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72 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Hessen · Lahn-Dill-Kreis

Photovoltaik in Herborn

28 % unter Bundesdurchschnitt

1.580 Anlagen mit 22,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Herborn, Landkreis Lahn-Dill-Kreis in Hessen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 22,3 MW, verteilt auf 1.580 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 20.421 Einwohner sind das 1,09 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Herborn liegt damit 28 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 23 Regionen in diesem Umfeld belegt Herborn damit Platz 14 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,5 MW, das entspricht etwa 7 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 35 % und eine mittlere Anlagengröße von 14 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,09

kW
▼ -28 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

35,0

%

553 Speicher bei 1.580 Anlagen

Installiert

22,3 MW

Zubau 12 Mon.

1,5 MW

+7 %

Solaranlagen

1.580

Einwohner

20.421

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Herborn?

Segmentierter PV-Zubau in Herborn — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Herborn wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+6 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +6 %
  • Heimsegment▼ -10 %
  • Gewerbe▼ -28 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Herborn: 1.483 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01632September 2025: 22 kW, Vorjahr 5 kWOktober 2025: 1 kW, Vorjahr 8 kWNovember 2025: 4 kW, Vorjahr 7 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 7 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 13 kW, Vorjahr 29 kWApril 2026: 18 kW, Vorjahr 14 kWMai 2026: 32 kW, Vorjahr 21 kWJuni 2026: 19 kW, Vorjahr 9 kWJuli 2026: 21 kW, Vorjahr 22 kWAugust 2026: 13 kW, Vorjahr 18 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
087173September 2025: 89 kW, Vorjahr 125 kWOktober 2025: 95 kW, Vorjahr 92 kWNovember 2025: 65 kW, Vorjahr 60 kWDezember 2025: 91 kW, Vorjahr 148 kWJanuar 2026: 65 kW, Vorjahr 94 kWFebruar 2026: 53 kW, Vorjahr 95 kWMärz 2026: 89 kW, Vorjahr 30 kWApril 2026: 173 kW, Vorjahr 100 kWMai 2026: 20 kW, Vorjahr 101 kWJuni 2026: 90 kW, Vorjahr 51 kWJuli 2026: 167 kW, Vorjahr 124 kWAugust 2026: 7 kW, Vorjahr 97 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
080160September 2025: 0 kWOktober 2025: 100 kW, Vorjahr 100 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 115 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 147 kW, Vorjahr 65 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 69 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 160 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
03k6kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 6.298 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
111 152 kW +6 %
Heimsegment
2–30 kWp
82 1 MW -10 %
Gewerbe
>30 kWp
4 316 kW -28 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 198 1,5 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Herborn zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Herborn, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Herborn 144 Speicher mit zusammen 1,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +30 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-3 %
Anlagen
86
Kapazität
378 kWh
Ø/Anlage
4,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+30 %
Anlagen
54
Kapazität
749 kWh
Ø/Anlage
13,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
3
Kapazität
104 kWh
Ø/Anlage
34,7 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
144
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
8,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Herborn im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Herborn 1,09 kW
Ø Lahn-Dill-Kreis 1,03 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Herborn hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Herborn auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 35 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 553 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Herborn setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Mit 1,09 kW pro Kopf liegt Herborn noch unter dem Bundesschnitt. 1.580 Anlagen und 22,3 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Im Ranking des Landkreises Lahn-Dill-Kreis steht Herborn auf Platz 14 von 23 und liegt damit über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Lahn-Dill-Kreis

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Welche Postleitzahlen gehören zu Herborn?

3574535764

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Herborn — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Herborn gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.580 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 22,3 MW. Das entspricht 1,09 kW pro Einwohner.
553 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 35,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Herborn [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-herborn-he/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Herborn installiert?

In Herborn sind 22,3 MW PV-Leistung in 1.580 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 14 von 23 im Landkreis Lahn-Dill-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 20.421 Einwohner entspricht der Bestand 1,09 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Herborn im Vergleich da?

Mit 1,09 kW pro Einwohner liegt Herborn unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Lahn-Dill-Kreis belegt Herborn Platz 14 von 23. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Herborn?

In Herborn sind 553 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 35,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Herborn?

In den letzten 12 Monaten wurden in Herborn 1,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 198 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Herborn?

Herborn liegt im Landkreis Lahn-Dill-Kreis im Bundesland Hessen. Im Landkreis Lahn-Dill-Kreis gibt es insgesamt 23 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Herborn?

In Herborn entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 82 neuen Anlagen und 1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 4 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Herborn?

In Herborn wurden in den letzten 12 Monaten 111 Balkonkraftwerke registriert (152 kW). Das sind +6 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Herborn?

In Herborn wurden in den letzten 12 Monaten 198 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,5 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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