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236 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Hessen · Hersfeld-Rotenburg

Photovoltaik in Philippsthal (Werra)

Solaranlagen
442 Anlagen
Installierte Leistung
14,4 MW installiert
Leistung pro Einwohner
3,68 kW pro Kopf

2,4× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Philippsthal (Werra)?

Philippsthal (Werra), Landkreis Hersfeld-Rotenburg (Hessen) zählt mit Stand 2026-10-27 442 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 14,4 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 3.926 Einwohner sind das 3,68 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Philippsthal (Werra) liegt damit 136 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 20 Regionen in diesem Umfeld belegt Philippsthal (Werra) damit Platz 5 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,5 MW, das entspricht etwa 3 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 38 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 33 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,68

kW
▲ +136 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

37,6

%

166 Speicher bei 442 Anlagen

Installiert

14,4 MW

Zubau 12 Mon.

0,5 MW

+3 %

Solaranlagen

442

Einwohner

3.926

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Philippsthal (Werra)?

Segmentierter PV-Zubau in Philippsthal (Werra) — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Philippsthal (Werra) wächst das Heimsegment-Segment am stärksten (+65 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+65 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +46 %
  • Heimsegment▲ +65 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Philippsthal (Werra): 481 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0510November 2025: 4 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 3 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 3 kWMärz 2026: 4 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 10 kW, Vorjahr 2 kWMai 2026: 5 kW, Vorjahr 3 kWJuni 2026: 1 kW, Vorjahr 4 kWJuli 2026: 6 kW, Vorjahr 8 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWSeptember 2026: 6 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
04283November 2025: 21 kW, Vorjahr 21 kWDezember 2025: 45 kW, Vorjahr 29 kWJanuar 2026: 83 kW, Vorjahr 26 kWFebruar 2026: 11 kW, Vorjahr 51 kWMärz 2026: 32 kW, Vorjahr 10 kWApril 2026: 12 kWMai 2026: 23 kW, Vorjahr 20 kWJuni 2026: 78 kW, Vorjahr 40 kWJuli 2026: 30 kW, Vorjahr 30 kWAugust 2026: 78 kW, Vorjahr 29 kWSeptember 2026: 27 kW, Vorjahr 6 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 5 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0120239November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 239 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 65 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
26 41 kW +46 %
Heimsegment
2–30 kWp
31 440 kW +65 %
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 57 481 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Philippsthal (Werra) zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Philippsthal (Werra), segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Philippsthal (Werra) 50 Speicher mit zusammen 434 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +81 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+48 %
Anlagen
32
Kapazität
151 kWh
Ø/Anlage
4,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+81 %
Anlagen
18
Kapazität
282 kWh
Ø/Anlage
15,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
50
Kapazität
434 kWh
Ø/Anlage
8,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Philippsthal (Werra) im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Philippsthal (Werra) 3,68 kW
Ø Hersfeld-Rotenburg 2,05 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Philippsthal (Werra) hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Philippsthal (Werra) auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 38 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 166 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Philippsthal (Werra) setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Philippsthal (Werra) gehört zu den Spitzenreitern beim Solarausbau in Deutschland. Pro Einwohner sind hier 3,68 kW Photovoltaik-Leistung installiert – mehr als doppelt so viel wie im bundesweiten Mittel. 442 Anlagen kommen zusammen auf 14,4 MW und machen die Region zu einem Zugpferd der Energiewende in Hessen.

Einordnung

Platz 5 von 20 im Landkreis Hersfeld-Rotenburg: Philippsthal (Werra) übertrifft den Landesdurchschnitt um 277 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. 3,68 kW pro Kopf heben Philippsthal (Werra) auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Philippsthal (Werra): Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

32,7 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

38 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

57 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Landgemeinde bringt Philippsthal (Werra) vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 74 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 9,9 kWp. 70 % der Leistung stammen aus Freiflächenanlagen; die Pro-Kopf-Zahl des Ortes sagt deshalb wenig über die Belegung der Dächer. 38 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Der Zubau der letzten zwölf Monate (57 Anlagen, 0,5 MW) geht überwiegend auf Freiflächen- und Gewerbeprojekte zurück; bei 3.926 Einwohnern sagt eine Pro-Kopf-Zahl hier nichts über die Dächer aus. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 20 % zurückgegangen.

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Philippsthal (Werra)?

36269

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Philippsthal (Werra) — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Philippsthal (Werra) gibt es laut solarzubau.de aktuell 442 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 14,4 MW. Das entspricht 3,68 kW pro Einwohner.
166 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 37,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Philippsthal (Werra) [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-philippsthal-werra/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Philippsthal (Werra) installiert?

In Philippsthal (Werra) sind 14,4 MW PV-Leistung in 442 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 5 von 20 im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.926 Einwohner entspricht der Bestand 3,68 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Philippsthal (Werra) im Vergleich da?

Mit 3,68 kW pro Einwohner liegt Philippsthal (Werra) über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Hersfeld-Rotenburg belegt Philippsthal (Werra) Platz 5 von 20. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Philippsthal (Werra)?

In Philippsthal (Werra) sind 166 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 37,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Philippsthal (Werra) liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Philippsthal (Werra)?

In den letzten 12 Monaten wurden in Philippsthal (Werra) 0,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 57 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 123 Watt in zwölf Monaten, rund 41 % weniger als der Bundesdurchschnitt und etwa das Landestempo Hessens. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 3 Prozent – rund 3 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Philippsthal (Werra) üblich?

Eine typische Dachanlage in Philippsthal (Werra) hat 9,9 kWp; das ist der Durchschnitt der 325 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 74 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Philippsthal (Werra) stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 70 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 106 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Philippsthal (Werra)?

Philippsthal (Werra) liegt im Landkreis Hersfeld-Rotenburg im Bundesland Hessen. Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg gibt es insgesamt 20 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Philippsthal (Werra)?

In Philippsthal (Werra) entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 31 neuen Anlagen und 440 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 26 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Philippsthal (Werra)?

In Philippsthal (Werra) wurden in den letzten 12 Monaten 26 Balkonkraftwerke registriert (41 kW). Das sind +46 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Philippsthal (Werra)?

In Philippsthal (Werra) wurden in den letzten 12 Monaten 57 neue Solaranlagen mit insgesamt 481 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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