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65 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Niedersachsen · Schaumburg

Photovoltaik in Rodenberg

35 % unter Bundesdurchschnitt

780 Anlagen mit 6,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rodenberg, Landkreis Schaumburg in Niedersachsen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 780 Solaranlagen und 6,2 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 6.287 Einwohner sind das 0,99 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Rodenberg liegt damit 35 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 38 Regionen in diesem Umfeld belegt Rodenberg damit Platz 35 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,7 MW, das entspricht etwa 12 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 44 % und eine mittlere Anlagengröße von 8,0 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,99

kW
▼ -35 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

44,1

%

344 Speicher bei 780 Anlagen

Installiert

6,2 MW

Zubau 12 Mon.

0,7 MW

+12 %

Solaranlagen

780

Einwohner

6.287

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Rodenberg?

Segmentierter PV-Zubau in Rodenberg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Rodenberg wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-8 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -18 %
  • Heimsegment▼ -8 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Rodenberg: 730 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0713September 2025: 12 kW, Vorjahr 7 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 7 kWNovember 2025: 7 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 10 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 11 kW, Vorjahr 7 kWMai 2026: 3 kW, Vorjahr 11 kWJuni 2026: 5 kW, Vorjahr 13 kWJuli 2026: 7 kW, Vorjahr 7 kWAugust 2026: 3 kW, Vorjahr 10 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
060120September 2025: 45 kW, Vorjahr 86 kWOktober 2025: 43 kW, Vorjahr 71 kWNovember 2025: 120 kW, Vorjahr 46 kWDezember 2025: 19 kW, Vorjahr 88 kWJanuar 2026: 7 kW, Vorjahr 58 kWFebruar 2026: 21 kW, Vorjahr 44 kWMärz 2026: 74 kW, Vorjahr 32 kWApril 2026: 24 kW, Vorjahr 26 kWMai 2026: 73 kW, Vorjahr 39 kWJuni 2026: 38 kW, Vorjahr 41 kWJuli 2026: 71 kW, Vorjahr 32 kWAugust 2026: 15 kW, Vorjahr 40 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
059117September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 35 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 89 kWJanuar 2026: 117 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
43 61 kW -18 %
Heimsegment
2–30 kWp
50 551 kW -8 %
Gewerbe
>30 kWp
2 117 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 96 730 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Rodenberg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Rodenberg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Rodenberg 76 Speicher mit zusammen 551 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,3 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +16 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+16 %
Anlagen
58
Kapazität
306 kWh
Ø/Anlage
5,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-13 %
Anlagen
17
Kapazität
214 kWh
Ø/Anlage
12,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
30 kWh
Ø/Anlage
30 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
76
Kapazität
551 kWh
Ø/Anlage
7,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Rodenberg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Rodenberg 0,99 kW
Ø Schaumburg 1,41 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Rodenberg hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Rodenberg auf?

Mit einer Speicherquote von 44 % gehört Rodenberg zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 344 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Mit 0,99 kW pro Kopf liegt Rodenberg noch unter dem Bundesschnitt. 780 Anlagen und 6,2 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Rodenberg belegt aktuell Platz 35 von 38 im Landkreis Schaumburg. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit betrachtet liegt Rodenberg mit 0,99 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Schaumburg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Rodenberg?

31552

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Rodenberg — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Rodenberg gibt es laut solarzubau.de aktuell 780 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 6,2 MW. Das entspricht 0,99 kW pro Einwohner.
344 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Rodenberg [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-rodenberg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Rodenberg installiert?

In Rodenberg sind 6,2 MW PV-Leistung in 780 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 35 von 38 im Landkreis Schaumburg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 6.287 Einwohner entspricht der Bestand 0,99 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Rodenberg im Vergleich da?

Mit 0,99 kW pro Einwohner liegt Rodenberg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Schaumburg belegt Rodenberg Platz 35 von 38. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Rodenberg?

In Rodenberg sind 344 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 44,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Rodenberg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Rodenberg 0,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 96 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 12 Prozent – rund 12 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Rodenberg?

Rodenberg liegt im Landkreis Schaumburg im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Schaumburg gibt es insgesamt 38 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Rodenberg?

In Rodenberg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 50 neuen Anlagen und 551 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Rodenberg?

In Rodenberg wurden in den letzten 12 Monaten 43 Balkonkraftwerke registriert (61 kW). Das sind -18 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Rodenberg?

In Rodenberg wurden in den letzten 12 Monaten 96 neue Solaranlagen mit insgesamt 730 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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