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33 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Sachsen-Anhalt · Mansfeld-Südharz

Photovoltaik in Wimmelburg

67 % unter Bundesdurchschnitt

99 Anlagen mit 0,6 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wimmelburg, Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt kommt mit Stand 2026-08-28 auf 99 Solaranlagen und 0,6 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 1.091 Einwohnern entspricht das 0,51 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Wimmelburg liegt damit 67 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 21 von 22 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,1 MW neue Leistung hinzu – rund 23 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 49 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 5,6 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,51

kW
▼ -67 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

49,5

%

49 Speicher bei 99 Anlagen

Installiert

0,6 MW

Zubau 12 Mon.

0,1 MW

+23 %

Solaranlagen

99

Einwohner

1.091

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Wimmelburg?

Segmentierter PV-Zubau in Wimmelburg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Wimmelburg verschiebt sich: Heimsegment legt um 120 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
15 24 kW +115 %
Heimsegment
2–30 kWp
11 100 kW +120 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 27 125 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Wimmelburg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Wimmelburg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Wimmelburg wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Wimmelburg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Wimmelburg 0,51 kW
Ø Mansfeld-Südharz 4,31 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Wimmelburg hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Wimmelburg auf?

Auffällig hoch: 49 % aller Solaranlagen in Wimmelburg laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Wimmelburg zählt bislang 99 Solaranlagen mit 0,6 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Mansfeld-Südharz steht Wimmelburg auf Platz 21 von 22. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Mansfeld-Südharz

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Wimmelburg?

06313

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Wimmelburg — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Wimmelburg gibt es laut solarzubau.de aktuell 99 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 0,6 MW. Das entspricht 0,51 kW pro Einwohner.
49 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 49,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Wimmelburg [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-wimmelburg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Wimmelburg installiert?

In Wimmelburg sind 0,6 MW PV-Leistung in 99 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 21 von 22 im Landkreis Mansfeld-Südharz. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 1.091 Einwohner entspricht der Bestand 0,51 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Wimmelburg im Vergleich da?

Mit 0,51 kW pro Einwohner liegt Wimmelburg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Mansfeld-Südharz belegt Wimmelburg Platz 21 von 22. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Wimmelburg?

In Wimmelburg sind 49 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 49,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Wimmelburg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Wimmelburg 0,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 27 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 23 Prozent – rund 23 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Wimmelburg?

Wimmelburg liegt im Landkreis Mansfeld-Südharz im Bundesland Sachsen-Anhalt. Im Landkreis Mansfeld-Südharz gibt es insgesamt 22 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Wimmelburg?

In Wimmelburg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 11 neuen Anlagen und 100 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 15 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Wimmelburg?

In Wimmelburg wurden in den letzten 12 Monaten 15 Balkonkraftwerke registriert (24 kW). Das sind +115 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Wimmelburg?

In Wimmelburg wurden in den letzten 12 Monaten 27 neue Solaranlagen mit insgesamt 125 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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