Zum Inhalt springen
Solarzubau Deutschland Logo
74 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Hessen · Main-Kinzig-Kreis

Photovoltaik in Bruchköbel

26 % unter Bundesdurchschnitt

1.370 Anlagen mit 22,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Bruchköbel, Landkreis Main-Kinzig-Kreis in Hessen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.370 Solaranlagen und 22,9 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 20.509 Einwohner sind das 1,12 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Bruchköbel liegt damit 26 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 28 Regionen in diesem Umfeld belegt Bruchköbel damit Platz 18 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,2 MW, das entspricht etwa 5 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 46 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 17 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,12

kW
▼ -26 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

46,5

%

637 Speicher bei 1.370 Anlagen

Installiert

22,9 MW

Zubau 12 Mon.

1,2 MW

+5 %

Solaranlagen

1.370

Einwohner

20.509

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Bruchköbel?

Segmentierter PV-Zubau in Bruchköbel — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Bruchköbel wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+10 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +10 %
  • Heimsegment▼ -36 %
  • Gewerbe▼ -55 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Bruchköbel: 1.220 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01019September 2025: 11 kW, Vorjahr 7 kWOktober 2025: 6 kW, Vorjahr 13 kWNovember 2025: 10 kW, Vorjahr 5 kWDezember 2025: 7 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 7 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 14 kW, Vorjahr 9 kWApril 2026: 18 kW, Vorjahr 12 kWMai 2026: 18 kW, Vorjahr 16 kWJuni 2026: 17 kW, Vorjahr 12 kWJuli 2026: 19 kW, Vorjahr 19 kWAugust 2026: 9 kW, Vorjahr 14 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0109217September 2025: 90 kW, Vorjahr 146 kWOktober 2025: 28 kW, Vorjahr 217 kWNovember 2025: 40 kW, Vorjahr 82 kWDezember 2025: 98 kW, Vorjahr 62 kWJanuar 2026: 36 kW, Vorjahr 82 kWFebruar 2026: 74 kW, Vorjahr 104 kWMärz 2026: 99 kW, Vorjahr 54 kWApril 2026: 47 kW, Vorjahr 138 kWMai 2026: 69 kW, Vorjahr 139 kWJuni 2026: 66 kW, Vorjahr 88 kWJuli 2026: 97 kW, Vorjahr 130 kWAugust 2026: 111 kW, Vorjahr 87 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0151302September 2025: 70 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 76 kWNovember 2025: 100 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 86 kWJanuar 2026: 56 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 34 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 302 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
91 134 kW +10 %
Heimsegment
2–30 kWp
79 856 kW -36 %
Gewerbe
>30 kWp
3 226 kW -55 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 175 1,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Bruchköbel zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Bruchköbel, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Bruchköbel 141 Speicher mit zusammen 1,1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,6 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-6 %
Anlagen
98
Kapazität
481 kWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-34 %
Anlagen
41
Kapazität
574 kWh
Ø/Anlage
14 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
141
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
7,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Bruchköbel im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Bruchköbel 1,12 kW
Ø Main-Kinzig-Kreis 1,45 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Bruchköbel hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Bruchköbel auf?

Mit einer Speicherquote von 46 % gehört Bruchköbel zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 637 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

22,9 MW Solarleistung aus 1.370 Anlagen – Bruchköbel hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Hessen gegeben.

Einordnung

Platz 18 von 28: Bruchköbel liegt im Landkreis Main-Kinzig-Kreis spürbar über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit betrachtet liegt Bruchköbel mit 1,12 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Main-Kinzig-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

Bruchköbel vergleichen

Wie steht deine Gemeinde im direkten Duell?

Zum Vergleichstool →

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

Ähnliche Gemeinden in Hessen

Teile diesen Vergleich:X / TwitterLinkedIn

Welche Postleitzahlen gehören zu Bruchköbel?

61130634526348663526

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Bruchköbel — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Bruchköbel gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.370 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 22,9 MW. Das entspricht 1,12 kW pro Einwohner.
637 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 46,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Bruchköbel [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-bruchkoebel/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Bruchköbel installiert?

In Bruchköbel sind 22,9 MW PV-Leistung in 1.370 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 18 von 28 im Landkreis Main-Kinzig-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 20.509 Einwohner entspricht der Bestand 1,12 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Bruchköbel im Vergleich da?

Mit 1,12 kW pro Einwohner liegt Bruchköbel unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Main-Kinzig-Kreis belegt Bruchköbel Platz 18 von 28. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Bruchköbel?

In Bruchköbel sind 637 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 46,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Bruchköbel?

In den letzten 12 Monaten wurden in Bruchköbel 1,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 175 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Bruchköbel?

Bruchköbel liegt im Landkreis Main-Kinzig-Kreis im Bundesland Hessen. Im Landkreis Main-Kinzig-Kreis gibt es insgesamt 28 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Bruchköbel?

In Bruchköbel entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 79 neuen Anlagen und 856 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Bruchköbel?

In Bruchköbel wurden in den letzten 12 Monaten 91 Balkonkraftwerke registriert (134 kW). Das sind +10 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Bruchköbel?

In Bruchköbel wurden in den letzten 12 Monaten 175 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

Stimmt hier eine Zahl nicht? Fehler melden — die Mail ist bereits mit Seite und Datenstand vorbereitet.