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80 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt
⚡ Speicher-Vorreiter

Landkreis in Niedersachsen

Photovoltaik im Landkreis Gifhorn

Nah am Bundesdurchschnitt

18.575 Anlagen mit 214,8 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 30 von 45
Zubau-Rang 27 von 45
Vergleichen →

Der Landkreis Gifhorn in Niedersachsen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 214,8 MW, verteilt auf 18.575 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 175.943 Einwohnern entspricht das 1,22 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, der Landkreis Gifhorn liegt damit 20 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 30 von 45 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 21,9 MW neue Leistung hinzu – rund 10 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 52 % und eine mittlere Anlagengröße von 12 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,22

kW
▼ -20 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

52,1

%

9.682 Speicher bei 18.575 Anlagen

Installiert

214,8 MW

Zubau 12 Mon.

21,9 MW

+10 %

Solaranlagen

18.575

Speicher

9.682

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Gifhorn?

Segmentierter PV-Zubau in Gifhorn — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Gifhorn trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+7 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +7 %
  • Heimsegment▼ -16 %
  • Gewerbe▼ -45 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Gifhorn: 21.860 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0158316September 2025: 189 kW, Vorjahr 187 kWOktober 2025: 122 kW, Vorjahr 132 kWNovember 2025: 100 kW, Vorjahr 76 kWDezember 2025: 116 kW, Vorjahr 56 kWJanuar 2026: 77 kW, Vorjahr 75 kWFebruar 2026: 73 kW, Vorjahr 87 kWMärz 2026: 270 kW, Vorjahr 239 kWApril 2026: 314 kW, Vorjahr 281 kWMai 2026: 316 kW, Vorjahr 232 kWJuni 2026: 209 kW, Vorjahr 257 kWJuli 2026: 290 kW, Vorjahr 243 kWAugust 2026: 197 kW, Vorjahr 254 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
09842kSeptember 2025: 1.618 kW, Vorjahr 1.432 kWOktober 2025: 1.329 kW, Vorjahr 1.545 kWNovember 2025: 1.146 kW, Vorjahr 1.702 kWDezember 2025: 960 kW, Vorjahr 1.699 kWJanuar 2026: 1.041 kW, Vorjahr 1.967 kWFebruar 2026: 656 kW, Vorjahr 1.186 kWMärz 2026: 1.128 kW, Vorjahr 962 kWApril 2026: 1.135 kW, Vorjahr 1.291 kWMai 2026: 1.178 kW, Vorjahr 1.415 kWJuni 2026: 1.631 kW, Vorjahr 1.327 kWJuli 2026: 1.695 kW, Vorjahr 1.543 kWAugust 2026: 749 kW, Vorjahr 1.007 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
01k3kSeptember 2025: 352 kW, Vorjahr 48 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 539 kWNovember 2025: 94 kW, Vorjahr 98 kWDezember 2025: 747 kW, Vorjahr 747 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 2.271 kWFebruar 2026: 1.670 kW, Vorjahr 36 kWMärz 2026: 324 kW, Vorjahr 842 kWApril 2026: 68 kW, Vorjahr 309 kWMai 2026: 577 kW, Vorjahr 2.827 kWJuni 2026: 287 kWJuli 2026: 230 kW, Vorjahr 658 kWAugust 2026: 800 kW, Vorjahr 926 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
04998September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 98 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 32 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
1.520 2,3 MW +7 %
Heimsegment
2–30 kWp
1.224 14,3 MW -16 %
Gewerbe
>30 kWp
21 5,1 MW -45 %
Freifläche
Freifläche
1 98 kW
Gesamt 2.790 21,9 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Gifhorn zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Gifhorn, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Gifhorn 1.995 Speicher mit zusammen 16,4 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +17 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+11 %
Anlagen
1.315
Kapazität
6,6 MWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+8 %
Anlagen
650
Kapazität
8,8 MWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+17 %
Anlagen
14
Kapazität
929 kWh
Ø/Anlage
66,4 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
1.995
Kapazität
16,4 MWh
Ø/Anlage
8,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

20 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Gifhorn 1,22 kW
Ø Niedersachsen 1,43 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Gifhorn liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt auf?

9.682 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Gifhorn – eine Quote von 52 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

In Gifhorn sind 18.575 PV-Anlagen mit zusammen 214,8 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Platz 30 von 45 in Niedersachsen: Gifhorn liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 1,22 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gifhorn führt mit 28,4 MW

41 Gemeinden im Landkreis Gifhorn

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Gifhorn

Wie schneidet Niedersachsen insgesamt ab?

Vergleiche alle 45 Landkreise und Städte in Niedersachsen im vollständigen Ranking.

Niedersachsen-Ranking ansehen →

Postleitzahlen im Landkreis Gifhorn

29365293672936929378293792938629392293932939629399381793846538467384683847038471384733847438476384773847938518385243852738528385303853138533385363853938542385433854738550385513855338554385563855738559

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Gifhorn — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Gifhorn gibt es laut solarzubau.de aktuell 18.575 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 214,8 MW. Das entspricht 1,22 kW pro Einwohner.
9.682 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 52,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Gifhorn [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-gifhorn/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Gifhorn installiert?

Im Landkreis Gifhorn (Niedersachsen) sind aktuell 214,8 MW Photovoltaik-Leistung in 18.575 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt der Landkreis Platz 30 von 45 in Niedersachsen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 175.943 Einwohner entspricht der Bestand 1,22 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Gifhorn im Vergleich da?

Mit 1,22 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Gifhorn unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Region wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Gifhorn?

Im Landkreis Gifhorn sind 9.682 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 52,1 % bezogen auf die 18.575 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Gifhorn zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Gifhorn 21,9 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 10 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Gifhorn hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Gifhorn ist Gifhorn mit 28,4 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 41 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Gifhorn?

Gifhorn ist ein Landkreis im Bundesland Niedersachsen. Niedersachsen hat insgesamt 45 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Gifhorn?

Im Landkreis Gifhorn entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 1.224 neuen Anlagen und 14,3 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 21 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Gifhorn?

Im Landkreis Gifhorn wurden in den letzten 12 Monaten 1.520 Balkonkraftwerke registriert (2,3 MW). Das sind +7 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Gifhorn?

Im Landkreis Gifhorn wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (98 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Gifhorn?

Im Landkreis Gifhorn wurden in den letzten 12 Monaten 2.790 neue Solaranlagen mit insgesamt 21,9 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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