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82 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Hessen · Hersfeld-Rotenburg

Photovoltaik in Rotenburg a.d. Fulda

Solaranlagen
1.387 Anlagen
Installierte Leistung
16,6 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,28 kW pro Kopf

Nah am Bundesdurchschnitt

1.387 Anlagen mit 16,6 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Rotenburg a.d. Fulda?

Rotenburg a.d. Fulda, Landkreis Hersfeld-Rotenburg in Hessen verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 16,6 MW, verteilt auf 1.387 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 12.937 Einwohnern entspricht das 1,28 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Rotenburg a.d. Fulda liegt damit 18 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 18 von 20 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,9 MW neue Leistung hinzu – rund 5 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 35 % und eine mittlere Anlagengröße von 12 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,28

kW
▼ -18 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

35,1

%

487 Speicher bei 1.387 Anlagen

Installiert

16,6 MW

Zubau 12 Mon.

0,9 MW

+5 %

Solaranlagen

1.387

Einwohner

12.937

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Rotenburg a.d. Fulda?

Segmentierter PV-Zubau in Rotenburg a.d. Fulda — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Rotenburg a.d. Fulda wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+4 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +4 %
  • Heimsegment▼ -34 %
  • Gewerbe▼ -91 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Rotenburg a.d. Fulda: 875 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01122November 2025: 3 kW, Vorjahr 10 kWDezember 2025: 6 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 8 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 13 kWMärz 2026: 13 kW, Vorjahr 15 kWApril 2026: 22 kW, Vorjahr 12 kWMai 2026: 20 kW, Vorjahr 13 kWJuni 2026: 9 kW, Vorjahr 11 kWJuli 2026: 19 kW, Vorjahr 13 kWAugust 2026: 11 kW, Vorjahr 9 kWSeptember 2026: 9 kW, Vorjahr 7 kWOktober 2026: 1 kW, Vorjahr 11 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
066131November 2025: 29 kW, Vorjahr 92 kWDezember 2025: 20 kW, Vorjahr 52 kWJanuar 2026: 33 kW, Vorjahr 131 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 78 kWMärz 2026: 86 kW, Vorjahr 99 kWApril 2026: 70 kW, Vorjahr 6 kWMai 2026: 36 kW, Vorjahr 116 kWJuni 2026: 63 kW, Vorjahr 73 kWJuli 2026: 49 kW, Vorjahr 56 kWAugust 2026: 116 kW, Vorjahr 80 kWSeptember 2026: 97 kW, Vorjahr 93 kWOktober 2026: 32 kW, Vorjahr 74 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
097193November 2025: 68 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 85 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 75 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 70 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 193 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 91 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 188 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
89 123 kW +4 %
Heimsegment
2–30 kWp
55 631 kW -34 %
Gewerbe
>30 kWp
1 68 kW -91 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 150 875 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Rotenburg a.d. Fulda zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Rotenburg a.d. Fulda, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Rotenburg a.d. Fulda 114 Speicher mit zusammen 847 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +4 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+4 %
Anlagen
81
Kapazität
387 kWh
Ø/Anlage
4,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-16 %
Anlagen
26
Kapazität
348 kWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
2
Kapazität
67 kWh
Ø/Anlage
33,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
114
Kapazität
847 kWh
Ø/Anlage
7,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Rotenburg a.d. Fulda im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Rotenburg a.d. Fulda 1,28 kW
Ø Hersfeld-Rotenburg 2,05 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Rotenburg a.d. Fulda liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Rotenburg a.d. Fulda auf?

487 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Rotenburg a.d. Fulda – eine Quote von 35 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

1,28 kW pro Kopf – damit bewegt sich Rotenburg a.d. Fulda nahe am Bundesmittel. 1.387 Anlagen mit 16,6 MW Leistung bilden die aktuelle Ausgangsbasis.

Einordnung

Rotenburg a.d. Fulda belegt Platz 18 von 20 im Landkreis Hersfeld-Rotenburg – leicht oberhalb des Landesmittels. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Rotenburg a.d. Fulda: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

11,9 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

35 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

150 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Rotenburg a.d. Fulda ist eine Kleinstadt; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. 72 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 10,0 kWp. Mit 328 Steckersolargeräten (89 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Rotenburg a.d. Fulda angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Die Speicherquote von 35 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Rotenburg a.d. Fulda verbreitet, aber kein Automatismus.

Zubau findet in Rotenburg a.d. Fulda derzeit kaum statt: 150 neue Anlagen mit 0,9 MW in zwölf Monaten, 68 Watt je Einwohner und damit weit unter dem Bundeswert, unter dem Tempo Hessens. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 56 % zurückgegangen.

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Rotenburg a.d. Fulda?

36199

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Rotenburg a.d. Fulda — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Rotenburg a.d. Fulda gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.387 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 16,6 MW. Das entspricht 1,28 kW pro Einwohner.
487 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 35,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Rotenburg a.d. Fulda [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-rotenburg-a-d-fulda/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Rotenburg a.d. Fulda installiert?

In Rotenburg a.d. Fulda sind 16,6 MW PV-Leistung in 1.387 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 18 von 20 im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 12.937 Einwohner entspricht der Bestand 1,28 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Rotenburg a.d. Fulda im Vergleich da?

Mit 1,28 kW pro Einwohner liegt Rotenburg a.d. Fulda unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Hersfeld-Rotenburg belegt Rotenburg a.d. Fulda Platz 18 von 20. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Rotenburg a.d. Fulda?

In Rotenburg a.d. Fulda sind 487 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 35,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Rotenburg a.d. Fulda liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Rotenburg a.d. Fulda?

In den letzten 12 Monaten wurden in Rotenburg a.d. Fulda 0,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 150 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 68 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Hessen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Rotenburg a.d. Fulda üblich?

Eine typische Dachanlage in Rotenburg a.d. Fulda hat 10,0 kWp; das ist der Durchschnitt der 996 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 72 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Rotenburg a.d. Fulda stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 328 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Rotenburg a.d. Fulda?

Rotenburg a.d. Fulda liegt im Landkreis Hersfeld-Rotenburg im Bundesland Hessen. Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg gibt es insgesamt 20 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Rotenburg a.d. Fulda?

In Rotenburg a.d. Fulda entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 55 neuen Anlagen und 631 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 89 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Rotenburg a.d. Fulda?

In Rotenburg a.d. Fulda wurden in den letzten 12 Monaten 89 Balkonkraftwerke registriert (123 kW). Das sind +4 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Rotenburg a.d. Fulda?

In Rotenburg a.d. Fulda wurden in den letzten 12 Monaten 150 neue Solaranlagen mit insgesamt 875 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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