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41,6× Bundesschnitt
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Rheinland-Pfalz · Rhein-Hunsrück-Kreis

Photovoltaik in Michelbach

Solaranlagen
42 Anlagen
Installierte Leistung
13,2 MW installiert
Leistung pro Einwohner
64,87 kW pro Kopf

41,6× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Michelbach?

Michelbach, Landkreis Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 13,2 MW, verteilt auf 42 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 204 Einwohner sind das 64,87 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Michelbach liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (41,6-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Im Vergleich der 104 Regionen in diesem Umfeld belegt Michelbach damit Platz 1 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,0 MW, das entspricht etwa 0 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 33 % und eine mittlere Anlagengröße von 315 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

64,87

kW
▲ 41,6× Bundesschnitt vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

33,3

%

14 Speicher bei 42 Anlagen

Installiert

13,2 MW

Zubau 12 Mon.

27 kW

+0 %

Solaranlagen

42

Einwohner

204

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Michelbach?

Segmentierter PV-Zubau in Michelbach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Michelbach dominiert das Heimsegment-Segment den Zubau.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
1 2 kW —
Heimsegment
2–30 kWp
2 25 kW —
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 3 27 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Michelbach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Michelbach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Michelbach wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Michelbach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Michelbach 64,87 kW
Ø Rhein-Hunsrück-Kreis 2,22 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Michelbach hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Michelbach auf?

Rechnerisch entfallen auf jeden Einwohner 64,87 kW Photovoltaik – ein Wert, der Michelbach weit vor den meisten Vergleichsregionen platziert.

Überblick

Kaum eine Region in Rheinland-Pfalz kommt an Michelbach heran: 64,87 kW pro Kopf, verteilt auf 42 Anlagen mit zusammen 13,2 MW Leistung.

Einordnung

Platz 1 von 104 im Landkreis Rhein-Hunsrück-Kreis: Michelbach übertrifft den Landesdurchschnitt um 3888 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 64,87 kW pro Einwohner setzen Michelbach deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Rhein-Hunsrück-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Michelbach: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

315 kW

Durchschnitt wird von Freiflächen geprägt; Dachanlagen liegen meist bei 8–15 kW

Anlagen mit Speicher

33 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

3 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Michelbach ist eine Kleinstgemeinde; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, Scheunen und Stallgebäude. 88 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 10,0 kWp. 97 % der Leistung stammen aus Freiflächenanlagen; die Pro-Kopf-Zahl des Ortes sagt deshalb wenig über die Belegung der Dächer. 33 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Der Zubau der letzten zwölf Monate (3 Anlagen, 0,0 MW) geht überwiegend auf Freiflächen- und Gewerbeprojekte zurück; bei 204 Einwohnern sagt eine Pro-Kopf-Zahl hier nichts über die Dächer aus. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 100 % zurückgegangen.

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PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Michelbach?

56288

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Michelbach — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Michelbach gibt es laut solarzubau.de aktuell 42 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 13,2 MW. Das entspricht 64,87 kW pro Einwohner.
14 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 33,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Michelbach [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-michelbach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Michelbach installiert?

In Michelbach sind 13,2 MW PV-Leistung in 42 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 1 von 104 im Landkreis Rhein-Hunsrück-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 204 Einwohner entspricht der Bestand 64,87 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Michelbach im Vergleich da?

Mit 64,87 kW pro Einwohner liegt Michelbach über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rhein-Hunsrück-Kreis belegt Michelbach Platz 1 von 104. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Michelbach?

In Michelbach sind 14 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 33,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Michelbach liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Michelbach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Michelbach 0,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 3 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 132 Watt in zwölf Monaten, rund 37 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Rheinland-Pfalz insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 0 Prozent – rund 0 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Michelbach üblich?

Eine typische Dachanlage in Michelbach hat 10,0 kWp; das ist der Durchschnitt der 37 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 88 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstgemeinde wie Michelbach stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, Scheunen und Stallgebäude. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 97 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 4 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Michelbach?

Michelbach liegt im Landkreis Rhein-Hunsrück-Kreis im Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Landkreis Rhein-Hunsrück-Kreis gibt es insgesamt 104 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Michelbach?

In Michelbach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 2 neuen Anlagen und 25 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Michelbach?

In Michelbach wurden in den letzten 12 Monaten 1 Balkonkraftwerke registriert (2 kW). Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Michelbach?

In Michelbach wurden in den letzten 12 Monaten 3 neue Solaranlagen mit insgesamt 27 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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