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89 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Baden-Württemberg · Rhein-Neckar-Kreis

Photovoltaik in Reilingen

Nah am Bundesdurchschnitt

982 Anlagen mit 11,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Reilingen, Landkreis Rhein-Neckar-Kreis (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-08-28 982 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 11,3 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 8.404 Einwohnern entspricht das 1,35 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Reilingen liegt damit 11 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 21 von 54 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,2 MW neue Leistung hinzu – rund 10 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 51 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 12 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,35

kW
▼ -11 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

50,5

%

496 Speicher bei 982 Anlagen

Installiert

11,3 MW

Zubau 12 Mon.

1,2 MW

+10 %

Solaranlagen

982

Einwohner

8.404

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Reilingen?

Segmentierter PV-Zubau in Reilingen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Reilingen setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+3 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +1 %
  • Heimsegment▲ +3 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Reilingen: 1.183 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0611September 2025: 3 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 6 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 3 kWMärz 2026: 11 kW, Vorjahr 9 kWApril 2026: 6 kW, Vorjahr 7 kWMai 2026: 5 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 6 kW, Vorjahr 7 kWJuli 2026: 7 kW, Vorjahr 11 kWAugust 2026: 7 kW, Vorjahr 11 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
070140September 2025: 76 kW, Vorjahr 66 kWOktober 2025: 131 kW, Vorjahr 90 kWNovember 2025: 66 kW, Vorjahr 67 kWDezember 2025: 36 kW, Vorjahr 53 kWJanuar 2026: 140 kW, Vorjahr 84 kWFebruar 2026: 48 kW, Vorjahr 62 kWMärz 2026: 28 kW, Vorjahr 30 kWApril 2026: 9 kW, Vorjahr 76 kWMai 2026: 67 kW, Vorjahr 64 kWJuni 2026: 65 kW, Vorjahr 40 kWJuli 2026: 116 kW, Vorjahr 118 kWAugust 2026: 72 kW, Vorjahr 77 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0114228September 2025: 0 kWOktober 2025: 42 kW, Vorjahr 99 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 228 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
43 59 kW +1 %
Heimsegment
2–30 kWp
76 854 kW +3 %
Gewerbe
>30 kWp
2 269 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 122 1,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Reilingen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Reilingen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Reilingen 98 Speicher mit zusammen 958 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +36 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+36 %
Anlagen
65
Kapazität
435 kWh
Ø/Anlage
6,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-2 %
Anlagen
32
Kapazität
425 kWh
Ø/Anlage
13,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
97 kWh
Ø/Anlage
97 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
98
Kapazität
958 kWh
Ø/Anlage
9,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Reilingen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Reilingen 1,35 kW
Ø Rhein-Neckar-Kreis 1,16 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Reilingen liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Reilingen auf?

Auffällig hoch: 51 % aller Solaranlagen in Reilingen laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

11,3 MW aus 982 Anlagen: Reilingen liegt beim Solarausbau nah am deutschen Durchschnitt. Für Baden-Württemberg ist das ein typischer Wert, der weiteres Wachstum ermöglicht.

Einordnung

Platz 21 von 54 im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis: Reilingen liegt nah am Durchschnitt des Bundeslandes. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Reilingen?

68799

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Reilingen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Reilingen gibt es laut solarzubau.de aktuell 982 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 11,3 MW. Das entspricht 1,35 kW pro Einwohner.
496 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 50,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Reilingen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-reilingen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Reilingen installiert?

In Reilingen sind 11,3 MW PV-Leistung in 982 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 21 von 54 im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 8.404 Einwohner entspricht der Bestand 1,35 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Reilingen im Vergleich da?

Mit 1,35 kW pro Einwohner liegt Reilingen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis belegt Reilingen Platz 21 von 54. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Reilingen?

In Reilingen sind 496 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 50,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Reilingen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Reilingen 1,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 122 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Reilingen?

Reilingen liegt im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis gibt es insgesamt 54 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Reilingen?

In Reilingen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 76 neuen Anlagen und 854 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Reilingen?

In Reilingen wurden in den letzten 12 Monaten 43 Balkonkraftwerke registriert (59 kW). Das sind +1 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Reilingen?

In Reilingen wurden in den letzten 12 Monaten 122 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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