Zum Inhalt springen
Solarzubau Deutschland Logo
176 % vom Ø
Wachstumsregion
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Bayern · Freising

Photovoltaik in Marzling

76 % über Bundesdurchschnitt

Wachstumsregion – 28 % der Gesamtleistung im letzten Jahr neu installiert

Marzling, Landkreis Freising in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 453 Solaranlagen und 8,8 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 3.287 Einwohner sind das 2,67 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Marzling liegt damit 76 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 24 Regionen in diesem Umfeld belegt Marzling damit Platz 12 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 2,4 MW, das entspricht etwa 28 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 49 % und eine mittlere Anlagengröße von 19 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,67

kW
▲ +76 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

49,4

%

224 Speicher bei 453 Anlagen

Installiert

8,8 MW

Zubau 12 Mon.

2,4 MW

+28 %

Solaranlagen

453

Einwohner

3.287

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Marzling?

Segmentierter PV-Zubau in Marzling — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Marzling wächst das Balkonkraftwerk-Segment am stärksten (+26 % vs. Vorjahr). Freifläche bleibt der Zubau-Motor.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
17 22 kW +26 %
Heimsegment
2–30 kWp
17 216 kW -62 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
2 2,2 MW
Gesamt 36 2,4 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Marzling zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Marzling, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Marzling 30 Speicher mit zusammen 5,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 175,7 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-32 %
Anlagen
17
Kapazität
84 kWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-60 %
Anlagen
10
Kapazität
129 kWh
Ø/Anlage
12,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
31 kWh
Ø/Anlage
31 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Anlagen
1
Kapazität
5 MWh
Ø/Anlage
5.016 kWh
Gesamt
Anlagen
30
Kapazität
5,3 MWh
Ø/Anlage
175,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Marzling im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Marzling 2,67 kW
Ø Freising 2,40 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Marzling erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Marzling auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 49 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 224 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Marzling setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Marzling zählt zu den solarstärkeren Regionen in Bayern: 453 Anlagen, 8,8 MW Leistung und 2,67 kW pro Kopf sprechen eine klare Sprache.

Einordnung

Marzling reiht sich auf Platz 12 von 24 im Landkreis Freising ein – nahe am Landesdurchschnitt. 2,67 kW pro Kopf heben Marzling auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Freising

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

Marzling vergleichen

Wie steht deine Gemeinde im direkten Duell?

Zum Vergleichstool →

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

Ähnliche Gemeinden in Bayern

Teile diesen Vergleich:X / TwitterLinkedIn

Welche Postleitzahl gehört zu Marzling?

85417

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Marzling — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Marzling gibt es laut solarzubau.de aktuell 453 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 8,8 MW. Das entspricht 2,67 kW pro Einwohner.
224 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 49,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Marzling [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-marzling/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Marzling installiert?

In Marzling sind 8,8 MW PV-Leistung in 453 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 12 von 24 im Landkreis Freising. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.287 Einwohner entspricht der Bestand 2,67 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Marzling im Vergleich da?

Mit 2,67 kW pro Einwohner liegt Marzling über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Wachstumsregion" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Freising belegt Marzling Platz 12 von 24. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Marzling?

In Marzling sind 224 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 49,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Marzling?

In den letzten 12 Monaten wurden in Marzling 2,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 36 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 28 Prozent – rund 28 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Marzling?

Marzling liegt im Landkreis Freising im Bundesland Bayern. Im Landkreis Freising gibt es insgesamt 24 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Marzling?

In Marzling entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 2 neuen Anlagen und 2,2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 17 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Marzling?

In Marzling wurden in den letzten 12 Monaten 17 Balkonkraftwerke registriert (22 kW). Das sind +26 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Marzling?

In Marzling wurden in den letzten 12 Monaten 2 Freiflächenanlagen zugebaut (2,2 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Marzling?

In Marzling wurden in den letzten 12 Monaten 36 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,4 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

Stimmt hier eine Zahl nicht? Fehler melden — die Mail ist bereits mit Seite und Datenstand vorbereitet.