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67 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Niedersachsen · Gifhorn

Photovoltaik in Hillerse

33 % unter Bundesdurchschnitt

345 Anlagen mit 2,6 MW – Daten, Trends und Vergleich

Hillerse, Landkreis Gifhorn (Niedersachsen) zählt mit Stand 2026-08-28 345 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 2,6 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 2.489 Einwohner sind das 1,02 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Hillerse liegt damit 33 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 41 Regionen in diesem Umfeld belegt Hillerse damit Platz 29 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,2 MW, das entspricht etwa 9 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 48 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 7,4 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,03

kW
▼ -33 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,8

%

165 Speicher bei 345 Anlagen

Installiert

2,6 MW

Zubau 12 Mon.

0,2 MW

+9 %

Solaranlagen

345

Einwohner

2.489

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Hillerse?

Segmentierter PV-Zubau in Hillerse — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Hillerse setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
20 28 kW -45 %
Heimsegment
2–30 kWp
18 213 kW -21 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 38 241 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Hillerse zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Hillerse, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Hillerse 29 Speicher mit zusammen 228 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,9 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-5 %
Anlagen
19
Kapazität
98 kWh
Ø/Anlage
5,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-22 %
Anlagen
10
Kapazität
129 kWh
Ø/Anlage
12,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
29
Kapazität
228 kWh
Ø/Anlage
7,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Hillerse im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Hillerse 1,03 kW
Ø Gifhorn 1,22 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Hillerse hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Hillerse auf?

Mit einer Speicherquote von 48 % gehört Hillerse zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 165 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

In Hillerse stehen bislang 345 Solaranlagen mit insgesamt 2,6 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Hillerse rangiert auf Platz 29 von 41 im Landkreis Gifhorn – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Hillerse mit 1,02 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Gifhorn

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Hillerse?

38543

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Hillerse — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Hillerse gibt es laut solarzubau.de aktuell 345 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 2,6 MW. Das entspricht 1,03 kW pro Einwohner.
165 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Hillerse [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-hillerse/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Hillerse installiert?

In Hillerse sind 2,6 MW PV-Leistung in 345 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 29 von 41 im Landkreis Gifhorn. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 2.489 Einwohner entspricht der Bestand 1,02 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Hillerse im Vergleich da?

Mit 1,03 kW pro Einwohner liegt Hillerse unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Gifhorn belegt Hillerse Platz 29 von 41. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Hillerse?

In Hillerse sind 165 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Hillerse?

In den letzten 12 Monaten wurden in Hillerse 0,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 38 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Hillerse?

Hillerse liegt im Landkreis Gifhorn im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Gifhorn gibt es insgesamt 41 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Hillerse?

In Hillerse entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 18 neuen Anlagen und 213 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 20 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Hillerse?

In Hillerse wurden in den letzten 12 Monaten 20 Balkonkraftwerke registriert (28 kW). Das sind -45 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Hillerse?

In Hillerse wurden in den letzten 12 Monaten 38 neue Solaranlagen mit insgesamt 241 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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