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8,3× Bundesschnitt
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Niedersachsen · Emsland

Photovoltaik in Rastdorf

Solaranlagen
360 Anlagen
Installierte Leistung
14,1 MW installiert
Leistung pro Einwohner
12,98 kW pro Kopf

8,3× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Rastdorf?

Rastdorf, Landkreis Emsland (Niedersachsen) zählt mit Stand 2026-10-27 360 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 14,1 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 1.085 Einwohnern entspricht das 12,98 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Rastdorf liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (8,3-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Das reicht für Platz 2 von 60 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,3 MW neue Leistung hinzu – rund 2 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 25 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 39 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

12,98

kW
▲ 8,3× Bundesschnitt vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

25,0

%

90 Speicher bei 360 Anlagen

Installiert

14,1 MW

Zubau 12 Mon.

0,3 MW

+2 %

Solaranlagen

360

Einwohner

1.085

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Rastdorf?

Segmentierter PV-Zubau in Rastdorf — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Rastdorf trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
4 7 kW -21 %
Heimsegment
2–30 kWp
15 189 kW -7 %
Gewerbe
>30 kWp
2 98 kW -93 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 21 295 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Rastdorf zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Rastdorf, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Rastdorf wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Rastdorf im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Rastdorf 12,98 kW
Ø Emsland 3,26 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Rastdorf hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Rastdorf auf?

Was die Zahlen konkret bedeuten: Mit 12,98 kW pro Einwohner kann Rastdorf rechnerisch einen erheblichen Teil des eigenen Strombedarfs solar decken. Das macht die Region zu einem Vorbild für die dezentrale Energieversorgung – nicht nur in der Theorie, sondern messbar in den Einspeisedaten.

Überblick

12,98 kW Solarleistung pro Einwohner – dieser Wert stellt Rastdorf an die Spitze des bundesweiten Vergleichs. 360 Anlagen und 14,1 MW Gesamtleistung stehen hinter dieser Bilanz.

Einordnung

Innerhalb des Landkreises Emsland belegt Rastdorf Platz 2 von 60 – ganze 772 % über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit betrachtet gehört Rastdorf mit 12,98 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Emsland

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Rastdorf: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

39,1 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

25 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

21 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Rastdorf ist eine Landgemeinde; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. 69 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 15,0 kWp. Gewerbeanlagen über 30 kWp stellen 73 % der Leistung, Hallen- und Betriebsdächer tragen den Ausbau hier stärker als Wohnhäuser. Nur 25 % der Anlagen in Rastdorf haben einen Speicher, deutlich weniger als im Bund (rund 40 %). Das liegt meist an einem älteren Bestand aus der Volleinspeisungszeit, nicht an den Dächern.

21 Anlagen und 0,3 MW kamen in Rastdorf binnen zwölf Monaten hinzu. Je Einwohner sind das 272 Watt, etwas mehr als im Bundesschnitt und klar über dem Tempo Niedersachsens. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 82 % zurückgegangen.

In Niedersachsen gilt eine Solarpflicht bei Neubauten, seit 2025 auch für Wohngebäude und Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Rastdorf?

26901

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Rastdorf — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Rastdorf gibt es laut solarzubau.de aktuell 360 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 14,1 MW. Das entspricht 12,98 kW pro Einwohner.
90 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 25,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Rastdorf [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-rastdorf/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Rastdorf installiert?

In Rastdorf sind 14,1 MW PV-Leistung in 360 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 2 von 60 im Landkreis Emsland. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 1.085 Einwohner entspricht der Bestand 12,98 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Rastdorf im Vergleich da?

Mit 12,98 kW pro Einwohner liegt Rastdorf über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Emsland belegt Rastdorf Platz 2 von 60. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Rastdorf?

In Rastdorf sind 90 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 25,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Rastdorf liegt damit spürbar unter dem Bundeswert, was typisch für Orte mit vielen älteren Volleinspeiseanlagen ist. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Rastdorf?

In den letzten 12 Monaten wurden in Rastdorf 0,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 21 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 272 Watt in zwölf Monaten, etwas mehr als der Bundesdurchschnitt und mehr als Niedersachsen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 2 Prozent – rund 2 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Rastdorf üblich?

Eine typische Dachanlage in Rastdorf hat 15,0 kWp; das ist der Durchschnitt der 250 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 69 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Rastdorf stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 73 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 22 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Rastdorf?

Rastdorf liegt im Landkreis Emsland im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Emsland gibt es insgesamt 60 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Rastdorf?

In Rastdorf entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 15 neuen Anlagen und 189 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Rastdorf?

In Rastdorf wurden in den letzten 12 Monaten 4 Balkonkraftwerke registriert (7 kW). Das sind -21 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Rastdorf?

In Rastdorf wurden in den letzten 12 Monaten 21 neue Solaranlagen mit insgesamt 295 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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