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37 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Schleswig-Holstein · Ostholstein

Photovoltaik in Malente

63 % unter Bundesdurchschnitt

759 Anlagen mit 6,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Malente, Landkreis Ostholstein in Schleswig-Holstein verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 6,0 MW, verteilt auf 759 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 10.858 Einwohner sind das 0,56 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Malente liegt damit 63 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 35 Regionen in diesem Umfeld belegt Malente damit Platz 31 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,1 MW, das entspricht etwa 18 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 48 % und eine mittlere Anlagengröße von 7,9 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,56

kW
▼ -63 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,6

%

361 Speicher bei 759 Anlagen

Installiert

6,0 MW

Zubau 12 Mon.

1,1 MW

+18 %

Solaranlagen

759

Einwohner

10.858

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Malente?

Segmentierter PV-Zubau in Malente — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Malente trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+7 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +2 %
  • Heimsegment▲ +7 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Malente: 1.079 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01020September 2025: 8 kW, Vorjahr 10 kWOktober 2025: 4 kW, Vorjahr 3 kWNovember 2025: 1 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 6 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 7 kW, Vorjahr 4 kWApril 2026: 8 kW, Vorjahr 8 kWMai 2026: 16 kW, Vorjahr 11 kWJuni 2026: 6 kW, Vorjahr 18 kWJuli 2026: 20 kW, Vorjahr 10 kWAugust 2026: 14 kW, Vorjahr 11 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
057114September 2025: 114 kW, Vorjahr 97 kWOktober 2025: 40 kW, Vorjahr 44 kWNovember 2025: 24 kW, Vorjahr 41 kWDezember 2025: 12 kW, Vorjahr 6 kWJanuar 2026: 30 kW, Vorjahr 63 kWFebruar 2026: 37 kW, Vorjahr 107 kWMärz 2026: 63 kW, Vorjahr 14 kWApril 2026: 37 kW, Vorjahr 40 kWMai 2026: 83 kW, Vorjahr 36 kWJuni 2026: 112 kW, Vorjahr 66 kWJuli 2026: 96 kW, Vorjahr 49 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 43 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
077153September 2025: 99 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 45 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 40 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 34 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 66 kWAugust 2026: 44 kW, Vorjahr 153 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
61 89 kW +2 %
Heimsegment
2–30 kWp
55 649 kW +7 %
Gewerbe
>30 kWp
3 177 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 122 1,1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Malente zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Malente, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Malente 91 Speicher mit zusammen 812 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +29 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-7 %
Anlagen
53
Kapazität
256 kWh
Ø/Anlage
4,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+29 %
Anlagen
34
Kapazität
440 kWh
Ø/Anlage
12,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
3
Kapazität
105 kWh
Ø/Anlage
35 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
91
Kapazität
812 kWh
Ø/Anlage
8,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Malente im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Malente 0,56 kW
Ø Ostholstein 1,43 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Malente hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Malente auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 48 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 361 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Malente setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Mit 0,56 kW pro Kopf liegt Malente noch unter dem Bundesschnitt. 759 Anlagen und 6,0 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Malente belegt aktuell Platz 31 von 35 im Landkreis Ostholstein. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Ostholstein

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Malente?

23714

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Malente — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Malente gibt es laut solarzubau.de aktuell 759 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 6,0 MW. Das entspricht 0,56 kW pro Einwohner.
361 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Malente [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-malente/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Malente installiert?

In Malente sind 6,0 MW PV-Leistung in 759 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 31 von 35 im Landkreis Ostholstein. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 10.858 Einwohner entspricht der Bestand 0,56 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Malente im Vergleich da?

Mit 0,56 kW pro Einwohner liegt Malente unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Ostholstein belegt Malente Platz 31 von 35. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Malente?

In Malente sind 361 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Malente?

In den letzten 12 Monaten wurden in Malente 1,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 122 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 18 Prozent – rund 18 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Malente?

Malente liegt im Landkreis Ostholstein im Bundesland Schleswig-Holstein. Im Landkreis Ostholstein gibt es insgesamt 35 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Malente?

In Malente entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 55 neuen Anlagen und 649 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Malente?

In Malente wurden in den letzten 12 Monaten 61 Balkonkraftwerke registriert (89 kW). Das sind +2 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Malente?

In Malente wurden in den letzten 12 Monaten 122 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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