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68 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Hochsauerlandkreis

Photovoltaik in Arnsberg

Solaranlagen
5.967 Anlagen
Installierte Leistung
78,8 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,05 kW pro Kopf

32 % unter Bundesdurchschnitt

5.967 Anlagen mit 78,8 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Arnsberg?

Arnsberg, Landkreis Hochsauerlandkreis (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-10-27 5.967 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 78,8 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 74.879 Einwohner sind das 1,05 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Arnsberg liegt damit 33 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 12 Regionen in diesem Umfeld belegt Arnsberg damit Platz 11 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 11,6 MW, das entspricht etwa 15 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 46 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 13 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,05

kW
▼ -32 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

45,8

%

2.730 Speicher bei 5.967 Anlagen

Installiert

78,8 MW

Zubau 12 Mon.

11,6 MW

+15 %

Solaranlagen

5.967

Einwohner

74.879

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Arnsberg?

Segmentierter PV-Zubau in Arnsberg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Arnsberg setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+5 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +5 %
  • Heimsegment▼ -11 %
  • Gewerbe▼ -47 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Arnsberg: 11.606 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
03773November 2025: 29 kW, Vorjahr 33 kWDezember 2025: 25 kW, Vorjahr 18 kWJanuar 2026: 17 kW, Vorjahr 22 kWFebruar 2026: 26 kW, Vorjahr 30 kWMärz 2026: 73 kW, Vorjahr 61 kWApril 2026: 69 kW, Vorjahr 58 kWMai 2026: 73 kW, Vorjahr 64 kWJuni 2026: 59 kW, Vorjahr 48 kWJuli 2026: 62 kW, Vorjahr 64 kWAugust 2026: 66 kW, Vorjahr 65 kWSeptember 2026: 48 kW, Vorjahr 54 kWOktober 2026: 22 kW, Vorjahr 25 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0335670November 2025: 372 kW, Vorjahr 390 kWDezember 2025: 225 kW, Vorjahr 670 kWJanuar 2026: 500 kW, Vorjahr 451 kWFebruar 2026: 257 kW, Vorjahr 325 kWMärz 2026: 453 kW, Vorjahr 428 kWApril 2026: 518 kW, Vorjahr 399 kWMai 2026: 474 kW, Vorjahr 586 kWJuni 2026: 390 kW, Vorjahr 453 kWJuli 2026: 607 kW, Vorjahr 653 kWAugust 2026: 336 kW, Vorjahr 331 kWSeptember 2026: 531 kW, Vorjahr 477 kWOktober 2026: 300 kW, Vorjahr 424 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
06001kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 1.200 kWJanuar 2026: 273 kW, Vorjahr 1.143 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 137 kWMärz 2026: 1.142 kW, Vorjahr 36 kWApril 2026: 62 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 653 kWJuni 2026: 41 kWJuli 2026: 225 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWSeptember 2026: 50 kW, Vorjahr 149 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
02k4kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 4.200 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 11 kW, Vorjahr 7 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
398 568 kW +5 %
Heimsegment
2–30 kWp
416 5 MW -11 %
Gewerbe
>30 kWp
11 1,8 MW -47 %
Freifläche
Freifläche
3 4,2 MW —
Gesamt 834 11,6 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Arnsberg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Arnsberg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Arnsberg 635 Speicher mit zusammen 25,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 39,8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +17 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+17 %
Anlagen
403
Kapazität
2 MWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-7 %
Anlagen
218
Kapazität
2,9 MWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
8
Kapazität
470 kWh
Ø/Anlage
58,8 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Anlagen
1
Kapazität
19,8 MWh
Ø/Anlage
19.800 kWh
Gesamt
Anlagen
635
Kapazität
25,3 MWh
Ø/Anlage
39,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Arnsberg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Arnsberg 1,05 kW
Ø Hochsauerlandkreis 1,53 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Arnsberg hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Arnsberg auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 46 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 2.730 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Arnsberg setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

78,8 MW Solarleistung aus 5.967 Anlagen – Arnsberg hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Nordrhein-Westfalen gegeben.

Einordnung

Im Ranking des Landkreises Hochsauerlandkreis steht Arnsberg auf Platz 11 von 12 und liegt damit über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Hochsauerlandkreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

Arnsberg vergleichen

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Solaranlage planen in Arnsberg: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

13,2 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

46 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

834 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Arnsberg ist eine Mittelstadt; den Bestand prägen Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. 70 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 10,2 kWp. 1.586 Balkonkraftwerke sind registriert, 398 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. 46 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

155 Watt je Einwohner in zwölf Monaten: Arnsberg baut langsamer aus als der Bund (26 % darunter) und liegt klar über dem Tempo Nordrhein-Westfalens; 834 Anlagen mit 11,6 MW kamen hinzu. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 21 % beschleunigt.

In Nordrhein-Westfalen gilt eine Solarpflicht bei Neubauten, ab 2026 auch bei Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Arnsberg?

59755597575975959821598235984659872

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Arnsberg — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Arnsberg gibt es laut solarzubau.de aktuell 5.967 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 78,8 MW. Das entspricht 1,05 kW pro Einwohner.
2.730 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 45,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Arnsberg [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-arnsberg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Arnsberg installiert?

In Arnsberg sind 78,8 MW PV-Leistung in 5.967 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 11 von 12 im Landkreis Hochsauerlandkreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 74.879 Einwohner entspricht der Bestand 1,05 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Arnsberg im Vergleich da?

Mit 1,05 kW pro Einwohner liegt Arnsberg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Hochsauerlandkreis belegt Arnsberg Platz 11 von 12. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Arnsberg?

In Arnsberg sind 2.730 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 45,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Arnsberg liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Arnsberg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Arnsberg 11,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 834 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 155 Watt in zwölf Monaten, rund 26 % weniger als der Bundesdurchschnitt und mehr als Nordrhein-Westfalen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 15 Prozent – rund 15 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Arnsberg üblich?

Eine typische Dachanlage in Arnsberg hat 10,2 kWp; das ist der Durchschnitt der 4.180 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 70 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Mittelstadt wie Arnsberg stehen dahinter überwiegend Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 33 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 1.586 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Arnsberg?

Arnsberg liegt im Landkreis Hochsauerlandkreis im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Hochsauerlandkreis gibt es insgesamt 12 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Arnsberg?

In Arnsberg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 416 neuen Anlagen und 5 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Freifläche-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Arnsberg?

In Arnsberg wurden in den letzten 12 Monaten 398 Balkonkraftwerke registriert (568 kW). Das sind +5 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Arnsberg?

In Arnsberg wurden in den letzten 12 Monaten 3 Freiflächenanlagen zugebaut (4,2 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Arnsberg?

In Arnsberg wurden in den letzten 12 Monaten 834 neue Solaranlagen mit insgesamt 11,6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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