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Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Köln

Photovoltaik in Köln

Solaranlagen
24.706 Anlagen
Installierte Leistung
279,0 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,27 kW pro Kopf

83 % unter Bundesdurchschnitt

24.706 Anlagen mit 279,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Köln?

Köln, kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen kommt mit Stand 2026-10-27 auf 24.706 Solaranlagen und 279,0 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 1.024.621 Einwohnern entspricht das 0,27 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Köln liegt damit 83 % unter dem Bundeswert. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 45,7 MW neue Leistung hinzu – rund 16 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 55 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,27

kW
▼ -83 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

55,4

%

13.694 Speicher bei 24.706 Anlagen

Installiert

279,0 MW

Zubau 12 Mon.

45,7 MW

+16 %

Solaranlagen

24.706

Einwohner

1.024.621

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Köln?

Segmentierter PV-Zubau in Köln — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Heimsegment-Anlagen sind der Gewinner in Köln: +35 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+35 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +7 %
  • Heimsegment▲ +35 %
  • Gewerbe▼ -34 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Köln: 45.736 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0199398November 2025: 114 kW, Vorjahr 105 kWDezember 2025: 134 kW, Vorjahr 75 kWJanuar 2026: 100 kW, Vorjahr 81 kWFebruar 2026: 105 kW, Vorjahr 140 kWMärz 2026: 329 kW, Vorjahr 246 kWApril 2026: 327 kW, Vorjahr 257 kWMai 2026: 375 kW, Vorjahr 258 kWJuni 2026: 267 kW, Vorjahr 309 kWJuli 2026: 371 kW, Vorjahr 398 kWAugust 2026: 298 kW, Vorjahr 307 kWSeptember 2026: 217 kW, Vorjahr 235 kWOktober 2026: 104 kW, Vorjahr 159 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
02k3kNovember 2025: 2.511 kW, Vorjahr 2.016 kWDezember 2025: 3.070 kW, Vorjahr 1.613 kWJanuar 2026: 2.115 kW, Vorjahr 1.507 kWFebruar 2026: 2.293 kW, Vorjahr 1.923 kWMärz 2026: 2.593 kW, Vorjahr 1.443 kWApril 2026: 2.458 kW, Vorjahr 1.242 kWMai 2026: 2.229 kW, Vorjahr 1.566 kWJuni 2026: 1.887 kW, Vorjahr 1.364 kWJuli 2026: 2.715 kW, Vorjahr 1.910 kWAugust 2026: 2.652 kW, Vorjahr 1.954 kWSeptember 2026: 2.428 kW, Vorjahr 2.334 kWOktober 2026: 1.439 kW, Vorjahr 2.093 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
02k5kNovember 2025: 973 kW, Vorjahr 983 kWDezember 2025: 700 kW, Vorjahr 1.204 kWJanuar 2026: 1.596 kW, Vorjahr 1.269 kWFebruar 2026: 1.068 kW, Vorjahr 1.127 kWMärz 2026: 1.218 kW, Vorjahr 2.697 kWApril 2026: 649 kW, Vorjahr 4.206 kWMai 2026: 375 kW, Vorjahr 4.759 kWJuni 2026: 4.009 kW, Vorjahr 1.588 kWJuli 2026: 1.679 kW, Vorjahr 810 kWAugust 2026: 705 kW, Vorjahr 724 kWSeptember 2026: 737 kW, Vorjahr 1.614 kWOktober 2026: 466 kW, Vorjahr 434 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
0350699November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 699 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 378 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
2.117 2,7 MW +7 %
Heimsegment
2–30 kWp
2.652 28,4 MW +35 %
Gewerbe
>30 kWp
92 14,2 MW -34 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 4.907 45,7 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Köln zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Köln, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Köln 3.734 Speicher mit zusammen 33,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +62 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+40 %
Anlagen
2.306
Kapazität
12,8 MWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+62 %
Anlagen
1.355
Kapazität
18,1 MWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+5 %
Anlagen
37
Kapazität
2,1 MWh
Ø/Anlage
55,6 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
3.734
Kapazität
33,3 MWh
Ø/Anlage
8,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Köln im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Köln 0,27 kW
Ø Köln 0,27 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Köln hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Köln auf?

