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951 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Niedersachsen · Friesland

Photovoltaik in Sande

9,5× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Sande, Landkreis Friesland (Niedersachsen) zählt mit Stand 2026-08-28 800 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 124,6 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 8.619 Einwohnern entspricht das 14,46 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Sande liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (9,5-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Das reicht für Platz 1 von 8 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,6 MW neue Leistung hinzu – rund 1 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 42 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 156 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

14,46

kW
▲ +851 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

41,6

%

333 Speicher bei 800 Anlagen

Installiert

124,6 MW

Zubau 12 Mon.

1,6 MW

+1 %

Solaranlagen

800

Einwohner

8.619

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Sande?

Segmentierter PV-Zubau in Sande — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Heimsegment-Anlagen sind der Gewinner in Sande: +78 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+78 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -1 %
  • Heimsegment▲ +78 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Sande: 1.647 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01122September 2025: 10 kW, Vorjahr 8 kWOktober 2025: 4 kW, Vorjahr 10 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 7 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 6 kWMärz 2026: 4 kW, Vorjahr 8 kWApril 2026: 18 kW, Vorjahr 15 kWMai 2026: 16 kW, Vorjahr 6 kWJuni 2026: 4 kW, Vorjahr 8 kWJuli 2026: 9 kW, Vorjahr 11 kWAugust 2026: 22 kW, Vorjahr 3 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0345690September 2025: 29 kW, Vorjahr 33 kWOktober 2025: 5 kW, Vorjahr 63 kWNovember 2025: 312 kW, Vorjahr 94 kWDezember 2025: 690 kW, Vorjahr 74 kWJanuar 2026: 6 kW, Vorjahr 109 kWFebruar 2026: 6 kW, Vorjahr 27 kWMärz 2026: 21 kW, Vorjahr 53 kWApril 2026: 61 kW, Vorjahr 96 kWMai 2026: 38 kW, Vorjahr 23 kWJuni 2026: 23 kW, Vorjahr 20 kWJuli 2026: 62 kW, Vorjahr 20 kWAugust 2026: 8 kW, Vorjahr 95 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
070139September 2025: 100 kWOktober 2025: 59 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 139 kWDezember 2025: 40 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 100 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
017k34kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 34.170 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
56 88 kW -1 %
Heimsegment
2–30 kWp
85 1,3 MW +78 %
Gewerbe
>30 kWp
4 298 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 145 1,6 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Sande zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Sande, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Sande 67 Speicher mit zusammen 436 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 6,5 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-29 %
Anlagen
52
Kapazität
234 kWh
Ø/Anlage
4,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-45 %
Anlagen
15
Kapazität
202 kWh
Ø/Anlage
13,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
67
Kapazität
436 kWh
Ø/Anlage
6,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Sande im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Sande 14,46 kW
Ø Friesland 3,00 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Sande erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Sande auf?

Kaum eine Region erreicht diese Dichte: 14,46 kW Solarleistung pro Einwohner machen Sande zu einem der solarstärksten Orte Deutschlands.

Überblick

14,46 kW Solarleistung pro Einwohner – dieser Wert stellt Sande an die Spitze des bundesweiten Vergleichs. 800 Anlagen und 124,6 MW Gesamtleistung stehen hinter dieser Bilanz.

Einordnung

Sande führt das Feld im Landkreis Friesland deutlich an: Platz 1 von 8, 910 % über dem Landesschnitt. Bundesweit betrachtet gehört Sande mit 14,46 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Friesland

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Sande?

26452

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Sande — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Sande gibt es laut solarzubau.de aktuell 800 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 124,6 MW. Das entspricht 14,46 kW pro Einwohner.
333 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 41,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Sande [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-sande/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Sande installiert?

In Sande sind 124,6 MW PV-Leistung in 800 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 1 von 8 im Landkreis Friesland. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 8.619 Einwohner entspricht der Bestand 14,46 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Sande im Vergleich da?

Mit 14,46 kW pro Einwohner liegt Sande über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Friesland belegt Sande Platz 1 von 8. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Sande?

In Sande sind 333 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 41,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Sande?

In den letzten 12 Monaten wurden in Sande 1,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 145 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 1 Prozent – rund 1 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Sande?

Sande liegt im Landkreis Friesland im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Friesland gibt es insgesamt 8 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Sande?

In Sande entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 85 neuen Anlagen und 1,3 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 4 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Sande?

In Sande wurden in den letzten 12 Monaten 56 Balkonkraftwerke registriert (88 kW). Das sind -1 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Sande?

In Sande wurden in den letzten 12 Monaten 145 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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