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221 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Pfaffenhofen a.d. Ilm

Photovoltaik in Gerolsbach

Solaranlagen
728 Anlagen
Installierte Leistung
13,3 MW installiert
Leistung pro Einwohner
3,46 kW pro Kopf

2,2× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Gerolsbach?

Gerolsbach, Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 13,3 MW, verteilt auf 728 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 3.836 Einwohner sind das 3,46 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Gerolsbach liegt damit 121 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 19 Regionen in diesem Umfeld belegt Gerolsbach damit Platz 9 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,4 MW, das entspricht etwa 3 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 29 % und eine mittlere Anlagengröße von 18 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,46

kW
▲ +121 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

28,6

%

208 Speicher bei 728 Anlagen

Installiert

13,3 MW

Zubau 12 Mon.

0,4 MW

+3 %

Solaranlagen

728

Einwohner

3.836

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Gerolsbach?

Segmentierter PV-Zubau in Gerolsbach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Gerolsbach setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-17 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -17 %
  • Heimsegment▼ -44 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Gerolsbach: 445 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
024November 2025: 0 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 2 kW, Vorjahr 1 kWApril 2026: 3 kW, Vorjahr 1 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWJuni 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWJuli 2026: 4 kW, Vorjahr 3 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWOktober 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
058116November 2025: 0 kW, Vorjahr 116 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 89 kWJanuar 2026: 12 kW, Vorjahr 105 kWFebruar 2026: 40 kW, Vorjahr 34 kWMärz 2026: 53 kW, Vorjahr 17 kWApril 2026: 31 kW, Vorjahr 61 kWMai 2026: 10 kW, Vorjahr 55 kWJuni 2026: 59 kW, Vorjahr 60 kWJuli 2026: 48 kW, Vorjahr 42 kWAugust 2026: 58 kW, Vorjahr 83 kWSeptember 2026: 43 kW, Vorjahr 18 kWOktober 2026: 27 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0211422November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 422 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 43 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
17 21 kW -17 %
Heimsegment
2–30 kWp
32 381 kW -44 %
Gewerbe
>30 kWp
1 43 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 50 445 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Gerolsbach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Gerolsbach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Gerolsbach 45 Speicher mit zusammen 425 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +43 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-11 %
Anlagen
25
Kapazität
148 kWh
Ø/Anlage
5,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+43 %
Anlagen
20
Kapazität
277 kWh
Ø/Anlage
13,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
45
Kapazität
425 kWh
Ø/Anlage
9,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Gerolsbach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Gerolsbach 3,46 kW
Ø Pfaffenhofen a.d. Ilm 3,56 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Gerolsbach hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Gerolsbach auf?

In den vergangenen zwölf Monaten wurden in Gerolsbach weitere 0,4 MW installiert. Der Bestand wächst damit auf 728 Anlagen – ein Zeichen, dass die Nachfrage nach Solarenergie vor Ort weiter steigt.

Überblick

Kaum eine Region in Bayern kommt an Gerolsbach heran: 3,46 kW pro Kopf, verteilt auf 728 Anlagen mit zusammen 13,3 MW Leistung.

Einordnung

Im Ranking des Landkreises Pfaffenhofen a.d. Ilm steht Gerolsbach auf Platz 9 von 19 und liegt damit über dem Landesdurchschnitt. 3,46 kW pro Kopf heben Gerolsbach auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

Gerolsbach vergleichen

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Solaranlage planen in Gerolsbach: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

18,2 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

29 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

50 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Gerolsbach ist eine Landgemeinde; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. 77 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 13,0 kWp. Gewerbeanlagen über 30 kWp stellen 44 % der Leistung, Hallen- und Betriebsdächer tragen den Ausbau hier stärker als Wohnhäuser. Mit 29 % Speicherquote ist Gerolsbach speicherarm; ältere Anlagen mit hoher Einspeisevergütung lohnen eine Nachrüstung selten, neue Anlagen werden dagegen überwiegend mit Batterie geplant.

116 Watt je Einwohner in zwölf Monaten: Gerolsbach baut langsamer aus als der Bund (45 % darunter) und liegt unter dem Tempo Bayerns; 50 Anlagen mit 0,4 MW kamen hinzu. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 61 % zurückgegangen.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Gerolsbach?

8529885302

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Gerolsbach — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Gerolsbach gibt es laut solarzubau.de aktuell 728 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 13,3 MW. Das entspricht 3,46 kW pro Einwohner.
208 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 28,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Gerolsbach [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-gerolsbach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Gerolsbach installiert?

In Gerolsbach sind 13,3 MW PV-Leistung in 728 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 9 von 19 im Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.836 Einwohner entspricht der Bestand 3,46 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Gerolsbach im Vergleich da?

Mit 3,46 kW pro Einwohner liegt Gerolsbach über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm belegt Gerolsbach Platz 9 von 19. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Gerolsbach?

In Gerolsbach sind 208 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 28,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Gerolsbach liegt damit spürbar unter dem Bundeswert, was typisch für Orte mit vielen älteren Volleinspeiseanlagen ist. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Gerolsbach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Gerolsbach 0,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 50 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 116 Watt in zwölf Monaten, rund 45 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 3 Prozent – rund 3 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Gerolsbach üblich?

Eine typische Dachanlage in Gerolsbach hat 13,0 kWp; das ist der Durchschnitt der 564 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 77 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Gerolsbach stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 44 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 80 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Gerolsbach?

Gerolsbach liegt im Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm im Bundesland Bayern. Im Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm gibt es insgesamt 19 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Gerolsbach?

In Gerolsbach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 32 neuen Anlagen und 381 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Gerolsbach?

In Gerolsbach wurden in den letzten 12 Monaten 17 Balkonkraftwerke registriert (21 kW). Das sind -17 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Gerolsbach?

In Gerolsbach wurden in den letzten 12 Monaten 50 neue Solaranlagen mit insgesamt 445 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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