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44 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Niedersachsen · Gifhorn

Photovoltaik in Gifhorn

56 % unter Bundesdurchschnitt

3.077 Anlagen mit 28,4 MW – Daten, Trends und Vergleich

Gifhorn (Niedersachsen) zählt mit Stand 2026-08-28 3.077 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 28,4 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 42.726 Einwohnern entspricht das 0,66 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Gifhorn liegt damit 56 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 41 von 41 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 3,3 MW neue Leistung hinzu – rund 12 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 50 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 9,2 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,66

kW
▼ -56 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

49,7

%

1.530 Speicher bei 3.077 Anlagen

Installiert

28,4 MW

Zubau 12 Mon.

3,3 MW

+12 %

Solaranlagen

3.077

Einwohner

42.726

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Gifhorn?

Segmentierter PV-Zubau in Gifhorn — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Gifhorn trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (0 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +0 %
  • Heimsegment▼ -19 %
  • Gewerbe▼ -82 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Gifhorn: 3.283 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
03161September 2025: 28 kW, Vorjahr 32 kWOktober 2025: 20 kW, Vorjahr 28 kWNovember 2025: 18 kW, Vorjahr 12 kWDezember 2025: 24 kW, Vorjahr 9 kWJanuar 2026: 9 kW, Vorjahr 13 kWFebruar 2026: 18 kW, Vorjahr 10 kWMärz 2026: 60 kW, Vorjahr 54 kWApril 2026: 51 kW, Vorjahr 56 kWMai 2026: 60 kW, Vorjahr 45 kWJuni 2026: 39 kW, Vorjahr 49 kWJuli 2026: 55 kW, Vorjahr 53 kWAugust 2026: 42 kW, Vorjahr 61 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0238475September 2025: 286 kW, Vorjahr 379 kWOktober 2025: 250 kW, Vorjahr 259 kWNovember 2025: 238 kW, Vorjahr 230 kWDezember 2025: 215 kW, Vorjahr 235 kWJanuar 2026: 53 kW, Vorjahr 475 kWFebruar 2026: 95 kW, Vorjahr 162 kWMärz 2026: 130 kW, Vorjahr 185 kWApril 2026: 133 kW, Vorjahr 157 kWMai 2026: 153 kW, Vorjahr 148 kWJuni 2026: 207 kW, Vorjahr 143 kWJuli 2026: 253 kW, Vorjahr 215 kWAugust 2026: 187 kW, Vorjahr 132 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
01k3kSeptember 2025: 199 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 367 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 83 kW, Vorjahr 71 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 49 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 77 kWMai 2026: 98 kW, Vorjahr 2.502 kWJuni 2026: 120 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
04998September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 98 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 3 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
289 422 kW +0 %
Heimsegment
2–30 kWp
196 2,2 MW -19 %
Gewerbe
>30 kWp
6 549 kW -82 %
Freifläche
Freifläche
1 98 kW
Gesamt 496 3,3 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Gifhorn zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Gifhorn, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Gifhorn 349 Speicher mit zusammen 2,8 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +21 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+21 %
Anlagen
250
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+3 %
Anlagen
91
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
13,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
4
Kapazität
263 kWh
Ø/Anlage
65,8 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
349
Kapazität
2,8 MWh
Ø/Anlage
7,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Gifhorn im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Gifhorn 0,66 kW
Ø Gifhorn 1,22 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Gifhorn hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Gifhorn auf?

1.530 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Gifhorn – eine Quote von 50 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Aktuell erzeugen 3.077 Solaranlagen in Gifhorn eine Leistung von 28,4 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Platz 41 von 41 im Landkreis Gifhorn: Gifhorn liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,66 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Gifhorn

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Welche Postleitzahl gehört zu Gifhorn?

38518

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Gifhorn — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Gifhorn gibt es laut solarzubau.de aktuell 3.077 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 28,4 MW. Das entspricht 0,66 kW pro Einwohner.
1.530 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 49,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Gifhorn [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-gifhorn/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Gifhorn installiert?

In Gifhorn sind 28,4 MW PV-Leistung in 3.077 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 41 von 41 im Landkreis Gifhorn. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 42.726 Einwohner entspricht der Bestand 0,66 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Gifhorn im Vergleich da?

Mit 0,66 kW pro Einwohner liegt Gifhorn unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Gifhorn belegt Gifhorn Platz 41 von 41. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Gifhorn?

In Gifhorn sind 1.530 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 49,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Gifhorn?

In den letzten 12 Monaten wurden in Gifhorn 3,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 496 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 12 Prozent – rund 12 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Gifhorn?

Gifhorn liegt im Landkreis Gifhorn im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Gifhorn gibt es insgesamt 41 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Gifhorn?

In Gifhorn entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 196 neuen Anlagen und 2,2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 6 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Gifhorn?

In Gifhorn wurden in den letzten 12 Monaten 289 Balkonkraftwerke registriert (422 kW). Das sind +0 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Gifhorn?

In Gifhorn wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (98 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Gifhorn?

In Gifhorn wurden in den letzten 12 Monaten 496 neue Solaranlagen mit insgesamt 3,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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