

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Wangerland — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Wangerland gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.412 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 39,0 MW. Das entspricht 4,26 kW pro Einwohner.
581 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 41,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Wangerland [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-wangerland/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Wangerland installiert?

In Wangerland sind 39,0 MW PV-Leistung in 1.412 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 2 von 8 im Landkreis Friesland. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 9.149 Einwohner entspricht der Bestand 4,26 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Wangerland im Vergleich da?

Mit 4,26 kW pro Einwohner liegt Wangerland über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Friesland belegt Wangerland Platz 2 von 8. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Wangerland?

In Wangerland sind 581 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 41,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Wangerland?

In den letzten 12 Monaten wurden in Wangerland 1,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 158 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 3 Prozent – rund 3 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Wangerland?

Wangerland liegt im Landkreis Friesland im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Friesland gibt es insgesamt 8 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Wangerland?

In Wangerland entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 98 neuen Anlagen und 1,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 59 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Wangerland?

In Wangerland wurden in den letzten 12 Monaten 59 Balkonkraftwerke registriert (79 kW). Das sind -6 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Wangerland?

In Wangerland wurden in den letzten 12 Monaten 158 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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