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93 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Bayern · Aschaffenburg

Photovoltaik in Karlstein a. Main

Solaranlagen
841 Anlagen
Installierte Leistung
11,0 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,46 kW pro Kopf

Nah am Bundesdurchschnitt

841 Anlagen mit 11,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Karlstein a. Main?

Karlstein a. Main, Landkreis Aschaffenburg (Bayern) zählt mit Stand 2026-10-27 841 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 11,0 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 7.590 Einwohnern entspricht das 1,46 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Karlstein a. Main liegt damit 7 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 7 von 32 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,9 MW neue Leistung hinzu – rund 8 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 43 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 13 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,46

kW
▼ -7 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

43,0

%

362 Speicher bei 841 Anlagen

Installiert

11,0 MW

Zubau 12 Mon.

0,9 MW

+8 %

Solaranlagen

841

Einwohner

7.590

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Karlstein a. Main?

Segmentierter PV-Zubau in Karlstein a. Main — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Karlstein a. Main verschiebt sich: Balkonkraftwerk legt um 38 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+38 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +38 %
  • Heimsegment▼ -17 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Karlstein a. Main: 914 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0815November 2025: 1 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 5 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 5 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 8 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 8 kW, Vorjahr 5 kWMai 2026: 7 kW, Vorjahr 2 kWJuni 2026: 12 kW, Vorjahr 11 kWJuli 2026: 14 kW, Vorjahr 9 kWAugust 2026: 15 kW, Vorjahr 8 kWSeptember 2026: 3 kW, Vorjahr 6 kWOktober 2026: 2 kW, Vorjahr 7 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
067133November 2025: 57 kW, Vorjahr 133 kWDezember 2025: 79 kW, Vorjahr 59 kWJanuar 2026: 61 kW, Vorjahr 29 kWFebruar 2026: 43 kW, Vorjahr 25 kWMärz 2026: 60 kW, Vorjahr 46 kWApril 2026: 17 kW, Vorjahr 49 kWMai 2026: 23 kW, Vorjahr 49 kWJuni 2026: 60 kW, Vorjahr 85 kWJuli 2026: 33 kW, Vorjahr 66 kWAugust 2026: 49 kW, Vorjahr 23 kWSeptember 2026: 76 kW, Vorjahr 38 kWOktober 2026: 35 kW, Vorjahr 113 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0127253November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 100 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 253 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 77 kWJuni 2026: 131 kW, Vorjahr 174 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 54 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
61 83 kW +38 %
Heimsegment
2–30 kWp
54 594 kW -17 %
Gewerbe
>30 kWp
2 231 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 118 914 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Karlstein a. Main zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Karlstein a. Main, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Karlstein a. Main 76 Speicher mit zusammen 658 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +69 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+69 %
Anlagen
53
Kapazität
313 kWh
Ø/Anlage
5,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-49 %
Anlagen
21
Kapazität
299 kWh
Ø/Anlage
14,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
32 kWh
Ø/Anlage
32 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
76
Kapazität
658 kWh
Ø/Anlage
8,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Karlstein a. Main im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Karlstein a. Main 1,46 kW
Ø Aschaffenburg 1,24 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Karlstein a. Main liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Karlstein a. Main auf?

362 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Karlstein a. Main – eine Quote von 43 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

1,46 kW pro Kopf – damit bewegt sich Karlstein a. Main nahe am Bundesmittel. 841 Anlagen mit 11,0 MW Leistung bilden die aktuelle Ausgangsbasis.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Aschaffenburg steht Karlstein a. Main auf Platz 7 von 32. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 1,46 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Aschaffenburg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Karlstein a. Main: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

13,1 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

43 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

118 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Kleinstadt wie Karlstein a. Main prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand die Dachlandschaft: 68 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 9,9 kWp. Gewerbeanlagen über 30 kWp stellen 47 % der Leistung, Hallen- und Betriebsdächer tragen den Ausbau hier stärker als Wohnhäuser. Die Speicherquote von 43 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Karlstein a. Main verbreitet, aber kein Automatismus.

Der Zubau in Karlstein a. Main läuft gebremst: 118 neue Anlagen mit 0,9 MW in zwölf Monaten sind 121 Watt je Einwohner, rund 42 % unter dem Bundeswert und unter dem Tempo Bayerns. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 32 % zurückgegangen.

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Welche Postleitzahl gehört zu Karlstein a. Main?

63791

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Karlstein a. Main — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Karlstein a. Main gibt es laut solarzubau.de aktuell 841 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 11,0 MW. Das entspricht 1,46 kW pro Einwohner.
362 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 43,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Karlstein a. Main [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-karlstein-a-main/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Karlstein a. Main installiert?

In Karlstein a. Main sind 11,0 MW PV-Leistung in 841 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 7 von 32 im Landkreis Aschaffenburg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 7.590 Einwohner entspricht der Bestand 1,46 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Karlstein a. Main im Vergleich da?

Mit 1,46 kW pro Einwohner liegt Karlstein a. Main unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Aschaffenburg belegt Karlstein a. Main Platz 7 von 32. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Karlstein a. Main?

In Karlstein a. Main sind 362 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 43,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Karlstein a. Main liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Karlstein a. Main?

In den letzten 12 Monaten wurden in Karlstein a. Main 0,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 118 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 121 Watt in zwölf Monaten, rund 42 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Karlstein a. Main üblich?

Eine typische Dachanlage in Karlstein a. Main hat 9,9 kWp; das ist der Durchschnitt der 571 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 68 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Karlstein a. Main stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 47 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 249 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Karlstein a. Main?

Karlstein a. Main liegt im Landkreis Aschaffenburg im Bundesland Bayern. Im Landkreis Aschaffenburg gibt es insgesamt 32 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Karlstein a. Main?

In Karlstein a. Main entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 54 neuen Anlagen und 594 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Karlstein a. Main?

In Karlstein a. Main wurden in den letzten 12 Monaten 61 Balkonkraftwerke registriert (83 kW). Das sind +38 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Karlstein a. Main?

In Karlstein a. Main wurden in den letzten 12 Monaten 118 neue Solaranlagen mit insgesamt 914 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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