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189 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Bad Tölz-Wolfratshausen

Photovoltaik in Egling

89 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 632 Anlagen mit 15,1 MW Gesamtleistung

Egling, Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 632 Solaranlagen und 15,1 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 5.273 Einwohner sind das 2,87 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Egling liegt damit 89 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 21 Regionen in diesem Umfeld belegt Egling damit Platz 2 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,6 MW, das entspricht etwa 4 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 34 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 24 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,87

kW
▲ +89 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

34,2

%

216 Speicher bei 632 Anlagen

Installiert

15,1 MW

Zubau 12 Mon.

0,6 MW

+4 %

Solaranlagen

632

Einwohner

5.273

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Egling?

Segmentierter PV-Zubau in Egling — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Egling wird vom Gewerbe-Segment dominiert.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
13 16 kW -13 %
Heimsegment
2–30 kWp
26 295 kW -44 %
Gewerbe
>30 kWp
1 304 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 40 615 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Egling zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Egling, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Egling wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Egling im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Egling 2,87 kW
Ø Bad Tölz-Wolfratshausen 1,19 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Egling erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Egling auf?

Mit einer Speicherquote von 34 % gehört Egling zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 216 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Egling erzeugt 1,9-mal so viel Solarstrom pro Kopf wie der deutsche Durchschnitt. 632 Anlagen liefern zusammen 15,1 MW und positionieren die Region weit vorn in Bayern.

Einordnung

Platz 2 von 21: Egling liegt im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen spürbar über dem Landesdurchschnitt. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 2,87 kW pro Einwohner setzen Egling deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Egling?

82544

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Egling — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Egling gibt es laut solarzubau.de aktuell 632 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 15,1 MW. Das entspricht 2,87 kW pro Einwohner.
216 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 34,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Egling [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-egling/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Egling installiert?

In Egling sind 15,1 MW PV-Leistung in 632 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 2 von 21 im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 5.273 Einwohner entspricht der Bestand 2,87 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Egling im Vergleich da?

Mit 2,87 kW pro Einwohner liegt Egling über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen belegt Egling Platz 2 von 21. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Egling?

In Egling sind 216 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 34,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Egling?

In den letzten 12 Monaten wurden in Egling 0,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 40 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 4 Prozent – rund 4 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Egling?

Egling liegt im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen im Bundesland Bayern. Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen gibt es insgesamt 21 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Egling?

In Egling entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 1 neuen Anlagen und 304 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 26 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Egling?

In Egling wurden in den letzten 12 Monaten 13 Balkonkraftwerke registriert (16 kW). Das sind -13 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Egling?

In Egling wurden in den letzten 12 Monaten 40 neue Solaranlagen mit insgesamt 615 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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