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104 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Schleswig-Holstein · Ostholstein

Photovoltaik in Grömitz

Nah am Bundesdurchschnitt

484 Anlagen mit 10,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Grömitz, Landkreis Ostholstein (Schleswig-Holstein) zählt mit Stand 2026-08-28 484 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 10,7 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 6.812 Einwohnern entspricht das 1,58 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Grömitz liegt damit 4 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 13 von 35 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,7 MW neue Leistung hinzu – rund 7 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 46 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 22 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,58

kW
▲ +4 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

45,9

%

222 Speicher bei 484 Anlagen

Installiert

10,7 MW

Zubau 12 Mon.

0,7 MW

+7 %

Solaranlagen

484

Einwohner

6.812

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Grömitz?

Segmentierter PV-Zubau in Grömitz — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Grömitz wird vom Gewerbe-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+9 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +9 %
  • Heimsegment▼ -41 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Grömitz: 701 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01121September 2025: 1 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 4 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 2 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 3 kW, Vorjahr 4 kWApril 2026: 8 kW, Vorjahr 7 kWMai 2026: 21 kW, Vorjahr 5 kWJuni 2026: 1 kW, Vorjahr 6 kWJuli 2026: 6 kW, Vorjahr 7 kWAugust 2026: 9 kW, Vorjahr 6 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
056111September 2025: 27 kW, Vorjahr 40 kWOktober 2025: 67 kW, Vorjahr 46 kWNovember 2025: 11 kW, Vorjahr 35 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 66 kWJanuar 2026: 23 kW, Vorjahr 29 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 14 kWMärz 2026: 28 kW, Vorjahr 92 kWApril 2026: 9 kW, Vorjahr 11 kWMai 2026: 27 kW, Vorjahr 49 kWJuni 2026: 74 kW, Vorjahr 38 kWJuli 2026: 15 kW, Vorjahr 111 kWAugust 2026: 32 kW, Vorjahr 7 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
050100September 2025: 41 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 99 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 53 kW, Vorjahr 100 kWFebruar 2026: 55 kW, Vorjahr 52 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 86 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
33 53 kW +9 %
Heimsegment
2–30 kWp
29 316 kW -41 %
Gewerbe
>30 kWp
5 333 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 67 701 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Grömitz zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Grömitz, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Grömitz 51 Speicher mit zusammen 379 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +31 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+31 %
Anlagen
37
Kapazität
186 kWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-50 %
Anlagen
14
Kapazität
193 kWh
Ø/Anlage
13,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
51
Kapazität
379 kWh
Ø/Anlage
7,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Grömitz im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Grömitz 1,58 kW
Ø Ostholstein 1,43 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Grömitz liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Grömitz auf?

222 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Grömitz – eine Quote von 46 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

1,58 kW pro Kopf – damit bewegt sich Grömitz nahe am Bundesmittel. 484 Anlagen mit 10,7 MW Leistung bilden die aktuelle Ausgangsbasis.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Ostholstein steht Grömitz auf Platz 13 von 35. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Grömitz nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Ostholstein

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Welche Postleitzahl gehört zu Grömitz?

23743

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Grömitz — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Grömitz gibt es laut solarzubau.de aktuell 484 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 10,7 MW. Das entspricht 1,58 kW pro Einwohner.
222 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 45,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Grömitz [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-groemitz/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Grömitz installiert?

In Grömitz sind 10,7 MW PV-Leistung in 484 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 13 von 35 im Landkreis Ostholstein. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 6.812 Einwohner entspricht der Bestand 1,58 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Grömitz im Vergleich da?

Mit 1,58 kW pro Einwohner liegt Grömitz über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Ostholstein belegt Grömitz Platz 13 von 35. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Grömitz?

In Grömitz sind 222 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 45,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Grömitz?

In den letzten 12 Monaten wurden in Grömitz 0,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 67 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Grömitz?

Grömitz liegt im Landkreis Ostholstein im Bundesland Schleswig-Holstein. Im Landkreis Ostholstein gibt es insgesamt 35 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Grömitz?

In Grömitz entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 5 neuen Anlagen und 333 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 29 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Grömitz?

In Grömitz wurden in den letzten 12 Monaten 33 Balkonkraftwerke registriert (53 kW). Das sind +9 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Grömitz?

In Grömitz wurden in den letzten 12 Monaten 67 neue Solaranlagen mit insgesamt 701 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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