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Solar-Vorreiter
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Bayern · Pfaffenhofen a.d. Ilm

Photovoltaik in Hohenwart

Solaranlagen
816 Anlagen
Installierte Leistung
32,6 MW installiert
Leistung pro Einwohner
6,66 kW pro Kopf

4,3× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Hohenwart?

Hohenwart, Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm (Bayern) zählt mit Stand 2026-10-27 816 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 32,6 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 4.903 Einwohner sind das 6,66 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Hohenwart liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (4,3-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Im Vergleich der 19 Regionen in diesem Umfeld belegt Hohenwart damit Platz 3 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 12,0 MW, das entspricht etwa 37 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 35 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 40 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

6,66

kW
▲ +327 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

35,4

%

289 Speicher bei 816 Anlagen

Installiert

32,6 MW

Zubau 12 Mon.

12,0 MW

+37 %

Solaranlagen

816

Einwohner

4.903

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Hohenwart?

Segmentierter PV-Zubau in Hohenwart — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Balkonkraftwerk-Anlagen sind der Gewinner in Hohenwart: +32 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+32 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +32 %
  • Heimsegment▲ +4 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Hohenwart: 11.979 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
047November 2025: 0 kWDezember 2025: 3 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 1 kWMärz 2026: 6 kW, Vorjahr 7 kWApril 2026: 5 kW, Vorjahr 2 kWMai 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 4 kW, Vorjahr 5 kWJuli 2026: 4 kW, Vorjahr 1 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWSeptember 2026: 5 kWOktober 2026: 6 kW, Vorjahr 3 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
04793November 2025: 93 kW, Vorjahr 64 kWDezember 2025: 33 kW, Vorjahr 24 kWJanuar 2026: 67 kW, Vorjahr 65 kWFebruar 2026: 17 kW, Vorjahr 41 kWMärz 2026: 22 kW, Vorjahr 62 kWApril 2026: 81 kW, Vorjahr 60 kWMai 2026: 36 kW, Vorjahr 56 kWJuni 2026: 57 kW, Vorjahr 34 kWJuli 2026: 68 kW, Vorjahr 25 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 24 kWSeptember 2026: 59 kW, Vorjahr 22 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 36 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0135270November 2025: 0 kW, Vorjahr 54 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 270 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 31 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 100 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
06k11kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 11.305 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
23 36 kW +32 %
Heimsegment
2–30 kWp
43 532 kW +4 %
Gewerbe
>30 kWp
1 100 kW —
Freifläche
Freifläche
2 11,3 MW —
Gesamt 70 12 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Hohenwart zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Hohenwart, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Hohenwart 59 Speicher mit zusammen 630 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +65 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+65 %
Anlagen
32
Kapazität
176 kWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+29 %
Anlagen
24
Kapazität
326 kWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
2
Kapazität
122 kWh
Ø/Anlage
61 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
59
Kapazität
630 kWh
Ø/Anlage
10,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Hohenwart im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Hohenwart 6,66 kW
Ø Pfaffenhofen a.d. Ilm 3,56 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Hohenwart hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Hohenwart auf?

6,66 kW pro Kopf – das reicht rechnerisch, um einen großen Teil des lokalen Stromverbrauchs abzudecken. Hohenwart zeigt, wie dezentrale Solarversorgung in der Praxis funktioniert.

Überblick

Mit 6,66 kW pro Kopf setzt Hohenwart bundesweit Maßstäbe. Die 816 installierten PV-Anlagen liefern zusammen 32,6 MW – ein Vielfaches dessen, was vergleichbare Regionen in Bayern erreichen.

Einordnung

Mit Platz 3 von 19 und 152 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Hohenwart zu den Vorreitern im Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm. 6,66 kW pro Kopf heben Hohenwart auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Hohenwart: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

40,0 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

35 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

70 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Landgemeinde wie Hohenwart prägen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude die Dachlandschaft: 81 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 12,7 kWp. 60 % der Leistung stammen aus Freiflächenanlagen; die Pro-Kopf-Zahl des Ortes sagt deshalb wenig über die Belegung der Dächer. 35 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Der Zubau der letzten zwölf Monate (70 Anlagen, 12,0 MW) geht überwiegend auf Freiflächen- und Gewerbeprojekte zurück; bei 4.903 Einwohnern sagt eine Pro-Kopf-Zahl hier nichts über die Dächer aus. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau vervielfacht.

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Welche Postleitzahl gehört zu Hohenwart?

86558

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Hohenwart — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Hohenwart gibt es laut solarzubau.de aktuell 816 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 32,6 MW. Das entspricht 6,66 kW pro Einwohner.
289 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 35,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Hohenwart [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-hohenwart/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Hohenwart installiert?

In Hohenwart sind 32,6 MW PV-Leistung in 816 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 3 von 19 im Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.903 Einwohner entspricht der Bestand 6,66 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Hohenwart im Vergleich da?

Mit 6,66 kW pro Einwohner liegt Hohenwart über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm belegt Hohenwart Platz 3 von 19. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Hohenwart?

In Hohenwart sind 289 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 35,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Hohenwart liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Hohenwart?

In den letzten 12 Monaten wurden in Hohenwart 12,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 70 neue Anlagen. Je Einwohner ist das ein Vielfaches des Bundesdurchschnitts, geprägt von einzelnen Großanlagen und nicht von Hausdächern. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 37 Prozent – rund 37 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Hohenwart üblich?

Eine typische Dachanlage in Hohenwart hat 12,7 kWp; das ist der Durchschnitt der 658 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 81 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Hohenwart stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 60 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 99 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Hohenwart?

Hohenwart liegt im Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm im Bundesland Bayern. Im Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm gibt es insgesamt 19 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Hohenwart?

In Hohenwart entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 2 neuen Anlagen und 11,3 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 43 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Hohenwart?

In Hohenwart wurden in den letzten 12 Monaten 23 Balkonkraftwerke registriert (36 kW). Das sind +32 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Hohenwart?

In Hohenwart wurden in den letzten 12 Monaten 2 Freiflächenanlagen zugebaut (11,3 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Hohenwart?

In Hohenwart wurden in den letzten 12 Monaten 70 neue Solaranlagen mit insgesamt 12 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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