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Überdurchschnittlich
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Gemeinde in Rheinland-Pfalz · Rhein-Hunsrück-Kreis

Photovoltaik in Kirchberg (Hunsrück)

Solaranlagen
526 Anlagen
Installierte Leistung
11,6 MW installiert
Leistung pro Einwohner
2,76 kW pro Kopf

77 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 526 Anlagen mit 11,6 MW Gesamtleistung

Wie viele Solaranlagen gibt es in Kirchberg (Hunsrück)?

Kirchberg (Hunsrück), Landkreis Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz kommt mit Stand 2026-10-27 auf 526 Solaranlagen und 11,6 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 4.189 Einwohner sind das 2,76 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Kirchberg (Hunsrück) liegt damit 77 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 104 Regionen in diesem Umfeld belegt Kirchberg (Hunsrück) damit Platz 37 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,9 MW, das entspricht etwa 17 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 31 % und eine mittlere Anlagengröße von 22 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,76

kW
▲ +77 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

30,8

%

162 Speicher bei 526 Anlagen

Installiert

11,6 MW

Zubau 12 Mon.

1,9 MW

+17 %

Solaranlagen

526

Einwohner

4.189

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Kirchberg (Hunsrück)?

Segmentierter PV-Zubau in Kirchberg (Hunsrück) — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Heimsegment-Anlagen sind der Gewinner in Kirchberg (Hunsrück): +39 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+39 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -30 %
  • Heimsegment▲ +39 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Kirchberg (Hunsrück): 1.944 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
035November 2025: 1 kW, Vorjahr 5 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 1 kW, Vorjahr 1 kWApril 2026: 2 kWMai 2026: 3 kW, Vorjahr 5 kWJuni 2026: 2 kW, Vorjahr 1 kWJuli 2026: 3 kW, Vorjahr 1 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 3 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWOktober 2026: 4 kW, Vorjahr 2 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
04283November 2025: 47 kW, Vorjahr 33 kWDezember 2025: 37 kW, Vorjahr 30 kWJanuar 2026: 37 kW, Vorjahr 40 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 12 kWMärz 2026: 22 kW, Vorjahr 13 kWApril 2026: 55 kW, Vorjahr 7 kWMai 2026: 43 kW, Vorjahr 55 kWJuni 2026: 83 kW, Vorjahr 40 kWJuli 2026: 14 kW, Vorjahr 37 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWSeptember 2026: 36 kWOktober 2026: 24 kW, Vorjahr 14 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
07231kNovember 2025: 30 kW, Vorjahr 50 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 55 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 1.445 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
11 15 kW -30 %
Heimsegment
2–30 kWp
37 398 kW +39 %
Gewerbe
>30 kWp
3 1,5 MW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 51 1,9 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Kirchberg (Hunsrück) zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Kirchberg (Hunsrück), segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Kirchberg (Hunsrück) 42 Speicher mit zusammen 378 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +173 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+53 %
Anlagen
21
Kapazität
122 kWh
Ø/Anlage
5,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+173 %
Anlagen
21
Kapazität
256 kWh
Ø/Anlage
12,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
42
Kapazität
378 kWh
Ø/Anlage
9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Kirchberg (Hunsrück) im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Kirchberg (Hunsrück) 2,76 kW
Ø Rhein-Hunsrück-Kreis 2,22 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Kirchberg (Hunsrück) hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Kirchberg (Hunsrück) auf?

Mit einer Speicherquote von 31 % gehört Kirchberg (Hunsrück) zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 162 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Mit 2,76 kW pro Kopf liegt Kirchberg (Hunsrück) deutlich über dem Bundesschnitt – 526 Anlagen und 11,6 MW Gesamtleistung belegen den konsequenten Ausbau vor Ort.

Einordnung

Mit Platz 37 von 104 und 70 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Kirchberg (Hunsrück) zu den Vorreitern im Landkreis Rhein-Hunsrück-Kreis. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 2,76 kW pro Einwohner setzen Kirchberg (Hunsrück) deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Rhein-Hunsrück-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Kirchberg (Hunsrück): Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

22,0 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

31 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

51 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Kirchberg (Hunsrück) ist eine Landgemeinde; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. 79 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 10,7 kWp. Gewerbeanlagen über 30 kWp stellen 48 % der Leistung, Hallen- und Betriebsdächer tragen den Ausbau hier stärker als Wohnhäuser. 31 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Kirchberg (Hunsrück) baut derzeit schneller aus als der Bund: 51 neue Anlagen mit 1,9 MW in zwölf Monaten entsprechen 464 Watt je Einwohner, das 2,2-Fache des Bundeswerts und klar über dem Tempo Rheinland-Pfalz'. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau vervielfacht.

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Welche Postleitzahl gehört zu Kirchberg (Hunsrück)?

55481

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Kirchberg (Hunsrück) — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Kirchberg (Hunsrück) gibt es laut solarzubau.de aktuell 526 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 11,6 MW. Das entspricht 2,76 kW pro Einwohner.
162 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 30,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Kirchberg (Hunsrück) [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-kirchberg-hunsrueck/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Kirchberg (Hunsrück) installiert?

In Kirchberg (Hunsrück) sind 11,6 MW PV-Leistung in 526 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 37 von 104 im Landkreis Rhein-Hunsrück-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.189 Einwohner entspricht der Bestand 2,76 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Kirchberg (Hunsrück) im Vergleich da?

Mit 2,76 kW pro Einwohner liegt Kirchberg (Hunsrück) über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rhein-Hunsrück-Kreis belegt Kirchberg (Hunsrück) Platz 37 von 104. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Kirchberg (Hunsrück)?

In Kirchberg (Hunsrück) sind 162 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 30,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Kirchberg (Hunsrück) liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Kirchberg (Hunsrück)?

In den letzten 12 Monaten wurden in Kirchberg (Hunsrück) 1,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 51 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 464 Watt in zwölf Monaten, das 2,2-Fache des Bundesdurchschnitts und mehr als Rheinland-Pfalz insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 17 Prozent – rund 17 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Kirchberg (Hunsrück) üblich?

Eine typische Dachanlage in Kirchberg (Hunsrück) hat 10,7 kWp; das ist der Durchschnitt der 414 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 79 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Kirchberg (Hunsrück) stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 48 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 65 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Kirchberg (Hunsrück)?

Kirchberg (Hunsrück) liegt im Landkreis Rhein-Hunsrück-Kreis im Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Landkreis Rhein-Hunsrück-Kreis gibt es insgesamt 104 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Kirchberg (Hunsrück)?

In Kirchberg (Hunsrück) entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 3 neuen Anlagen und 1,5 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 37 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Kirchberg (Hunsrück)?

In Kirchberg (Hunsrück) wurden in den letzten 12 Monaten 11 Balkonkraftwerke registriert (15 kW). Das sind -30 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Kirchberg (Hunsrück)?

In Kirchberg (Hunsrück) wurden in den letzten 12 Monaten 51 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,9 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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