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228 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Niedersachsen · Emsland

Photovoltaik in Haselünne

2,3× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Haselünne, Landkreis Emsland (Niedersachsen) zählt mit Stand 2026-08-28 2.270 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 46,9 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 13.527 Einwohner sind das 3,47 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Haselünne liegt damit 128 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 60 Regionen in diesem Umfeld belegt Haselünne damit Platz 45 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 2,5 MW, das entspricht etwa 5 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 47 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 21 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,47

kW
▲ +128 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

46,8

%

1.062 Speicher bei 2.270 Anlagen

Installiert

46,9 MW

Zubau 12 Mon.

2,5 MW

+5 %

Solaranlagen

2.270

Einwohner

13.527

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Haselünne?

Segmentierter PV-Zubau in Haselünne — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Haselünne trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-11 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -11 %
  • Heimsegment▼ -11 %
  • Gewerbe▼ -72 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Haselünne: 2.530 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01121September 2025: 6 kW, Vorjahr 2 kWOktober 2025: 4 kW, Vorjahr 3 kWNovember 2025: 5 kW, Vorjahr 10 kWDezember 2025: 1 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 7 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 7 kW, Vorjahr 13 kWApril 2026: 11 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 21 kW, Vorjahr 16 kWJuni 2026: 7 kW, Vorjahr 9 kWJuli 2026: 10 kW, Vorjahr 16 kWAugust 2026: 3 kW, Vorjahr 11 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0150300September 2025: 139 kW, Vorjahr 214 kWOktober 2025: 158 kW, Vorjahr 226 kWNovember 2025: 142 kW, Vorjahr 204 kWDezember 2025: 113 kW, Vorjahr 147 kWJanuar 2026: 151 kW, Vorjahr 253 kWFebruar 2026: 19 kW, Vorjahr 165 kWMärz 2026: 270 kW, Vorjahr 163 kWApril 2026: 174 kW, Vorjahr 186 kWMai 2026: 209 kW, Vorjahr 115 kWJuni 2026: 300 kW, Vorjahr 125 kWJuli 2026: 149 kW, Vorjahr 160 kWAugust 2026: 99 kW, Vorjahr 200 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0437874September 2025: 0 kW, Vorjahr 874 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 94 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 228 kWDezember 2025: 91 kWJanuar 2026: 92 kW, Vorjahr 291 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 38 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 75 kWApril 2026: 137 kW, Vorjahr 98 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 193 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 64 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 86 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
64 85 kW -11 %
Heimsegment
2–30 kWp
157 1,9 MW -11 %
Gewerbe
>30 kWp
4 513 kW -72 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 226 2,5 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Haselünne zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Haselünne, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Haselünne 183 Speicher mit zusammen 1,9 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +13 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+0 %
Anlagen
117
Kapazität
813 kWh
Ø/Anlage
6,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+13 %
Anlagen
62
Kapazität
856 kWh
Ø/Anlage
13,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
156 kWh
Ø/Anlage
78 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
183
Kapazität
1,9 MWh
Ø/Anlage
10,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Haselünne im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Haselünne 3,47 kW
Ø Emsland 3,22 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Haselünne erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Haselünne auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 47 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 1.062 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Haselünne setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Kaum eine Region in Niedersachsen kommt an Haselünne heran: 3,47 kW pro Kopf, verteilt auf 2.270 Anlagen mit zusammen 46,9 MW Leistung.

Einordnung

Mit Platz 45 von 60 und 142 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Haselünne zu den Vorreitern im Landkreis Emsland. 3,47 kW pro Kopf heben Haselünne auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Emsland

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Haselünne?

4971649740

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Haselünne — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Haselünne gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.270 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 46,9 MW. Das entspricht 3,47 kW pro Einwohner.
1.062 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 46,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Haselünne [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-haseluenne/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Haselünne installiert?

In Haselünne sind 46,9 MW PV-Leistung in 2.270 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 45 von 60 im Landkreis Emsland. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 13.527 Einwohner entspricht der Bestand 3,47 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Haselünne im Vergleich da?

Mit 3,47 kW pro Einwohner liegt Haselünne über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Emsland belegt Haselünne Platz 45 von 60. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Haselünne?

In Haselünne sind 1.062 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 46,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Haselünne?

In den letzten 12 Monaten wurden in Haselünne 2,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 226 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Haselünne?

Haselünne liegt im Landkreis Emsland im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Emsland gibt es insgesamt 60 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Haselünne?

In Haselünne entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 157 neuen Anlagen und 1,9 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 4 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Haselünne?

In Haselünne wurden in den letzten 12 Monaten 64 Balkonkraftwerke registriert (85 kW). Das sind -11 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Haselünne?

In Haselünne wurden in den letzten 12 Monaten 226 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,5 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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