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Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Schleswig-Holstein · Herzogtum Lauenburg

Photovoltaik in Lauenburg/Elbe

62 % unter Bundesdurchschnitt

634 Anlagen mit 6,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Lauenburg/Elbe, Landkreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein kommt mit Stand 2026-08-28 auf 634 Solaranlagen und 6,7 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 11.657 Einwohner sind das 0,57 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Lauenburg/Elbe liegt damit 62 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 81 Regionen in diesem Umfeld belegt Lauenburg/Elbe damit Platz 69 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,6 MW, das entspricht etwa 9 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 54 % und eine mittlere Anlagengröße von 11 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,57

kW
▼ -62 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

53,9

%

342 Speicher bei 634 Anlagen

Installiert

6,7 MW

Zubau 12 Mon.

0,6 MW

+9 %

Solaranlagen

634

Einwohner

11.657

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Lauenburg/Elbe?

Segmentierter PV-Zubau in Lauenburg/Elbe — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Lauenburg/Elbe trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+1 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +1 %
  • Heimsegment▼ -18 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Lauenburg/Elbe: 585 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01121September 2025: 7 kW, Vorjahr 9 kWOktober 2025: 3 kW, Vorjahr 6 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 8 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 1 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 8 kW, Vorjahr 13 kWApril 2026: 17 kW, Vorjahr 9 kWMai 2026: 19 kW, Vorjahr 15 kWJuni 2026: 10 kW, Vorjahr 5 kWJuli 2026: 6 kW, Vorjahr 10 kWAugust 2026: 13 kW, Vorjahr 21 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
04692September 2025: 10 kW, Vorjahr 83 kWOktober 2025: 13 kW, Vorjahr 24 kWNovember 2025: 76 kW, Vorjahr 62 kWDezember 2025: 64 kW, Vorjahr 24 kWJanuar 2026: 29 kW, Vorjahr 23 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 92 kWMärz 2026: 47 kW, Vorjahr 64 kWApril 2026: 42 kW, Vorjahr 41 kWMai 2026: 57 kW, Vorjahr 55 kWJuni 2026: 54 kW, Vorjahr 50 kWJuli 2026: 54 kW, Vorjahr 47 kWAugust 2026: 38 kW, Vorjahr 25 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
03773September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 73 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 43 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
70 99 kW +1 %
Heimsegment
2–30 kWp
41 485 kW -18 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 112 585 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Lauenburg/Elbe zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Lauenburg/Elbe, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Lauenburg/Elbe 79 Speicher mit zusammen 571 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +3 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+3 %
Anlagen
61
Kapazität
295 kWh
Ø/Anlage
4,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+0 %
Anlagen
18
Kapazität
275 kWh
Ø/Anlage
15,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
79
Kapazität
571 kWh
Ø/Anlage
7,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Lauenburg/Elbe im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Lauenburg/Elbe 0,57 kW
Ø Herzogtum Lauenburg 1,51 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Lauenburg/Elbe hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Lauenburg/Elbe auf?

Mit einer Speicherquote von 54 % gehört Lauenburg/Elbe zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 342 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

6,7 MW Solarleistung aus 634 Anlagen – Lauenburg/Elbe hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Schleswig-Holstein gegeben.

Einordnung

Lauenburg/Elbe belegt aktuell Platz 69 von 81 im Landkreis Herzogtum Lauenburg. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit betrachtet liegt Lauenburg/Elbe mit 0,57 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Herzogtum Lauenburg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Lauenburg/Elbe?

21481

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Lauenburg/Elbe — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Lauenburg/Elbe gibt es laut solarzubau.de aktuell 634 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 6,7 MW. Das entspricht 0,57 kW pro Einwohner.
342 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 53,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Lauenburg/Elbe [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-lauenburg-elbe/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Lauenburg/Elbe installiert?

In Lauenburg/Elbe sind 6,7 MW PV-Leistung in 634 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 69 von 81 im Landkreis Herzogtum Lauenburg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 11.657 Einwohner entspricht der Bestand 0,57 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Lauenburg/Elbe im Vergleich da?

Mit 0,57 kW pro Einwohner liegt Lauenburg/Elbe unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Herzogtum Lauenburg belegt Lauenburg/Elbe Platz 69 von 81. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Lauenburg/Elbe?

In Lauenburg/Elbe sind 342 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 53,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Lauenburg/Elbe?

In den letzten 12 Monaten wurden in Lauenburg/Elbe 0,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 112 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Lauenburg/Elbe?

Lauenburg/Elbe liegt im Landkreis Herzogtum Lauenburg im Bundesland Schleswig-Holstein. Im Landkreis Herzogtum Lauenburg gibt es insgesamt 81 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Lauenburg/Elbe?

In Lauenburg/Elbe entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 41 neuen Anlagen und 485 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 70 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Lauenburg/Elbe?

In Lauenburg/Elbe wurden in den letzten 12 Monaten 70 Balkonkraftwerke registriert (99 kW). Das sind +1 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Lauenburg/Elbe?

In Lauenburg/Elbe wurden in den letzten 12 Monaten 112 neue Solaranlagen mit insgesamt 585 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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