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88 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Baden-Württemberg · Ortenaukreis

Photovoltaik in Zell am Harmersbach

Nah am Bundesdurchschnitt

939 Anlagen mit 10,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Zell am Harmersbach, Landkreis Ortenaukreis (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-08-28 939 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 10,9 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 8.129 Einwohnern entspricht das 1,34 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Zell am Harmersbach liegt damit 12 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 39 von 51 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,7 MW neue Leistung hinzu – rund 7 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 42 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 12 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,34

kW
▼ -12 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

42,4

%

398 Speicher bei 939 Anlagen

Installiert

10,9 MW

Zubau 12 Mon.

0,7 MW

+7 %

Solaranlagen

939

Einwohner

8.129

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Zell am Harmersbach?

Segmentierter PV-Zubau in Zell am Harmersbach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Zell am Harmersbach verschiebt sich: Balkonkraftwerk legt um 23 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+23 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +23 %
  • Heimsegment▲ +3 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Zell am Harmersbach: 724 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0714September 2025: 7 kW, Vorjahr 3 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 4 kWNovember 2025: 6 kW, Vorjahr 6 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 1 kW, Vorjahr 3 kWApril 2026: 12 kW, Vorjahr 1 kWMai 2026: 14 kW, Vorjahr 5 kWJuni 2026: 11 kW, Vorjahr 5 kWJuli 2026: 7 kW, Vorjahr 11 kWAugust 2026: 5 kW, Vorjahr 9 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
063125September 2025: 16 kW, Vorjahr 19 kWOktober 2025: 42 kW, Vorjahr 94 kWNovember 2025: 98 kW, Vorjahr 72 kWDezember 2025: 75 kW, Vorjahr 72 kWJanuar 2026: 95 kW, Vorjahr 125 kWFebruar 2026: 7 kW, Vorjahr 5 kWMärz 2026: 30 kW, Vorjahr 13 kWApril 2026: 53 kW, Vorjahr 68 kWMai 2026: 65 kW, Vorjahr 18 kWJuni 2026: 90 kW, Vorjahr 39 kWJuli 2026: 30 kW, Vorjahr 32 kWAugust 2026: 53 kW, Vorjahr 74 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0116232September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 232 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 50 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 175 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
49 70 kW +23 %
Heimsegment
2–30 kWp
59 654 kW +3 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 108 724 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Zell am Harmersbach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Zell am Harmersbach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Zell am Harmersbach 78 Speicher mit zusammen 730 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +39 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+39 %
Anlagen
45
Kapazität
263 kWh
Ø/Anlage
5,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+12 %
Anlagen
33
Kapazität
467 kWh
Ø/Anlage
14,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
78
Kapazität
730 kWh
Ø/Anlage
9,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Zell am Harmersbach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Zell am Harmersbach 1,34 kW
Ø Ortenaukreis 1,56 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Zell am Harmersbach liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Zell am Harmersbach auf?

Auffällig hoch: 42 % aller Solaranlagen in Zell am Harmersbach laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

1,34 kW pro Kopf – damit bewegt sich Zell am Harmersbach nahe am Bundesmittel. 939 Anlagen mit 10,9 MW Leistung bilden die aktuelle Ausgangsbasis.

Einordnung

Zell am Harmersbach bewegt sich mit Platz 39 von 51 nah am Landesschnitt des Landkreises Ortenaukreis. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Ortenaukreis

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Welche Postleitzahl gehört zu Zell am Harmersbach?

77736

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Zell am Harmersbach — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Zell am Harmersbach gibt es laut solarzubau.de aktuell 939 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 10,9 MW. Das entspricht 1,34 kW pro Einwohner.
398 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 42,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Zell am Harmersbach [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-zell-am-harmersbach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Zell am Harmersbach installiert?

In Zell am Harmersbach sind 10,9 MW PV-Leistung in 939 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 39 von 51 im Landkreis Ortenaukreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 8.129 Einwohner entspricht der Bestand 1,34 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Zell am Harmersbach im Vergleich da?

Mit 1,34 kW pro Einwohner liegt Zell am Harmersbach unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Ortenaukreis belegt Zell am Harmersbach Platz 39 von 51. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Zell am Harmersbach?

In Zell am Harmersbach sind 398 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 42,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Zell am Harmersbach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Zell am Harmersbach 0,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 108 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Zell am Harmersbach?

Zell am Harmersbach liegt im Landkreis Ortenaukreis im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Ortenaukreis gibt es insgesamt 51 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Zell am Harmersbach?

In Zell am Harmersbach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 59 neuen Anlagen und 654 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 49 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Zell am Harmersbach?

In Zell am Harmersbach wurden in den letzten 12 Monaten 49 Balkonkraftwerke registriert (70 kW). Das sind +23 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Zell am Harmersbach?

In Zell am Harmersbach wurden in den letzten 12 Monaten 108 neue Solaranlagen mit insgesamt 724 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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