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96 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Niedersachsen · Rotenburg (Wümme)

Photovoltaik in Gnarrenburg

Solaranlagen
991 Anlagen
Installierte Leistung
13,8 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,49 kW pro Kopf

Nah am Bundesdurchschnitt

991 Anlagen mit 13,8 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Gnarrenburg?

Gnarrenburg, Landkreis Rotenburg (Wümme) (Niedersachsen) zählt mit Stand 2026-10-27 991 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 13,8 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 9.216 Einwohnern entspricht das 1,49 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Gnarrenburg liegt damit 4 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 39 von 57 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,2 MW neue Leistung hinzu – rund 9 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 44 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 14 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,49

kW
▼ -4 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

44,2

%

438 Speicher bei 991 Anlagen

Installiert

13,8 MW

Zubau 12 Mon.

1,2 MW

+9 %

Solaranlagen

991

Einwohner

9.216

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Gnarrenburg?

Segmentierter PV-Zubau in Gnarrenburg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Gnarrenburg trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-11 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -11 %
  • Heimsegment▼ -27 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Gnarrenburg: 1.200 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0917November 2025: 4 kW, Vorjahr 7 kWDezember 2025: 9 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 9 kW, Vorjahr 10 kWApril 2026: 11 kW, Vorjahr 17 kWMai 2026: 10 kW, Vorjahr 8 kWJuni 2026: 14 kW, Vorjahr 10 kWJuli 2026: 7 kW, Vorjahr 10 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 12 kWSeptember 2026: 5 kW, Vorjahr 3 kWOktober 2026: 5 kW, Vorjahr 9 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
067134November 2025: 72 kW, Vorjahr 41 kWDezember 2025: 32 kW, Vorjahr 66 kWJanuar 2026: 46 kW, Vorjahr 78 kWFebruar 2026: 16 kW, Vorjahr 104 kWMärz 2026: 44 kW, Vorjahr 84 kWApril 2026: 73 kW, Vorjahr 85 kWMai 2026: 88 kW, Vorjahr 108 kWJuni 2026: 66 kW, Vorjahr 27 kWJuli 2026: 45 kW, Vorjahr 76 kWAugust 2026: 36 kW, Vorjahr 134 kWSeptember 2026: 96 kW, Vorjahr 49 kWOktober 2026: 58 kW, Vorjahr 64 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0147293November 2025: 37 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 293 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 191 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 35 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 88 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
0917November 2025: 0 kW, Vorjahr 17 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
55 81 kW -11 %
Heimsegment
2–30 kWp
62 671 kW -27 %
Gewerbe
>30 kWp
4 330 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 124 1,2 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Gnarrenburg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Gnarrenburg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Gnarrenburg 92 Speicher mit zusammen 756 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +33 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-29 %
Anlagen
51
Kapazität
242 kWh
Ø/Anlage
4,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+33 %
Anlagen
40
Kapazität
497 kWh
Ø/Anlage
12,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
92
Kapazität
756 kWh
Ø/Anlage
8,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Gnarrenburg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Gnarrenburg 1,49 kW
Ø Rotenburg (Wümme) 2,12 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Gnarrenburg liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Gnarrenburg auf?

Auffällig hoch: 44 % aller Solaranlagen in Gnarrenburg laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

In Gnarrenburg sind 991 PV-Anlagen mit zusammen 13,8 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Gnarrenburg bewegt sich mit Platz 39 von 57 nah am Landesschnitt des Landkreises Rotenburg (Wümme). Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 1,49 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Rotenburg (Wümme)

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Gnarrenburg: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

13,9 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

44 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

124 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Gnarrenburg ist eine Kleinstadt; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. 67 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 11,6 kWp. Gewerbeanlagen über 30 kWp stellen 41 % der Leistung, Hallen- und Betriebsdächer tragen den Ausbau hier stärker als Wohnhäuser. Die Speicherquote von 44 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Gnarrenburg verbreitet, aber kein Automatismus.

Der Zubau in Gnarrenburg läuft gebremst: 124 neue Anlagen mit 1,2 MW in zwölf Monaten sind 130 Watt je Einwohner, rund 38 % unter dem Bundeswert und unter dem Tempo Niedersachsens. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 19 % zurückgegangen.

In Niedersachsen gilt eine Solarpflicht bei Neubauten, seit 2025 auch für Wohngebäude und Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Gnarrenburg?

27442

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Gnarrenburg — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Gnarrenburg gibt es laut solarzubau.de aktuell 991 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 13,8 MW. Das entspricht 1,49 kW pro Einwohner.
438 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Gnarrenburg [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-gnarrenburg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Gnarrenburg installiert?

In Gnarrenburg sind 13,8 MW PV-Leistung in 991 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 39 von 57 im Landkreis Rotenburg (Wümme). Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 9.216 Einwohner entspricht der Bestand 1,49 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Gnarrenburg im Vergleich da?

Mit 1,49 kW pro Einwohner liegt Gnarrenburg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rotenburg (Wümme) belegt Gnarrenburg Platz 39 von 57. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Gnarrenburg?

In Gnarrenburg sind 438 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 44,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Gnarrenburg liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Gnarrenburg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Gnarrenburg 1,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 124 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 130 Watt in zwölf Monaten, rund 38 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Niedersachsen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Gnarrenburg üblich?

Eine typische Dachanlage in Gnarrenburg hat 11,6 kWp; das ist der Durchschnitt der 666 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 67 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Gnarrenburg stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 41 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 283 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Gnarrenburg?

Gnarrenburg liegt im Landkreis Rotenburg (Wümme) im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Rotenburg (Wümme) gibt es insgesamt 57 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Gnarrenburg?

In Gnarrenburg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 62 neuen Anlagen und 671 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 4 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Gnarrenburg?

In Gnarrenburg wurden in den letzten 12 Monaten 55 Balkonkraftwerke registriert (81 kW). Das sind -11 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Gnarrenburg?

In Gnarrenburg wurden in den letzten 12 Monaten 124 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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