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144 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Kleve

Photovoltaik in Kalkar

44 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 1.776 Anlagen mit 31,8 MW Gesamtleistung

Kalkar, Landkreis Kleve in Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 31,8 MW, verteilt auf 1.776 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 14.513 Einwohner sind das 2,19 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Kalkar liegt damit 44 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 16 Regionen in diesem Umfeld belegt Kalkar damit Platz 4 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,5 MW, das entspricht etwa 5 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 44 % und eine mittlere Anlagengröße von 18 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,19

kW
▲ +44 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

43,9

%

779 Speicher bei 1.776 Anlagen

Installiert

31,8 MW

Zubau 12 Mon.

1,5 MW

+5 %

Solaranlagen

1.776

Einwohner

14.513

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Kalkar?

Segmentierter PV-Zubau in Kalkar — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Kalkar trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-10 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -10 %
  • Heimsegment▼ -25 %
  • Gewerbe▼ -51 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Kalkar: 1.471 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01224September 2025: 8 kW, Vorjahr 10 kWOktober 2025: 8 kW, Vorjahr 8 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 8 kW, Vorjahr 7 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 6 kWMärz 2026: 9 kW, Vorjahr 10 kWApril 2026: 24 kW, Vorjahr 15 kWMai 2026: 10 kW, Vorjahr 17 kWJuni 2026: 9 kW, Vorjahr 22 kWJuli 2026: 15 kW, Vorjahr 15 kWAugust 2026: 15 kW, Vorjahr 10 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0148295September 2025: 64 kW, Vorjahr 136 kWOktober 2025: 88 kW, Vorjahr 200 kWNovember 2025: 145 kW, Vorjahr 102 kWDezember 2025: 75 kW, Vorjahr 62 kWJanuar 2026: 46 kW, Vorjahr 295 kWFebruar 2026: 40 kW, Vorjahr 83 kWMärz 2026: 116 kW, Vorjahr 162 kWApril 2026: 74 kW, Vorjahr 52 kWMai 2026: 122 kW, Vorjahr 116 kWJuni 2026: 158 kW, Vorjahr 83 kWJuli 2026: 157 kW, Vorjahr 70 kWAugust 2026: 34 kW, Vorjahr 135 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0100199September 2025: 0 kWOktober 2025: 55 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 59 kWJanuar 2026: 100 kW, Vorjahr 199 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 44 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 36 kW, Vorjahr 57 kWJuli 2026: 35 kW, Vorjahr 98 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
0713September 2025: 0 kWOktober 2025: 13 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
80 113 kW -10 %
Heimsegment
2–30 kWp
98 1,1 MW -25 %
Gewerbe
>30 kWp
4 225 kW -51 %
Freifläche
Freifläche
1 13 kW
Gesamt 183 1,5 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Kalkar zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Kalkar, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Kalkar 138 Speicher mit zusammen 1,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +8 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+8 %
Anlagen
81
Kapazität
435 kWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-11 %
Anlagen
57
Kapazität
806 kWh
Ø/Anlage
14,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
138
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Kalkar im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Kalkar 2,19 kW
Ø Kleve 1,79 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Kalkar liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Kalkar auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 44 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 779 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Kalkar setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

1.776 Solaranlagen, 31,8 MW Gesamtleistung: Kalkar schneidet beim PV-Ausbau besser ab als der Großteil der deutschen Kommunen. Die Region in Nordrhein-Westfalen nutzt ihr Solarpotenzial aktiv.

Einordnung

Platz 4 von 16 im Landkreis Kleve: Kalkar übertrifft den Landesdurchschnitt um 153 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. Deutschlandweit eingeordnet schneidet Kalkar mit 2,19 kW pro Einwohner leicht überdurchschnittlich ab.

Gemeinden im Landkreis Kleve

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Kalkar?

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Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Kalkar — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Kalkar gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.776 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 31,8 MW. Das entspricht 2,19 kW pro Einwohner.
779 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 43,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Kalkar [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-kalkar/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Kalkar installiert?

In Kalkar sind 31,8 MW PV-Leistung in 1.776 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 4 von 16 im Landkreis Kleve. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 14.513 Einwohner entspricht der Bestand 2,19 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Kalkar im Vergleich da?

Mit 2,19 kW pro Einwohner liegt Kalkar über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Kleve belegt Kalkar Platz 4 von 16. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Kalkar?

In Kalkar sind 779 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 43,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Kalkar?

In den letzten 12 Monaten wurden in Kalkar 1,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 183 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Kalkar?

Kalkar liegt im Landkreis Kleve im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Kleve gibt es insgesamt 16 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Kalkar?

In Kalkar entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 98 neuen Anlagen und 1,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 4 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Kalkar?

In Kalkar wurden in den letzten 12 Monaten 80 Balkonkraftwerke registriert (113 kW). Das sind -10 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Kalkar?

In Kalkar wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (13 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Kalkar?

In Kalkar wurden in den letzten 12 Monaten 183 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,5 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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