13.694 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Köln – eine Quote von 55 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Mit 0,27 kW pro Kopf liegt Köln noch unter dem Bundesschnitt. 24.706 Anlagen und 279,0 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Köln liegt im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Das vollständige Ranking aller Regionen finden Sie auf der Bundesland-Seite.

Köln vergleichen

Wie steht deine Gemeinde im direkten Duell?

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Solaranlage planen in Köln: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

11,3 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

55 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

4.907 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Großstadt wie Köln prägen Mehrfamilienhäuser, Gewerbe- und Industriedächer sowie Balkonkraftwerke die Dachlandschaft: 64 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 9,6 kWp. Gewerbeanlagen über 30 kWp stellen 42 % der Leistung, Hallen- und Betriebsdächer tragen den Ausbau hier stärker als Wohnhäuser. Speicher gehören in Köln zum Standard: 55 % der Anlagen sind mit einer Batterie gekoppelt, deutlich mehr als die rund 40 % im Bund. Ein Angebot ohne Speicheroption wäre hier die Ausnahme.

Zubau findet in Köln derzeit kaum statt: 4.907 neue Anlagen mit 45,7 MW in zwölf Monaten, 45 Watt je Einwohner und damit weit unter dem Bundeswert, unter dem Tempo Nordrhein-Westfalens. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Tempo mit minus 2 % weitgehend stabil.

In Nordrhein-Westfalen gilt eine Solarpflicht bei Neubauten, ab 2026 auch bei Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Köln?

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Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Köln — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Köln gibt es laut solarzubau.de aktuell 24.706 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 279,0 MW. Das entspricht 0,27 kW pro Einwohner.
13.694 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 55,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Köln [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-koeln/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Köln installiert?

In Köln sind 279,0 MW PV-Leistung in 24.706 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 1.024.621 Einwohner entspricht der Bestand 0,27 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Köln im Vergleich da?

Mit 0,27 kW pro Einwohner liegt Köln unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Köln?

In Köln sind 13.694 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 55,4 % bezogen auf die Solaranlagen. In Köln ist der Speicher damit die Regel und nicht die Ergänzung; die Quote liegt rund 15 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Köln?

In den letzten 12 Monaten wurden in Köln 45,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 4.907 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 45 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Nordrhein-Westfalen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 16 Prozent – rund 16 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Köln üblich?

Eine typische Dachanlage in Köln hat 9,6 kWp; das ist der Durchschnitt der 15.816 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 64 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Großstadt wie Köln stehen dahinter überwiegend Mehrfamilienhäuser, Gewerbe- und Industriedächer sowie Balkonkraftwerke. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 42 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 8.044 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Ist Köln eine kreisfreie Stadt?

Köln ist eine kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und gehören keinem Kreis an. Für die Auswertung des Solarausbaus bedeutet das: Die Stadt bildet ihre eigene Vergleichsgruppe, ein Ranking innerhalb eines Landkreises gibt es nicht. Verglichen wird stattdessen mit den übrigen Regionen in Nordrhein-Westfalen und mit dem Bundesdurchschnitt. Auf dieser Seite finden sich deshalb dieselben Kennzahlen wie für eine Gemeinde – Bestand, Leistung pro Kopf, Speicherquote und Zubau der letzten zwölf Monate –, nur ohne kreisinternen Vergleich.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Köln?

In Köln entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 2.652 neuen Anlagen und 28,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 92 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Köln?

In Köln wurden in den letzten 12 Monaten 2.117 Balkonkraftwerke registriert (2,7 MW). Das sind +7 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Köln?

In Köln wurden in den letzten 12 Monaten 4.907 neue Solaranlagen mit insgesamt 45,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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