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97 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Bayern · Ebersberg

Photovoltaik in Ebersberg

Nah am Bundesdurchschnitt

1.170 Anlagen mit 18,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Ebersberg in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 18,3 MW, verteilt auf 1.170 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 12.408 Einwohnern entspricht das 1,48 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Ebersberg liegt damit 3 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 15 von 21 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,1 MW neue Leistung hinzu – rund 6 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 43 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 16 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,48

kW
▼ -3 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

43,1

%

504 Speicher bei 1.170 Anlagen

Installiert

18,3 MW

Zubau 12 Mon.

1,1 MW

+6 %

Solaranlagen

1.170

Einwohner

12.408

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Ebersberg?

Segmentierter PV-Zubau in Ebersberg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Ebersberg setzt weiter auf Gewerbe — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-14 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -14 %
  • Heimsegment▼ -54 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Ebersberg: 1.067 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0714September 2025: 7 kW, Vorjahr 5 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 1 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 3 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 1 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 4 kW, Vorjahr 3 kWApril 2026: 10 kW, Vorjahr 14 kWMai 2026: 5 kW, Vorjahr 7 kWJuni 2026: 11 kW, Vorjahr 10 kWJuli 2026: 11 kW, Vorjahr 8 kWAugust 2026: 5 kW, Vorjahr 12 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
056112September 2025: 53 kW, Vorjahr 89 kWOktober 2025: 25 kW, Vorjahr 32 kWNovember 2025: 52 kW, Vorjahr 70 kWDezember 2025: 48 kW, Vorjahr 105 kWJanuar 2026: 36 kW, Vorjahr 51 kWFebruar 2026: 30 kW, Vorjahr 78 kWMärz 2026: 50 kW, Vorjahr 81 kWApril 2026: 57 kW, Vorjahr 80 kWMai 2026: 56 kW, Vorjahr 108 kWJuni 2026: 35 kW, Vorjahr 112 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 99 kWAugust 2026: 14 kW, Vorjahr 75 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0179358September 2025: 98 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 44 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 98 kWJanuar 2026: 90 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 358 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 181 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
50 61 kW -14 %
Heimsegment
2–30 kWp
36 456 kW -54 %
Gewerbe
>30 kWp
3 546 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 92 1,1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Ebersberg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Ebersberg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Ebersberg 68 Speicher mit zusammen 679 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-42 %
Anlagen
43
Kapazität
203 kWh
Ø/Anlage
4,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-32 %
Anlagen
24
Kapazität
356 kWh
Ø/Anlage
14,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
120 kWh
Ø/Anlage
120 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
68
Kapazität
679 kWh
Ø/Anlage
10 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Ebersberg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Ebersberg 1,48 kW
Ø Ebersberg 1,61 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Ebersberg liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Ebersberg auf?

Auffällig hoch: 43 % aller Solaranlagen in Ebersberg laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Ebersberg liegt mit 1.170 Anlagen und 18,3 MW Gesamtleistung im bundesweiten Durchschnittsbereich – solide, mit Potenzial für die kommenden Jahre.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Ebersberg steht Ebersberg auf Platz 15 von 21. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 1,48 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Ebersberg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Ebersberg?

85560

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Ebersberg — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Ebersberg gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.170 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 18,3 MW. Das entspricht 1,48 kW pro Einwohner.
504 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 43,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Ebersberg [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-ebersberg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Ebersberg installiert?

In Ebersberg sind 18,3 MW PV-Leistung in 1.170 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 15 von 21 im Landkreis Ebersberg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 12.408 Einwohner entspricht der Bestand 1,48 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Ebersberg im Vergleich da?

Mit 1,48 kW pro Einwohner liegt Ebersberg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Ebersberg belegt Ebersberg Platz 15 von 21. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Ebersberg?

In Ebersberg sind 504 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 43,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Ebersberg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Ebersberg 1,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 92 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Ebersberg?

Ebersberg liegt im Landkreis Ebersberg im Bundesland Bayern. Im Landkreis Ebersberg gibt es insgesamt 21 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Ebersberg?

In Ebersberg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 3 neuen Anlagen und 546 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 36 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Ebersberg?

In Ebersberg wurden in den letzten 12 Monaten 50 Balkonkraftwerke registriert (61 kW). Das sind -14 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Ebersberg?

In Ebersberg wurden in den letzten 12 Monaten 92 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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