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27 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Sachsen-Anhalt · Halle (Saale)

Photovoltaik in Halle (Saale)

Solaranlagen
6.025 Anlagen
Installierte Leistung
94,9 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,42 kW pro Kopf

73 % unter Bundesdurchschnitt

6.025 Anlagen mit 94,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Halle (Saale)?

Halle (Saale), kreisfreie Stadt in Sachsen-Anhalt kommt mit Stand 2026-10-27 auf 6.025 Solaranlagen und 94,9 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 226.767 Einwohnern entspricht das 0,42 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Halle (Saale) liegt damit 73 % unter dem Bundeswert. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 6,7 MW neue Leistung hinzu – rund 7 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 48 % und eine mittlere Anlagengröße von 16 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,42

kW
▼ -73 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,8

%

2.879 Speicher bei 6.025 Anlagen

Installiert

94,9 MW

Zubau 12 Mon.

6,7 MW

+7 %

Solaranlagen

6.025

Einwohner

226.767

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Halle (Saale)?

Segmentierter PV-Zubau in Halle (Saale) — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Halle (Saale) trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+4 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +4 %
  • Heimsegment▼ -27 %
  • Gewerbe▼ -81 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Halle (Saale): 6.676 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
052104November 2025: 38 kW, Vorjahr 37 kWDezember 2025: 25 kW, Vorjahr 18 kWJanuar 2026: 20 kW, Vorjahr 23 kWFebruar 2026: 25 kW, Vorjahr 45 kWMärz 2026: 86 kW, Vorjahr 79 kWApril 2026: 90 kW, Vorjahr 60 kWMai 2026: 104 kW, Vorjahr 76 kWJuni 2026: 78 kW, Vorjahr 72 kWJuli 2026: 72 kW, Vorjahr 76 kWAugust 2026: 68 kW, Vorjahr 70 kWSeptember 2026: 49 kW, Vorjahr 81 kWOktober 2026: 43 kW, Vorjahr 35 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
07351kNovember 2025: 534 kW, Vorjahr 422 kWDezember 2025: 383 kW, Vorjahr 620 kWJanuar 2026: 393 kW, Vorjahr 1.469 kWFebruar 2026: 289 kW, Vorjahr 367 kWMärz 2026: 519 kW, Vorjahr 585 kWApril 2026: 310 kW, Vorjahr 325 kWMai 2026: 396 kW, Vorjahr 359 kWJuni 2026: 414 kW, Vorjahr 345 kWJuli 2026: 465 kW, Vorjahr 475 kWAugust 2026: 384 kW, Vorjahr 638 kWSeptember 2026: 325 kW, Vorjahr 331 kWOktober 2026: 250 kW, Vorjahr 485 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
01k2kNovember 2025: 43 kW, Vorjahr 253 kWDezember 2025: 246 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 83 kWFebruar 2026: 225 kW, Vorjahr 627 kWMärz 2026: 414 kWApril 2026: 145 kW, Vorjahr 2.049 kWMai 2026: 65 kW, Vorjahr 216 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 500 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 2.043 kWAugust 2026: 83 kW, Vorjahr 75 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 632 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 110 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
048November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 8 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
508 697 kW +4 %
Heimsegment
2–30 kWp
429 4,7 MW -27 %
Gewerbe
>30 kWp
12 1,2 MW -81 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 959 6,7 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Halle (Saale) zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Halle (Saale), segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Halle (Saale) 669 Speicher mit zusammen 29,1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 43,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +360 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-1 %
Anlagen
446
Kapazität
2,1 MWh
Ø/Anlage
4,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+11 %
Anlagen
203
Kapazität
2,8 MWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+360 %
Anlagen
10
Kapazität
1,4 MWh
Ø/Anlage
141,9 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
669
Kapazität
29,1 MWh
Ø/Anlage
43,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Halle (Saale) im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Halle (Saale) 0,42 kW
Ø Halle (Saale) 0,42 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Halle (Saale) hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Halle (Saale) auf?

2.879 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Halle (Saale) – eine Quote von 48 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

94,9 MW Solarleistung aus 6.025 Anlagen – Halle (Saale) hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Sachsen-Anhalt gegeben.

Einordnung

Halle (Saale) liegt im Bundesland Sachsen-Anhalt. Das vollständige Ranking aller Regionen finden Sie auf der Bundesland-Seite.

Halle (Saale) vergleichen

Wie steht deine Gemeinde im direkten Duell?

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Solaranlage planen in Halle (Saale): Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

15,7 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

48 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

959 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Halle (Saale) ist eine Großstadt; den Bestand prägen Mehrfamilienhäuser, Gewerbe- und Industriedächer sowie Balkonkraftwerke. 61 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 9,5 kWp. Gewerbeanlagen über 30 kWp stellen 42 % der Leistung, Hallen- und Betriebsdächer tragen den Ausbau hier stärker als Wohnhäuser. Die Speicherquote von 48 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Halle (Saale) verbreitet, aber kein Automatismus.

Zubau findet in Halle (Saale) derzeit kaum statt: 959 neue Anlagen mit 6,7 MW in zwölf Monaten, 29 Watt je Einwohner und damit weit unter dem Bundeswert, unter dem Tempo Sachsen-Anhalts. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 52 % zurückgegangen.

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Halle (Saale)?

061080611006112061140611606118061200612206124061260612806130061320618406193

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Halle (Saale) — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Halle (Saale) gibt es laut solarzubau.de aktuell 6.025 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 94,9 MW. Das entspricht 0,42 kW pro Einwohner.
2.879 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Halle (Saale) [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-halle-saale/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Halle (Saale) installiert?

In Halle (Saale) sind 94,9 MW PV-Leistung in 6.025 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 226.767 Einwohner entspricht der Bestand 0,42 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Halle (Saale) im Vergleich da?

Mit 0,42 kW pro Einwohner liegt Halle (Saale) unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Halle (Saale)?

In Halle (Saale) sind 2.879 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Halle (Saale) liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Halle (Saale)?

In den letzten 12 Monaten wurden in Halle (Saale) 6,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 959 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 29 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Sachsen-Anhalt insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Halle (Saale) üblich?

Eine typische Dachanlage in Halle (Saale) hat 9,5 kWp; das ist der Durchschnitt der 3.678 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 61 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Großstadt wie Halle (Saale) stehen dahinter überwiegend Mehrfamilienhäuser, Gewerbe- und Industriedächer sowie Balkonkraftwerke. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 42 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 2.086 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Ist Halle (Saale) eine kreisfreie Stadt?

Halle (Saale) ist eine kreisfreie Stadt in Sachsen-Anhalt. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und gehören keinem Kreis an. Für die Auswertung des Solarausbaus bedeutet das: Die Stadt bildet ihre eigene Vergleichsgruppe, ein Ranking innerhalb eines Landkreises gibt es nicht. Verglichen wird stattdessen mit den übrigen Regionen in Sachsen-Anhalt und mit dem Bundesdurchschnitt. Auf dieser Seite finden sich deshalb dieselben Kennzahlen wie für eine Gemeinde – Bestand, Leistung pro Kopf, Speicherquote und Zubau der letzten zwölf Monate –, nur ohne kreisinternen Vergleich.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Halle (Saale)?

In Halle (Saale) entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 429 neuen Anlagen und 4,7 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 12 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Halle (Saale)?

In Halle (Saale) wurden in den letzten 12 Monaten 508 Balkonkraftwerke registriert (697 kW). Das sind +4 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Halle (Saale)?

In Halle (Saale) wurden in den letzten 12 Monaten 959 neue Solaranlagen mit insgesamt 6,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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