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167 % vom Ø
Überdurchschnittlich
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Bayern · Ostallgäu

Photovoltaik in Marktoberdorf

Solaranlagen
2.394 Anlagen
Installierte Leistung
48,5 MW installiert
Leistung pro Einwohner
2,61 kW pro Kopf

67 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 2.394 Anlagen mit 48,5 MW Gesamtleistung

Wie viele Solaranlagen gibt es in Marktoberdorf?

Marktoberdorf, Landkreis Ostallgäu in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 48,5 MW, verteilt auf 2.394 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 18.617 Einwohner sind das 2,61 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Marktoberdorf liegt damit 67 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 45 Regionen in diesem Umfeld belegt Marktoberdorf damit Platz 38 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 7,9 MW, das entspricht etwa 16 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 36 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 20 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,61

kW
▲ +67 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

35,7

%

855 Speicher bei 2.394 Anlagen

Installiert

48,5 MW

Zubau 12 Mon.

7,9 MW

+16 %

Solaranlagen

2.394

Einwohner

18.617

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Marktoberdorf?

Segmentierter PV-Zubau in Marktoberdorf — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Marktoberdorf wächst das Balkonkraftwerk-Segment am stärksten (+27 % vs. Vorjahr). Freifläche bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+27 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +27 %
  • Heimsegment▼ -21 %
  • Gewerbe▼ -67 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Marktoberdorf: 7.885 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01223November 2025: 9 kW, Vorjahr 5 kWDezember 2025: 7 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 11 kWFebruar 2026: 7 kW, Vorjahr 9 kWMärz 2026: 10 kW, Vorjahr 6 kWApril 2026: 19 kW, Vorjahr 18 kWMai 2026: 23 kW, Vorjahr 6 kWJuni 2026: 19 kW, Vorjahr 16 kWJuli 2026: 15 kW, Vorjahr 13 kWAugust 2026: 9 kW, Vorjahr 10 kWSeptember 2026: 18 kW, Vorjahr 12 kWOktober 2026: 10 kW, Vorjahr 6 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0142284November 2025: 124 kW, Vorjahr 232 kWDezember 2025: 150 kW, Vorjahr 134 kWJanuar 2026: 94 kW, Vorjahr 284 kWFebruar 2026: 84 kW, Vorjahr 112 kWMärz 2026: 90 kW, Vorjahr 69 kWApril 2026: 94 kW, Vorjahr 133 kWMai 2026: 159 kW, Vorjahr 144 kWJuni 2026: 203 kW, Vorjahr 157 kWJuli 2026: 134 kW, Vorjahr 176 kWAugust 2026: 92 kW, Vorjahr 101 kWSeptember 2026: 151 kW, Vorjahr 130 kWOktober 2026: 135 kW, Vorjahr 230 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
080160November 2025: 0 kW, Vorjahr 160 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 130 kW, Vorjahr 100 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 89 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 57 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 144 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 77 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
03k6kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 6.024 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
118 148 kW +27 %
Heimsegment
2–30 kWp
126 1,5 MW -21 %
Gewerbe
>30 kWp
2 187 kW -67 %
Freifläche
Freifläche
2 6 MW —
Gesamt 250 7,9 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Marktoberdorf zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Marktoberdorf, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Marktoberdorf 194 Speicher mit zusammen 26,1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 134,3 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +23 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+23 %
Anlagen
117
Kapazität
673 kWh
Ø/Anlage
5,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-4 %
Anlagen
67
Kapazität
956 kWh
Ø/Anlage
14,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-9 %
Anlagen
7
Kapazität
410 kWh
Ø/Anlage
58,6 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Anlagen
1
Kapazität
24 MWh
Ø/Anlage
24.000 kWh
Gesamt
Anlagen
194
Kapazität
26,1 MWh
Ø/Anlage
134,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Marktoberdorf im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Marktoberdorf 2,61 kW
Ø Ostallgäu 3,68 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Marktoberdorf hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Marktoberdorf auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 36 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 855 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Marktoberdorf setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

1,7-fach über dem Bundesmittel: So stark fällt die PV-Leistung pro Einwohner in Marktoberdorf aus. Insgesamt 2.394 Anlagen mit 48,5 MW machen das möglich.

Einordnung

Marktoberdorf reiht sich auf Platz 38 von 45 im Landkreis Ostallgäu ein – nahe am Landesdurchschnitt. 2,61 kW pro Kopf heben Marktoberdorf auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Ostallgäu

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Marktoberdorf: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

20,3 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

36 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

250 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Kleinstadt wie Marktoberdorf prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand die Dachlandschaft: 75 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 11,2 kWp. 427 Balkonkraftwerke sind registriert, 118 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. 36 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Marktoberdorf baut derzeit schneller aus als der Bund: 250 neue Anlagen mit 7,9 MW in zwölf Monaten entsprechen 424 Watt je Einwohner, das 2,0-Fache des Bundeswerts und etwa im Landestempo Bayerns. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 204 % beschleunigt.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahl gehört zu Marktoberdorf?

87616

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Marktoberdorf — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Marktoberdorf gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.394 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 48,5 MW. Das entspricht 2,61 kW pro Einwohner.
855 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 35,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Marktoberdorf [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-marktoberdorf/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Marktoberdorf installiert?

In Marktoberdorf sind 48,5 MW PV-Leistung in 2.394 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 38 von 45 im Landkreis Ostallgäu. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 18.617 Einwohner entspricht der Bestand 2,61 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Marktoberdorf im Vergleich da?

Mit 2,61 kW pro Einwohner liegt Marktoberdorf über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Ostallgäu belegt Marktoberdorf Platz 38 von 45. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Marktoberdorf?

In Marktoberdorf sind 855 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 35,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Marktoberdorf liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Marktoberdorf?

In den letzten 12 Monaten wurden in Marktoberdorf 7,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 250 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 424 Watt in zwölf Monaten, das 2,0-Fache des Bundesdurchschnitts und etwa das Landestempo Bayerns. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 16 Prozent – rund 16 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Marktoberdorf üblich?

Eine typische Dachanlage in Marktoberdorf hat 11,2 kWp; das ist der Durchschnitt der 1.795 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 75 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Marktoberdorf stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 27 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 427 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Marktoberdorf?

Marktoberdorf liegt im Landkreis Ostallgäu im Bundesland Bayern. Im Landkreis Ostallgäu gibt es insgesamt 45 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Marktoberdorf?

In Marktoberdorf entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 2 neuen Anlagen und 6 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 126 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Marktoberdorf?

In Marktoberdorf wurden in den letzten 12 Monaten 118 Balkonkraftwerke registriert (148 kW). Das sind +27 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Marktoberdorf?

In Marktoberdorf wurden in den letzten 12 Monaten 2 Freiflächenanlagen zugebaut (6 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Marktoberdorf?

In Marktoberdorf wurden in den letzten 12 Monaten 250 neue Solaranlagen mit insgesamt 7,9 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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