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64 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Niedersachsen · Hildesheim

Photovoltaik in Lamspringe

36 % unter Bundesdurchschnitt

616 Anlagen mit 5,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Lamspringe, Landkreis Hildesheim in Niedersachsen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 5,3 MW, verteilt auf 616 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 5.460 Einwohner sind das 0,97 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Lamspringe liegt damit 36 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 20 Regionen in diesem Umfeld belegt Lamspringe damit Platz 15 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,6 MW, das entspricht etwa 11 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 39 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 8,6 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,98

kW
▼ -36 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

38,6

%

238 Speicher bei 616 Anlagen

Installiert

5,3 MW

Zubau 12 Mon.

0,6 MW

+11 %

Solaranlagen

616

Einwohner

5.460

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Lamspringe?

Segmentierter PV-Zubau in Lamspringe — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Lamspringe trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-20 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -20 %
  • Heimsegment▼ -34 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Lamspringe: 584 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0713September 2025: 4 kW, Vorjahr 9 kWOktober 2025: 4 kW, Vorjahr 8 kWNovember 2025: 4 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 7 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 3 kW, Vorjahr 5 kWApril 2026: 7 kW, Vorjahr 5 kWMai 2026: 13 kW, Vorjahr 12 kWJuni 2026: 7 kW, Vorjahr 4 kWJuli 2026: 7 kW, Vorjahr 9 kWAugust 2026: 7 kW, Vorjahr 7 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
04284September 2025: 31 kW, Vorjahr 84 kWOktober 2025: 26 kW, Vorjahr 58 kWNovember 2025: 59 kW, Vorjahr 41 kWDezember 2025: 34 kW, Vorjahr 62 kWJanuar 2026: 43 kW, Vorjahr 29 kWFebruar 2026: 13 kW, Vorjahr 21 kWMärz 2026: 41 kW, Vorjahr 44 kWApril 2026: 40 kW, Vorjahr 28 kWMai 2026: 24 kW, Vorjahr 46 kWJuni 2026: 23 kW, Vorjahr 52 kWJuli 2026: 32 kW, Vorjahr 56 kWAugust 2026: 9 kW, Vorjahr 44 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
05099September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 68 kWJanuar 2026: 99 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 94 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 43 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 70 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
42 58 kW -20 %
Heimsegment
2–30 kWp
29 374 kW -34 %
Gewerbe
>30 kWp
2 142 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 74 584 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Lamspringe zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Lamspringe, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Lamspringe 45 Speicher mit zusammen 333 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,4 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-43 %
Anlagen
34
Kapazität
156 kWh
Ø/Anlage
4,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-50 %
Anlagen
10
Kapazität
161 kWh
Ø/Anlage
16,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
45
Kapazität
333 kWh
Ø/Anlage
7,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Lamspringe im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Lamspringe 0,98 kW
Ø Hildesheim 0,97 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Lamspringe hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Lamspringe auf?

Mit einer Speicherquote von 39 % gehört Lamspringe zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 238 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Aktuell erzeugen 616 Solaranlagen in Lamspringe eine Leistung von 5,3 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Lamspringe rangiert auf Platz 15 von 20 im Landkreis Hildesheim – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Lamspringe mit 0,97 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Hildesheim

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Lamspringe?

31195

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Lamspringe — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Lamspringe gibt es laut solarzubau.de aktuell 616 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 5,3 MW. Das entspricht 0,98 kW pro Einwohner.
238 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 38,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Lamspringe [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-lamspringe/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Lamspringe installiert?

In Lamspringe sind 5,3 MW PV-Leistung in 616 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 15 von 20 im Landkreis Hildesheim. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 5.460 Einwohner entspricht der Bestand 0,97 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Lamspringe im Vergleich da?

Mit 0,98 kW pro Einwohner liegt Lamspringe unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Hildesheim belegt Lamspringe Platz 15 von 20. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Lamspringe?

In Lamspringe sind 238 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 38,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Lamspringe?

In den letzten 12 Monaten wurden in Lamspringe 0,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 74 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 11 Prozent – rund 11 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Lamspringe?

Lamspringe liegt im Landkreis Hildesheim im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Hildesheim gibt es insgesamt 20 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Lamspringe?

In Lamspringe entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 29 neuen Anlagen und 374 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Lamspringe?

In Lamspringe wurden in den letzten 12 Monaten 42 Balkonkraftwerke registriert (58 kW). Das sind -20 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Lamspringe?

In Lamspringe wurden in den letzten 12 Monaten 74 neue Solaranlagen mit insgesamt 584 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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