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61 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Oberbergischer Kreis

Photovoltaik in Morsbach

39 % unter Bundesdurchschnitt

912 Anlagen mit 9,8 MW – Daten, Trends und Vergleich

Morsbach, Landkreis Oberbergischer Kreis in Nordrhein-Westfalen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 912 Solaranlagen und 9,8 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 10.555 Einwohnern entspricht das 0,93 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Morsbach liegt damit 39 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 6 von 13 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,2 MW neue Leistung hinzu – rund 13 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 49 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,93

kW
▼ -39 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

49,0

%

447 Speicher bei 912 Anlagen

Installiert

9,8 MW

Zubau 12 Mon.

1,2 MW

+13 %

Solaranlagen

912

Einwohner

10.555

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Morsbach?

Segmentierter PV-Zubau in Morsbach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Balkonkraftwerk-Anlagen sind der Gewinner in Morsbach: +24 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+24 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +24 %
  • Heimsegment▲ +7 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Morsbach: 1.226 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0815September 2025: 8 kW, Vorjahr 8 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 9 kWNovember 2025: 5 kW, Vorjahr 5 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 5 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 6 kW, Vorjahr 4 kWApril 2026: 10 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 15 kW, Vorjahr 6 kWJuni 2026: 14 kW, Vorjahr 7 kWJuli 2026: 13 kW, Vorjahr 7 kWAugust 2026: 13 kW, Vorjahr 15 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
091182September 2025: 59 kW, Vorjahr 65 kWOktober 2025: 51 kW, Vorjahr 152 kWNovember 2025: 76 kW, Vorjahr 51 kWDezember 2025: 51 kW, Vorjahr 60 kWJanuar 2026: 87 kW, Vorjahr 75 kWFebruar 2026: 91 kW, Vorjahr 52 kWMärz 2026: 41 kW, Vorjahr 54 kWApril 2026: 118 kW, Vorjahr 119 kWMai 2026: 182 kW, Vorjahr 72 kWJuni 2026: 106 kW, Vorjahr 80 kWJuli 2026: 109 kW, Vorjahr 130 kWAugust 2026: 66 kW, Vorjahr 59 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
02855September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 55 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 41 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
61 92 kW +24 %
Heimsegment
2–30 kWp
81 1 MW +7 %
Gewerbe
>30 kWp
2 96 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 144 1,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Morsbach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Morsbach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Morsbach 112 Speicher mit zusammen 1,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +65 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+10 %
Anlagen
53
Kapazität
290 kWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+65 %
Anlagen
56
Kapazität
747 kWh
Ø/Anlage
13,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
46 kWh
Ø/Anlage
46 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
112
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
10,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Morsbach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Morsbach 0,93 kW
Ø Oberbergischer Kreis 0,91 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Morsbach hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Morsbach auf?

Auffällig hoch: 49 % aller Solaranlagen in Morsbach laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Mit 0,93 kW pro Kopf liegt Morsbach noch unter dem Bundesschnitt. 912 Anlagen und 9,8 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Platz 6 von 13 im Landkreis Oberbergischer Kreis: Morsbach liegt nah am Durchschnitt des Bundeslandes. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Oberbergischer Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Morsbach?

51597

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Morsbach — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Morsbach gibt es laut solarzubau.de aktuell 912 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 9,8 MW. Das entspricht 0,93 kW pro Einwohner.
447 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 49,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Morsbach [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-morsbach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Morsbach installiert?

In Morsbach sind 9,8 MW PV-Leistung in 912 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 6 von 13 im Landkreis Oberbergischer Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 10.555 Einwohner entspricht der Bestand 0,93 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Morsbach im Vergleich da?

Mit 0,93 kW pro Einwohner liegt Morsbach unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Oberbergischer Kreis belegt Morsbach Platz 6 von 13. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Morsbach?

In Morsbach sind 447 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 49,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Morsbach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Morsbach 1,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 144 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 13 Prozent – rund 13 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Morsbach?

Morsbach liegt im Landkreis Oberbergischer Kreis im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Oberbergischer Kreis gibt es insgesamt 13 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Morsbach?

In Morsbach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 81 neuen Anlagen und 1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Morsbach?

In Morsbach wurden in den letzten 12 Monaten 61 Balkonkraftwerke registriert (92 kW). Das sind +24 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Morsbach?

In Morsbach wurden in den letzten 12 Monaten 144 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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