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125 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Hessen · Lahn-Dill-Kreis

Photovoltaik in Hohenahr

25 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 597 Anlagen mit 9,3 MW Gesamtleistung

Hohenahr, Landkreis Lahn-Dill-Kreis in Hessen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 597 Solaranlagen und 9,3 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 4.874 Einwohnern entspricht das 1,90 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Hohenahr liegt damit 25 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 2 von 23 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,6 MW neue Leistung hinzu – rund 6 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 38 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 15 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,90

kW
▲ +25 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

38,0

%

227 Speicher bei 597 Anlagen

Installiert

9,3 MW

Zubau 12 Mon.

0,6 MW

+6 %

Solaranlagen

597

Einwohner

4.874

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Hohenahr?

Segmentierter PV-Zubau in Hohenahr — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Hohenahr setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-1 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -1 %
  • Heimsegment▼ -22 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Hohenahr: 571 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0611September 2025: 5 kW, Vorjahr 1 kWOktober 2025: 6 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWApril 2026: 11 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 7 kW, Vorjahr 8 kWJuni 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWJuli 2026: 7 kW, Vorjahr 11 kWAugust 2026: 5 kW, Vorjahr 7 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
056112September 2025: 75 kW, Vorjahr 43 kWOktober 2025: 44 kW, Vorjahr 95 kWNovember 2025: 23 kW, Vorjahr 54 kWDezember 2025: 22 kW, Vorjahr 63 kWJanuar 2026: 37 kW, Vorjahr 53 kWFebruar 2026: 16 kW, Vorjahr 19 kWMärz 2026: 19 kW, Vorjahr 38 kWApril 2026: 49 kW, Vorjahr 62 kWMai 2026: 86 kW, Vorjahr 93 kWJuni 2026: 39 kW, Vorjahr 7 kWJuli 2026: 62 kW, Vorjahr 112 kWAugust 2026: 51 kW, Vorjahr 32 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe — kein Zubau in den letzten 24 Monaten
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
34 47 kW -1 %
Heimsegment
2–30 kWp
44 524 kW -22 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 78 571 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Hohenahr zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Hohenahr, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Hohenahr 69 Speicher mit zusammen 589 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +20 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+20 %
Anlagen
44
Kapazität
242 kWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-3 %
Anlagen
24
Kapazität
305 kWh
Ø/Anlage
12,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
41 kWh
Ø/Anlage
41 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
69
Kapazität
589 kWh
Ø/Anlage
8,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Hohenahr im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Hohenahr 1,90 kW
Ø Lahn-Dill-Kreis 1,03 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Hohenahr liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Hohenahr auf?

227 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Hohenahr – eine Quote von 38 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Mit 1,90 kW pro Einwohner liegt Hohenahr spürbar über dem Bundesdurchschnitt. 597 Anlagen und 9,3 MW Leistung untermauern diesen Vorsprung.

Einordnung

Hohenahr führt das Feld im Landkreis Lahn-Dill-Kreis deutlich an: Platz 2 von 23, 99 % über dem Landesschnitt. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Hohenahr nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Lahn-Dill-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Hohenahr?

35644

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Hohenahr — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Hohenahr gibt es laut solarzubau.de aktuell 597 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 9,3 MW. Das entspricht 1,90 kW pro Einwohner.
227 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 38,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Hohenahr [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-hohenahr/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Hohenahr installiert?

In Hohenahr sind 9,3 MW PV-Leistung in 597 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 2 von 23 im Landkreis Lahn-Dill-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.874 Einwohner entspricht der Bestand 1,90 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Hohenahr im Vergleich da?

Mit 1,90 kW pro Einwohner liegt Hohenahr über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Lahn-Dill-Kreis belegt Hohenahr Platz 2 von 23. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Hohenahr?

In Hohenahr sind 227 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 38,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Hohenahr?

In den letzten 12 Monaten wurden in Hohenahr 0,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 78 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Hohenahr?

Hohenahr liegt im Landkreis Lahn-Dill-Kreis im Bundesland Hessen. Im Landkreis Lahn-Dill-Kreis gibt es insgesamt 23 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Hohenahr?

In Hohenahr entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 44 neuen Anlagen und 524 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 34 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Hohenahr?

In Hohenahr wurden in den letzten 12 Monaten 34 Balkonkraftwerke registriert (47 kW). Das sind -1 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Hohenahr?

In Hohenahr wurden in den letzten 12 Monaten 78 neue Solaranlagen mit insgesamt 571 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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