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205 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Niedersachsen · Cloppenburg

Photovoltaik in Löningen

2,1× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Löningen, Landkreis Cloppenburg (Niedersachsen) zählt mit Stand 2026-08-28 1.940 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 44,7 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 14.307 Einwohnern entspricht das 3,12 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Löningen liegt damit 105 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 10 von 13 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 3,4 MW neue Leistung hinzu – rund 8 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 46 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 23 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,12

kW
▲ +105 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

46,1

%

895 Speicher bei 1.940 Anlagen

Installiert

44,7 MW

Zubau 12 Mon.

3,4 MW

+8 %

Solaranlagen

1.940

Einwohner

14.307

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Löningen?

Segmentierter PV-Zubau in Löningen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Löningen trägt das Gewerbe-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-34 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -34 %
  • Heimsegment▼ -40 %
  • Gewerbe▼ -44 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Löningen: 3.445 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0917September 2025: 5 kW, Vorjahr 10 kWOktober 2025: 4 kW, Vorjahr 7 kWNovember 2025: 1 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 8 kWMärz 2026: 4 kW, Vorjahr 14 kWApril 2026: 12 kW, Vorjahr 6 kWMai 2026: 5 kW, Vorjahr 11 kWJuni 2026: 9 kW, Vorjahr 6 kWJuli 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWAugust 2026: 13 kW, Vorjahr 17 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0189377September 2025: 118 kW, Vorjahr 286 kWOktober 2025: 30 kW, Vorjahr 334 kWNovember 2025: 106 kW, Vorjahr 160 kWDezember 2025: 66 kW, Vorjahr 313 kWJanuar 2026: 240 kW, Vorjahr 377 kWFebruar 2026: 141 kW, Vorjahr 160 kWMärz 2026: 51 kW, Vorjahr 113 kWApril 2026: 125 kW, Vorjahr 153 kWMai 2026: 73 kW, Vorjahr 159 kWJuni 2026: 199 kW, Vorjahr 39 kWJuli 2026: 216 kW, Vorjahr 128 kWAugust 2026: 36 kW, Vorjahr 101 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
08002kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 1.600 kWNovember 2025: 90 kW, Vorjahr 91 kWDezember 2025: 34 kW, Vorjahr 492 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 178 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 35 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 280 kWMai 2026: 1.368 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 814 kWJuli 2026: 442 kW, Vorjahr 70 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
43 60 kW -34 %
Heimsegment
2–30 kWp
107 1,4 MW -40 %
Gewerbe
>30 kWp
5 2 MW -44 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 158 3,4 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Löningen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Löningen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Löningen 122 Speicher mit zusammen 5,1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 42 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-16 %
Anlagen
84
Kapazität
549 kWh
Ø/Anlage
6,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-53 %
Anlagen
31
Kapazität
442 kWh
Ø/Anlage
14,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
4
Kapazität
186 kWh
Ø/Anlage
46,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Anlagen
1
Kapazität
3,9 MWh
Ø/Anlage
3.925 kWh
Gesamt
Anlagen
122
Kapazität
5,1 MWh
Ø/Anlage
42 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Löningen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Löningen 3,12 kW
Ø Cloppenburg 3,23 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Löningen erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Löningen auf?

895 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Löningen – eine Quote von 46 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

3,12 kW Solarleistung pro Einwohner – dieser Wert stellt Löningen an die Spitze des bundesweiten Vergleichs. 1.940 Anlagen und 44,7 MW Gesamtleistung stehen hinter dieser Bilanz.

Einordnung

Innerhalb des Landkreises Cloppenburg belegt Löningen Platz 10 von 13 – ganze 118 % über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit betrachtet gehört Löningen mit 3,12 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Cloppenburg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Löningen?

4962449637

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Löningen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Löningen gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.940 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 44,7 MW. Das entspricht 3,12 kW pro Einwohner.
895 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 46,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Löningen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-loeningen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Löningen installiert?

In Löningen sind 44,7 MW PV-Leistung in 1.940 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 10 von 13 im Landkreis Cloppenburg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 14.307 Einwohner entspricht der Bestand 3,12 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Löningen im Vergleich da?

Mit 3,12 kW pro Einwohner liegt Löningen über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Cloppenburg belegt Löningen Platz 10 von 13. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Löningen?

In Löningen sind 895 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 46,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Löningen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Löningen 3,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 158 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Löningen?

Löningen liegt im Landkreis Cloppenburg im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Cloppenburg gibt es insgesamt 13 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Löningen?

In Löningen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 5 neuen Anlagen und 2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 107 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Löningen?

In Löningen wurden in den letzten 12 Monaten 43 Balkonkraftwerke registriert (60 kW). Das sind -34 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Löningen?

In Löningen wurden in den letzten 12 Monaten 158 neue Solaranlagen mit insgesamt 3,4 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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