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226 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Schleswig-Holstein · Ostholstein

Photovoltaik in Fehmarn

2,3× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Fehmarn, Landkreis Ostholstein in Schleswig-Holstein kommt mit Stand 2026-08-28 auf 2.018 Solaranlagen und 45,4 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 13.200 Einwohnern entspricht das 3,44 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Fehmarn liegt damit 126 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 5 von 35 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,8 MW neue Leistung hinzu – rund 4 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 27 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 22 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,44

kW
▲ +126 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

26,6

%

536 Speicher bei 2.018 Anlagen

Installiert

45,4 MW

Zubau 12 Mon.

1,8 MW

+4 %

Solaranlagen

2.018

Einwohner

13.200

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Fehmarn?

Segmentierter PV-Zubau in Fehmarn — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Fehmarn trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-17 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -17 %
  • Heimsegment▼ -20 %
  • Gewerbe▼ -53 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Fehmarn: 1.762 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01326September 2025: 11 kW, Vorjahr 9 kWOktober 2025: 6 kW, Vorjahr 10 kWNovember 2025: 9 kW, Vorjahr 7 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 5 kW, Vorjahr 9 kWApril 2026: 9 kW, Vorjahr 9 kWMai 2026: 15 kW, Vorjahr 18 kWJuni 2026: 26 kW, Vorjahr 21 kWJuli 2026: 16 kW, Vorjahr 23 kWAugust 2026: 9 kW, Vorjahr 19 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
088176September 2025: 135 kW, Vorjahr 132 kWOktober 2025: 53 kW, Vorjahr 92 kWNovember 2025: 160 kW, Vorjahr 176 kWDezember 2025: 24 kW, Vorjahr 140 kWJanuar 2026: 99 kW, Vorjahr 33 kWFebruar 2026: 64 kW, Vorjahr 130 kWMärz 2026: 73 kW, Vorjahr 82 kWApril 2026: 62 kW, Vorjahr 77 kWMai 2026: 105 kW, Vorjahr 44 kWJuni 2026: 75 kW, Vorjahr 120 kWJuli 2026: 31 kW, Vorjahr 76 kWAugust 2026: 15 kW, Vorjahr 14 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0175349September 2025: 83 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 150 kW, Vorjahr 99 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 199 kWJanuar 2026: 167 kW, Vorjahr 349 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 99 kW, Vorjahr 172 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 99 kW, Vorjahr 234 kWJuni 2026: 57 kW, Vorjahr 102 kWJuli 2026: 99 kW, Vorjahr 238 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 218 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
84 113 kW -17 %
Heimsegment
2–30 kWp
77 897 kW -20 %
Gewerbe
>30 kWp
9 753 kW -53 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 170 1,8 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Fehmarn zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Fehmarn, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Fehmarn 120 Speicher mit zusammen 1,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +10 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+10 %
Anlagen
72
Kapazität
367 kWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+5 %
Anlagen
42
Kapazität
619 kWh
Ø/Anlage
14,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
6
Kapazität
286 kWh
Ø/Anlage
47,7 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
120
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
10,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Fehmarn im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Fehmarn 3,44 kW
Ø Ostholstein 1,43 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Fehmarn erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Fehmarn auf?

2.018 Anlagen stehen mittlerweile in Fehmarn – davon 1,8 MW erst aus den letzten zwölf Monaten.

Überblick

Kaum eine Region in Schleswig-Holstein kommt an Fehmarn heran: 3,44 kW pro Kopf, verteilt auf 2.018 Anlagen mit zusammen 45,4 MW Leistung.

Einordnung

Fehmarn führt das Feld im Landkreis Ostholstein deutlich an: Platz 5 von 35, 92 % über dem Landesschnitt. Bundesweit betrachtet gehört Fehmarn mit 3,44 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Ostholstein

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Fehmarn?

23769

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Fehmarn — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Fehmarn gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.018 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 45,4 MW. Das entspricht 3,44 kW pro Einwohner.
536 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 26,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Fehmarn [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-fehmarn/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Fehmarn installiert?

In Fehmarn sind 45,4 MW PV-Leistung in 2.018 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 5 von 35 im Landkreis Ostholstein. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 13.200 Einwohner entspricht der Bestand 3,44 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Fehmarn im Vergleich da?

Mit 3,44 kW pro Einwohner liegt Fehmarn über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Ostholstein belegt Fehmarn Platz 5 von 35. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Fehmarn?

In Fehmarn sind 536 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 26,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Fehmarn?

In den letzten 12 Monaten wurden in Fehmarn 1,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 170 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 4 Prozent – rund 4 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Fehmarn?

Fehmarn liegt im Landkreis Ostholstein im Bundesland Schleswig-Holstein. Im Landkreis Ostholstein gibt es insgesamt 35 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Fehmarn?

In Fehmarn entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 77 neuen Anlagen und 897 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 9 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Fehmarn?

In Fehmarn wurden in den letzten 12 Monaten 84 Balkonkraftwerke registriert (113 kW). Das sind -17 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Fehmarn?

In Fehmarn wurden in den letzten 12 Monaten 170 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,8 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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