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171 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Hessen · Main-Kinzig-Kreis

Photovoltaik in Freigericht

71 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 1.704 Anlagen mit 36,8 MW Gesamtleistung

Freigericht, Landkreis Main-Kinzig-Kreis in Hessen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.704 Solaranlagen und 36,8 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 14.165 Einwohner sind das 2,60 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Freigericht liegt damit 71 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 28 Regionen in diesem Umfeld belegt Freigericht damit Platz 5 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,0 MW, das entspricht etwa 3 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 46 % und eine mittlere Anlagengröße von 22 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,60

kW
▲ +71 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

45,6

%

777 Speicher bei 1.704 Anlagen

Installiert

36,8 MW

Zubau 12 Mon.

1,0 MW

+3 %

Solaranlagen

1.704

Einwohner

14.165

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Freigericht?

Segmentierter PV-Zubau in Freigericht — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Freigericht trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+9 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +9 %
  • Heimsegment▼ -54 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Freigericht: 1.038 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01325September 2025: 12 kW, Vorjahr 8 kWOktober 2025: 8 kW, Vorjahr 8 kWNovember 2025: 9 kW, Vorjahr 7 kWDezember 2025: 9 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 10 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 13 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 18 kW, Vorjahr 18 kWApril 2026: 15 kW, Vorjahr 17 kWMai 2026: 25 kW, Vorjahr 19 kWJuni 2026: 16 kW, Vorjahr 18 kWJuli 2026: 13 kW, Vorjahr 19 kWAugust 2026: 14 kW, Vorjahr 22 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0103205September 2025: 88 kW, Vorjahr 205 kWOktober 2025: 78 kW, Vorjahr 119 kWNovember 2025: 54 kW, Vorjahr 184 kWDezember 2025: 58 kW, Vorjahr 185 kWJanuar 2026: 55 kW, Vorjahr 156 kWFebruar 2026: 11 kW, Vorjahr 117 kWMärz 2026: 76 kW, Vorjahr 160 kWApril 2026: 69 kW, Vorjahr 137 kWMai 2026: 90 kW, Vorjahr 166 kWJuni 2026: 86 kW, Vorjahr 28 kWJuli 2026: 88 kW, Vorjahr 105 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 88 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
04998September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 98 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
010k21kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 20.897 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
113 161 kW +9 %
Heimsegment
2–30 kWp
68 752 kW -54 %
Gewerbe
>30 kWp
1 98 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 186 1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Freigericht zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Freigericht, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Freigericht 136 Speicher mit zusammen 1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,4 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-38 %
Anlagen
94
Kapazität
463 kWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-35 %
Anlagen
39
Kapazität
498 kWh
Ø/Anlage
12,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
32 kWh
Ø/Anlage
32 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
136
Kapazität
1 MWh
Ø/Anlage
7,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Freigericht im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Freigericht 2,60 kW
Ø Main-Kinzig-Kreis 1,45 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Freigericht erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Freigericht auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 46 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 777 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Freigericht setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Beim Solarausbau hat Freigericht die Nase vorn: Die PV-Leistung pro Kopf übersteigt den Bundesdurchschnitt um das 1,7-Fache. Hinter den 36,8 MW Gesamtleistung stehen 1.704 Anlagen – von der privaten Dachanlage bis zum gewerblichen Solarkraftwerk.

Einordnung

Platz 5 von 28 im Landkreis Main-Kinzig-Kreis: Freigericht übertrifft den Landesdurchschnitt um 173 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. 2,60 kW pro Kopf heben Freigericht auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Main-Kinzig-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Freigericht?

63579

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Freigericht — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Freigericht gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.704 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 36,8 MW. Das entspricht 2,60 kW pro Einwohner.
777 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 45,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Freigericht [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-freigericht/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Freigericht installiert?

In Freigericht sind 36,8 MW PV-Leistung in 1.704 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 5 von 28 im Landkreis Main-Kinzig-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 14.165 Einwohner entspricht der Bestand 2,60 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Freigericht im Vergleich da?

Mit 2,60 kW pro Einwohner liegt Freigericht über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Main-Kinzig-Kreis belegt Freigericht Platz 5 von 28. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Freigericht?

In Freigericht sind 777 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 45,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Freigericht?

In den letzten 12 Monaten wurden in Freigericht 1,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 186 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 3 Prozent – rund 3 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Freigericht?

Freigericht liegt im Landkreis Main-Kinzig-Kreis im Bundesland Hessen. Im Landkreis Main-Kinzig-Kreis gibt es insgesamt 28 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Freigericht?

In Freigericht entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 68 neuen Anlagen und 752 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 113 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Freigericht?

In Freigericht wurden in den letzten 12 Monaten 113 Balkonkraftwerke registriert (161 kW). Das sind +9 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Freigericht?

In Freigericht wurden in den letzten 12 Monaten 186 neue Solaranlagen mit insgesamt 1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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