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105 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Niedersachsen · Hildesheim

Photovoltaik in Schellerten

Nah am Bundesdurchschnitt

1.032 Anlagen mit 11,8 MW – Daten, Trends und Vergleich

Schellerten, Landkreis Hildesheim (Niedersachsen) zählt mit Stand 2026-08-28 1.032 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 11,8 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 7.428 Einwohnern entspricht das 1,59 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Schellerten liegt damit 5 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 3 von 20 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,0 MW neue Leistung hinzu – rund 8 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 48 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,59

kW
▲ +5 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

48,4

%

500 Speicher bei 1.032 Anlagen

Installiert

11,8 MW

Zubau 12 Mon.

1,0 MW

+8 %

Solaranlagen

1.032

Einwohner

7.428

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Schellerten?

Segmentierter PV-Zubau in Schellerten — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Schellerten trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+16 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +16 %
  • Heimsegment▼ -5 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Schellerten: 974 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0714September 2025: 7 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2025: 6 kW, Vorjahr 4 kWNovember 2025: 5 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 9 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 8 kW, Vorjahr 14 kWApril 2026: 8 kW, Vorjahr 7 kWMai 2026: 14 kW, Vorjahr 8 kWJuni 2026: 6 kW, Vorjahr 8 kWJuli 2026: 12 kW, Vorjahr 13 kWAugust 2026: 13 kW, Vorjahr 9 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
090179September 2025: 69 kW, Vorjahr 54 kWOktober 2025: 116 kW, Vorjahr 102 kWNovember 2025: 23 kW, Vorjahr 33 kWDezember 2025: 60 kW, Vorjahr 52 kWJanuar 2026: 46 kW, Vorjahr 60 kWFebruar 2026: 60 kW, Vorjahr 93 kWMärz 2026: 45 kW, Vorjahr 75 kWApril 2026: 89 kW, Vorjahr 77 kWMai 2026: 88 kW, Vorjahr 75 kWJuni 2026: 179 kW, Vorjahr 134 kWJuli 2026: 56 kW, Vorjahr 77 kWAugust 2026: 52 kW, Vorjahr 98 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0134267September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 53 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 267 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
69 90 kW +16 %
Heimsegment
2–30 kWp
82 884 kW -5 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 151 974 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Schellerten zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Schellerten, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Schellerten 121 Speicher mit zusammen 1,1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +74 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-28 %
Anlagen
62
Kapazität
306 kWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+74 %
Anlagen
59
Kapazität
767 kWh
Ø/Anlage
13 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
121
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
8,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Schellerten im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Schellerten 1,59 kW
Ø Hildesheim 0,97 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Schellerten liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Schellerten auf?

500 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Schellerten – eine Quote von 48 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

In Schellerten sind 1.032 PV-Anlagen mit zusammen 11,8 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Schellerten positioniert sich im Landkreis Hildesheim auf Platz 3 von 20 – ein Wert über dem Landesmittel. Mit 1,59 kW pro Kopf liegt Schellerten über dem Bundesdurchschnitt – ein solides Ergebnis im deutschlandweiten Vergleich.

Gemeinden im Landkreis Hildesheim

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Welche Postleitzahl gehört zu Schellerten?

31174

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Schellerten — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Schellerten gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.032 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 11,8 MW. Das entspricht 1,59 kW pro Einwohner.
500 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 48,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Schellerten [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-schellerten/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Schellerten installiert?

In Schellerten sind 11,8 MW PV-Leistung in 1.032 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 3 von 20 im Landkreis Hildesheim. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 7.428 Einwohner entspricht der Bestand 1,59 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Schellerten im Vergleich da?

Mit 1,59 kW pro Einwohner liegt Schellerten über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Hildesheim belegt Schellerten Platz 3 von 20. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Schellerten?

In Schellerten sind 500 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 48,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Schellerten?

In den letzten 12 Monaten wurden in Schellerten 1,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 151 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Schellerten?

Schellerten liegt im Landkreis Hildesheim im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Hildesheim gibt es insgesamt 20 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Schellerten?

In Schellerten entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 82 neuen Anlagen und 884 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 69 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Schellerten?

In Schellerten wurden in den letzten 12 Monaten 69 Balkonkraftwerke registriert (90 kW). Das sind +16 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Schellerten?

In Schellerten wurden in den letzten 12 Monaten 151 neue Solaranlagen mit insgesamt 974 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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